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Wochenblatt VG Montabaur

Gleichzeitig dankte er der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, die in 441 •• dern 836 Kriegsgräberstätten betreut und mit ihrer Arbeit einen rriaRn u liehen Beitrag zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalthe!

Uber die Ortsgrenze hinaus...

Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag fand in Montabaur statt

Alt-Ministerpräsident Prof. Dr. Bernhard Vogel und Ministerpräsident Kurt Beck gedachten stellvertretend für das ganze Land in der Mon- tabaurer Pfarrkirche St. Peter in Ketten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Alt-Ministerpräsident Prof. Dr. Bernhard Vogel sprach sich in seiner Gedenkrede gegen religiös oder ethnisch motivierten Hass aus.

Fotos: Tom Neumann Mit einem ökumenischen Gottesdienst, der durch Pfarrer Heinz Walter Barthen- heier, Peter Boucsein und Michael Die­trich sowie Pastoralreferentin Regina Schwarzer gestaltet wurde, begann die Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauer­tag. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Andreas Lohheide und von der Kantorei der evangelischen Kirchen­gemeinde Montabaur unter der Leitung von Jens Schawaller dem Anlass ent­sprechend würdig gestaltet.

Die eigentliche Gedenkfeier wurde durch Michael Hörter (MdL), dem Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Lan­desverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, eröffnet. Dieser begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte fest, dass die Gedenkarbeit auch mit weiterem Abstand zu den Kriegsjahren aktuell bleibt. Ministerpräsident Kurt Beck hob in seinem Grußwort die große Bedeu­tung des „kollektiven Erinnerns und Mahnens“ hervor. „Da zwei Drittel der Bürger den Krieg nicht mehr miterleben mussten, sei es umso notwendi­ger, die mahnende Erinnerung an die schrecklichen Kriegsereignisse lebendig zu halten“, so Kurt Beck.

Stadtbürgermeister Klaus Mies (v.l.n.r.), Michael Hörter (MdL) als Vorsit­zender des Landesverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, Mini­sterpräsident Kurt Beck und Generalmajor Bernd Diepenhorst gedenken in stiller Andacht den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft.

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Dieter Kanz begleitet die Schülerinnen des Landesmusikgymnasiums bei der Kranzniederlegung auf dem in diesem Jahr neu gestalteten Ehren­hain Westerwald 1914/18 und 1939/45. Ehrenwachen der Schützen, der Feuerwehr und der Bundeswehr weilten der Kranzniederlegung auf dem Friedhof in Montabaur bei.

Mit seiner Gedenkrede sorgte Alt-Ministerpräsident Prof. Dr. Bernhard Vogel für Betroffenheit als er vom Schicksal der am 14. Oktober 1943 in Montabaur verstorbenen Jungen Gottfried Christian Heinz und Oswald Fetz berichtete, die im Alter von neun und zehn Jahren Opfer des Natio- nalsozialismus geworden waren. Ausgehend von den Kriegen der Ver­gangenheit erinnerte Vogel auch an die aktuellen Konflikte. „Es ist heute unsere Verpflichtung dafür zu sorgen, dass die ganze Welt aus dem Alb­traum Krieg erwacht und der alte Traum vom weltweiten Frieden wahr wird“, forderte Vogel.

Die Schülerinnen und Schüler des Landesmusikgymnasiums umrahmt die Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen des BlechbläserensT bles unter der Leitung von Martin Baiser und des Jugendchores unter e Leitung von Martin Ramroth. Weitere Schülerinnen und Schüler unter i • tung von Claus Peter Beutenmüller trugen durch das Vorlesen von Fe! postbriefen von später gefallenen Soldaten und durch das Niederlenp von Kränzen zur würdevollen Gestaltung der Gedenkfeier maßgeblich bei 1 Beim anschließenden Empfang der Ehrengäste im Haus Mons T a hn bedankte sich Stadtbürgermeister Klaus Mies bei allen Mitwirkenden dS durch ihr persönliches Engagement zum Gelingen der Gedenkfeier bei. getragen haben.

