nicht benötigte Gelände der Frau. Kaiser als Lagerungsplatz für ihr Brennholz kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Die.Miterben haben sich mit diesem P; klärt. Sie fordern statt 200 DM -500
n nicht einverstanden er-
M.
Einstimmig wird der Bürgermeister ermächtigt, mit der Ww. Kaiser und den Miterben weiter zu verhandeln.
Punkt 3 : Saalvergrösserung Willi Schmidt - Amtmannsgarten.
Bürgermeister Kraulich gibt bekannt, dass Herr Gastwirt und Kinobesitzer Willi Schmidt seinen Saal umbauen und modernisieren will Nach dem vorliegenden Plan wird dieser Seal ein moderner Theater- und Kinosaal mitiPlatz für Orchester. Ein solcher Saal ist für Montabaur eine Notwendigkeit geworden. Um den Umbau vornehmen zu können - es soll allein Raum für 500 Sitzplätze geschaffehwerden benötigt Schmidt von dem angrenzenden städtischen Grundbesitz - Amtmannsgarten rd. 71 qm, das sind ungefähr 3 Ruten Land, Sollte dem Antrag stattgegetm werden, dürften von Schmidt je qm 6.- DM zu fordern sein. Demgegenüber ist zu bemerken, dass der Erwerb des Gartengrundstücks Hisgen einschliesslich der Bachmauerinstfj^- Setzung und sonstigen Kosten je Rute 4?70 DM zu stehen kommt.
In der nun folgenden Debatte, an der sich alle Fraktionen beteiligen, wird der Antrag gestellt, über den Antrag Schmidt geheim abzustimmen. Nach der Geschäftsordnung des Stadtrates ist eine Geheimabstimmung nur möglich, wenn 2/3 der Mitglieder des Stadtrates diesen Antrag stellen. Da von den 16 anwesenden Stadträten nur 5 für eine Geheimabstimmung sind, gilt dieser Antrag als abgelehnt. Es kommen zwei Anträge des Stadtrates Frank zur Abstimmung :
1. Zurückverweisung des Bauplanes und Antrages an den Bauausschuss.
Die Abstimmung ergibt : 13 Stimmen dagegen
3 Stimmen dafür
2. Zurückverweisung an den Finanzausschuss zwecks Neufestsetzung des Preises.
Die Abstimmung ergibt: 13 Stimmen dagegen
3 Stimmen dafür
Beide Anträge sind somit abgelehnt.
Bürgermeister Kraulich stellt nunmehr folgenden Antrag:
Der Stadtrat wolle beschliessen, dem Herrn Willi Schmidt in Montabaur gemäss seinem Antrag vom 12.11.1951 das an sein Gelände anstossende städtische Gelände in einer Grösse von ca.
73 qm zu verkaufen. Der Preis soll pro qm 6,- DM betragen.
Die Abstimmung ergibt: 14 Stimmen für den Antrag
.nmif ° 2 Stimmen gegen den Antrag
Der Antrag ist somit 1 Stimmenenthaltung,
angenommen. ,
Punkt4 : Wirtschafts- und Bebauungsplan der Stadt Montabaur
Der Vorsitzende gibt den Wirtschafts- und Bebauungsplan in seiner jetzigen Planung zur Kenntnis. Stadtbaumeister Maßfeiler gibt an Hand eines vorliegenden Hanes Erläuterungen zu den einzelnen Planungen. Das Gelände, das hinter dem neu zu errichtenden Ehrenfriedhof und zwar nach der Wirzenbornerstrasse zu liegt, sol! nicht bebaut werden. Die Strasse, die an dem Grundstück der Gärtnerei Schneider vorbeiführen soll, soll in Fortfall kommen. Der Weg, der zum Haus des Herrn Landrats Roth führt, soll im Grundbuc als Q(K$tenweg eingetragen werden.
Bürgermeister

