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Wochenblatt VG Montabaur

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Tourismus hat große Bedeutung im Westerwald

CDU-Kreistagsfraktion diskutierte aktuelle Entwicklung

Campingtourismus im Westerwald lautete die Themenstellung, welche die CDU-Kreistagsfraktion bei einem Besuch auf dem Campingplatz Hofgut- Schönerlen in Steinen an der Westerwälder Seenplatte mit Vertretern des Tourismus erörterte. Dabei wurde den Kommunalpolitikern anhand von Zahlen erläutert, dass der Campingtourismus besonders in der Ver­bandsgemeinde Selters eine große Bedeutung hat.

Camping im Westerwald

Zu Beginn konnte die Betreiberfamilie Köpper während eines Rundgan­ges bei Landrat Peter Paul Weinert und den Mitgliedern der CDU-Kreis­tagsfraktion einen Eindruck vom Angebotsumfang des Campingplatzes Hofgut-Schönerlen vermitteln. Der Platz wurde mehrfach mit Preisen aus­gezeichnet. Er verfügt über ein neues komfortables Waschhaus. Einzel­wasch- und Duschkabinen - auch behindertengerecht -. Spül- und Kochraum. Babybäder und Wickelraum sowie Waschmaschinen und Trockner.

Auch die weitere Infrastruktur kann sich sehen lassen. Ein eigener Dorf­laden mit den Schwerpunkten Lebensmittel und Campingzubehör, beson­dere Freizeitangebote für die verschiedenen Altersgruppen halten den Platz konkurrenzfähig. Eines gibt es hier nicht, eine eigene Gaststätte. Der Verzicht auf eigene gastronomische Einrichtungen erfolgte bewusst, so Christoph Köpper.Wir wollen die Einbindung der Gäste in die Regi­on. Daher können unsere Gäste auch gerne die Gasthäuser in den umlie­genden Dörfern nutzen."

Marion Meuer, Fremdenverkehrssachbearbeiterin bei der VG Selters, nannte konkrete Zahlen.

Auf den fünf Campingplätzen in der Verbandsgemeinde sind 1.383 Stell­plätze und damit ca. 70 Prozent des gesamten Campingplatzaufkommens im Westerwaldkreis. Geschäftsführer Christoph Hoopmann vom Wester­wald-Gästeservice bestätigte die enorme wirtschaftliche Bedeutung, die vom Campingtourismus ausgeht. In Rheinland-Pfalz habe der Wester­waldkreis das zweitgrößte Aufkommen beim Campingtourismus. So wür­den aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen beispielsweise allein in der VG Selters in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen ca. 7,6 Mil­lionen Mark an Umsatz getätigt.

Fraktionsvorsitzender Werner Daum sprach sich dafür aus, dass für den Campingtourismus im Westerwald auch zukünftig gemeinsame Werbe­aktivitäten erfolgen.Wir bieten unseren Gästen eine naturnahe Erholung und stärken damit auch den Erholungswert und die Wirtschaftskraft unse­res Raumes.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Im Gespräch mit Geschäftsführer Christoph Hoopmann vom Westerwald- Gästeservice erörterte die CDU-Kreistagsfraktion Möglichkeiten der Tou­rismusarbeit im Westerwald. Übereinstimmend stellte man fest: Der Tou­rismus ist für viele Regionen im Westerwald ein wichtiger Wirtschafts­faktor.

Vorteilhaft sei, dass die touristische Infrastruktur auch durch die heimi­sche Bevölkerung genutzt werden könne. Ferner sei sie als weicher Stan­dortfaktor bei Ansiedlungsüberlegungen in anderen Wirtschaftsbereichen nicht zu unterschätzen.

Mit über 1,1 Mio. Übernachtungen sowie 1,3 Millionen Gästen - ein­schließlich der Tagesgäste - bringe der Tourismus einen Jahresumsatz von ca. 150 Millionen Mark in die Region.

Hiervon fließen allein 4,5 Millionen Mark an Steuereinnahmen in die Kas sen der Kommunen. Ferner werden rund 4.500 Vollarbeitsplätze ir Westerwaldkreis durch den Tourismus gesichert.

Christoph Hoopmann stellte den Kommunalpolitikern auch geplante Akt vitäten des Westerwald-Gästeservice vor. In einer Projektarbeit wird ei Konzept fürbarrierefreie Wanderwege, das heißt rollstuhl- und kindei wagengerecht, erstellt. In einem weiteren Projekt wird die Behinderter tauglichkeit von Kannenbäcker- sowie Siegfreizeitstraße untersucht Hiei mit solle bei dem Kreis behinderter Menschen eine größere Attraktivitj erreicht werden. Ab Herbst dieses Jahres werden auch die Aktione' Westerwälder Kartoffelwochen undDas bodenständige Gericht in eint AktionDie Wäller Küche zusammengefasst

Fraktio.nsvorsitzender Werner Daum begrüßte die vom Gästeservice ent­wickelten Aktivitäten.

Er lobte auch die kooperative Zusammenarbeit mit den lokalen Frem denverkehrsvereinen bzw. Betrieben in der Region. Nur mit einem gemein samen Auftreten erreiche man auf Dauer den erwünschten Erfolg

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Angela Schneider-Forst: Kinder- und WJ. C

Jugendplan 2000/2001 zeigt Wege der J'3f e f J ugendförderung mit Landesmitteln auf mfiba

Die Westerwälder Landtagsabgeordnete Angela Schneider-Fors 1 Härtlingen)-ermuntert Gemeinden, Verbandsgemeinden undal(* n ^ e der haupt- und ehrenamtlichen Förderung von Kindern undJugeiÄzei aktiv sind, über den aktuellen Kinder- und Jugendplan des Lande! Watio land-Pfalz entsprechende Landesmittel in Mainz zu beantragen. M|iiat; Schneider-Forst:Der Kinder- und Jugendplan des Landes Rfn r em pf Pfalz ist nichts anderes als eine geballte Zusammenstellung de. , topfe der verschiedenen Ministerien, aus denen Projekte für Ki« iaerNl Jugendliche gefördert werden. Ob und wenn ja in welchem! Gemeinden. Vereine und Jugendverbände Gelder bekommen! hängt von den Fördermodalitäten im Einzelfall ab.

Schneider-Forst weist darauf hin, dass der Kinder- und Jugeotlf Landes Rheinland-Pfalz letzten Endes nichts anderes ist, als die j menstellung der Steuergelder, die durch Parlamentsbeschlüssed tages wiederum den Gemeinden zufließen müssen, um Kim) Jugendlichen im Dorf, im Verein oder im örtlichen Wirkungskreislaie rr zu geben. I^chl

"Jugendhilfe und Schule, gesellschaftliche Integration, MädctoHpche arbeit, Projektbeispiele der Jugendsozialarbeit, Jugendkunst^jw|ng kultur, Spielleitplanung sowie Sportfördermittel sind Hauptgege%|fenei Kinder- und Jugendplanes des Landes Rheinland-Pfalz". J&i'Vo Auch die nähere Ausgestaltung der Jugendleitercard für Jugew nQder nen und -leiter ist über den Abdruck der entsprechenden Vem.^Qi Vorschrift nachzulesen. , i ( ty er

Interessierte Gemeinden, Vereine und Jugendinitiativen, diespez ghn Uri i gen zur Förderung von Kinder- und Jugendprojekten haben, bitte unter der Rufnummer 02663/969369 an das Abgeordnete«! Angela Schneider-Forst.

Momaba^ im Westerwa ldkreis

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