Dieser Dank gilt insbesondere Herrn Dieter Kanz von der Verbandsae meindeverwaltung Montabaur, der als Organisator mit tatkräftiger Unter Stützung der Mitarbeiter des Bauhofes, den Küstern Zdzilaw Dudeckund Josef Tophofen, Herrn Stefan Szasz von der Firma SZ-Sound Veranstal­tungstechnik, für den reibungslosen Ablauf der Landesfeier gesorgt hat

Großartige Musiker beim KONZERT 2007 des Blasorchesters Daubach

Besonderes Programm am Vorabend des 50-jährigen Orchesterjubiläums

Die beliebte Reihe der Konzerte des Blasorchesters Daubach im Buch­finkenzentrum (Halle an der Grundschule Horbach) wird am 24. Novem­ber 2007, 20 Uhr fortgesetzt und erwartet die Konzertbesucher mit einem außergewöhnlichen Programm. Neben den Gastgebern wirkt auch der Musikverein Ransbach-Baumbach mit, der unter der Leitung von Manu­el Berger einen attraktiven Querschnitt seines Repertoires bieten wird. Nicht nur für die Jungen und Mädchen des Daubacher Jugendorchesters! das sich an diesem Abend musikalisch vorstellt, werden die jungen Instru­mental-Solisten beeindruckende Beweise ihres großen Könnens bieten: Stephan Stadtfeld (*1984, Gackenbach), Trompete, studiert bei Prof. Reinhold Friedrich (Karlsruhe) und und ist seit September 2006 an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker; er ist festes Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Gustav Mahler Jugendor­chester und ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Unmittelbar nach einer Konzertreise mit den Berliner Philharmonikern nach New York wird er gemeinsam mit dem Blasorchester Daubach zwei Bravourstücke für Solotrompete zum Besten geben.

Martin Frink, (*1982) als Schlagzeuger ein Niederelbert-Daubacher Eigengewächs, ehemals Mitglied des Landesjugendorchesters Rheinland- Pfalz, des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philhar­monie ist seit der Spielzeit 2004/05 Schlagzeuger der Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Schon in jungen Jahren führ­ten ihn Konzertreisen u.a. nach Polen, Spanien, Südafrika, Mexiko und Japan. Seit 2006 tritt er mit Victor Kraus im Percussion-Duo auf. Victor Kraus (*1982, Ettelbrück/Luxemburg) studiert zur Zeit an der Musikhochschule Karlsruhe Schlagzeug bei Prof. Isao Nakamura. Erspiel­te bereits in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, beim Badi­schen Staatstheater Karlsruhe sowie im Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

Karten gibt es im Vorverkauf für 6EUR bei allen Orchestermitgliedern und telefonisch unter 02602 /180434 und an der Abendkasse für 7EUR. Den Reinerlös der Eintrittseinnahmen stellt das Blasorchester Daubach, zur Zeit wieder unter der Leitung von Walter Frink, dem Förderverein des Ignatius-Lötschert-Hauses Horbach / Westerwald e.V. zur Verfügung Das Blasorchester Daubach, gegr. 1958 und bis 1996 im Deutschen Roten Kreuz organisiert, feiert vom 13. bis 15 Juni 2008 seinen 50-jähriges Beste­hen im Rahmen eines dreitägigen Musikfestes und lädt Musikfreunde aus Nah und Fern schon heute herzlich ein. Weitere Infos unter www.blasor- chester-daubach.de.

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Es gibt noch Karten für das 17. Festival of Folk & Fools

Es soll ja immer noch kultui teressierte Leute geben, nach 16 Jahren das „Festi’ of Folk & Fools“ nicht kenn Die Kleinkunstbühne Mc Tabor e.V. und die Stadt Wirc bieten die Möglichkeit das der 17. Auflage am Samsti 24.11.2007 im Bürgerhaus v ges zu ändern. Es gibt nc Karten an der Abendkasse 1 bis zum Vortag auch noch im Vorverkauf. Aber Vorsicht: diesmal korr es wirklich knüppeldick für die Wäller Kleinkunstfans: Neben den Pur der A-capella-Szene und der Klezmer-Guerilla kommt auch noch derH der Kleinorgien zu uns in den Westerwald.

Zunächst bringen YEOMEN aus Berlin A-Capella-Gesang in atemberi bendem Tempo auf die Bühne und spielen nicht nur mit Tönen, sondi mindestens genauso mit den Lachmuskeln der Zuschauer. Mit sein» aktuellen Programm „Die Wirklichkeit und andere Übertreibungen“ korr GROSCHE nun endlich einmal der ungewöhnlichste Kal rettist Deutschlands zum Folk & Fools in den Westerwald. Etwas ein

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