Hit diesem Punkte ist die laa-ektöff entliehe Sitzung beendet. Die Vertreter der Presse usw. verlassen den Sitzungssaal. Es folgt eine Pause von 5 Minuten.
Nach Wiedereröffnung der Sitzung verliest Stadtinspektor Sack das Protokoll der letzten Stadtratsitzung. Beanstandungen ergeben sich keine.
Stadtrat Mathias Eberz gibt bekannt, dass damit zu rechnen ist, dass in Montabaur demnächst 4 Baulustige mit Hilfe von Mittel, die der VdK zur Verfügung stellt, Neubauten errichten.
Nichtöffentliche Sitzung
Wasserleitungsproblem.
Bereits seit Jahren taucht in Montabaur immer wieder die Wasserversorgungsfrage auf, für Montabaur daher auch ein sehr wichtiges Problem. Bürgermeister Kraulich muss auch heute wieder den Stadtrat mit dieser Frage beschäftigen. Trotz der nassen Witterung ist in Montabauriain einzelnen Teilen der Stadt immmer noch zeitweise Wasserknappheit zu verzeichnen. Unsere Quellen ergeben wohl genügend Wasser, jedoch besitzen die Zuleitungsrohre nicht den * ^ erforderlichen Durchmesser, um alles Wasser der Stadt zuleiten zu^ können. Kultur- und Wasserbauingenieur Gäffgen aus Montabaur, der sich als Sachverständiger bereit gefunden hat, ,em Stadtrat ein genaues Bild über unser .asserleitungsnetz zu geben, zeigt in sehr klaren Worten worauf die Misstände zurückzuführen sind. Neue Rohre mit einem grösseren Durchmesser müssen beschafft und eingebaut wanden. Die länge der Zuleitung beträgt etwa 5 km. Da es der Stadt nicht möglich sein dürfte, diese Strecke auf einmal zu erneuern, empfliehlt Ingenieur Gäffgen, vorerst die Strecke von der Quellenfassung bis -zum Hochbehälter fertig zu stellen. Mit dieser Arbeit dürfte die Wasserknappheit in Montabaur zum grössten Teil bereits behoben sein.
Herr Bürgermeister dankt Herrn Gäffgen für seine Ausführungen. Stad baumeister Maßfeller erhält nunmehr das Wort zur Darlegung der Kostenfrage. Nach seiner,Berechnung belaufen sich die Kosten für den ersten Teil der Rohrerneuerung - Quellen zum HochbehälteB^auf ca. 85000 DM.
Stadtrentmeister Gilles gibt den Finanzierungsplan bekannt. Die Kreissparkasse gewährt hiernach ein Darlehn in Höhe von 60 000 DM,^ rückzahlbar innerhalb 1o Jahren. Aufzubringen sind daher noch j
25 000 DM. Durch Beihilfen seitens des Landesarbeitsamtes - Tage- ] Werkvergütungen- ist aich mit einem Zuschuss zu rechnen. ]
Sämtliche Fraktionen des ^tadtrates müssen anerkennen, dass das Wasserleitungsprob.lem als vordringlich zu behandelndst. Einstimmig erteilt daher der Stadtrat der Verwaltung die Vollmacht, auf schnell-] stem Wege die erforderlichen Rohre einzukaufen, sowie die erforder-] liehen Vorarbeiten für die Durchführung der Arbeiten in die Wege zu] leiten. ]
Die Sitzung endete um 21,35 Uhr.

