Wochenblatt VG Montabaur
JL Bauzentrum Mies wfc Montabaur
Elfköpfiges Bekämpfungsteam geht illegaler Beschäftigung an den Kragen
Schattenwirtschaft gefährdet unsere “ordentlichen Arbeitsplätze Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen
"Die illegale Beschäftigung auf hohem Niveau gefährdet unsere ordentlichen Arbeitsplätze!” Das ist das Ergebnis von Baustellen- und Betriebsprüfungen zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung des Arbeitsamtes Montabaur.
In der vergangenen Woche wurden innerhalb von drei Tagen zwölf illegale ausländische Arbeitnehmer festgestellt -alle lediglich im Besitz eines Touristenvisums. Da sie ohne gültige Genehmigung arbeiteten, war ihr Aufenthalt illegal. Den ungarischen, polnischen und kroatischen Arbeitnehmern droht nun die Abschiebung ins Heimatland. Die Kosten hierfür müssen die Arbeitgeber zahlen. In allen Fällen wurde die Polizei eingeschaltet und Strafanzeigen gegen die Arbeitgeber und Arbeitnehmer erstattet.
Auf einer privaten Baustelle im unteren Westerwald ertappten die Prüfer vier ungarische und zwei polnische Arbeiter bei ihrer illegalen Arbeit. In den Zeitnachweisen war zu sehen, dass sie bereits seit Anfang September 2001 die umfangreichen Arbeiten ausführten. Auf den Betriebsinhaber kommen nun neben einem Straf- bzw. Bußgeldverfahren Forderungen des Finanzamtes und des Rentenversicherungsträgers wegen hin- terzogener Sozialversicherungsbeiträge zu.
Mit den gleichen Konsequenzen muss ein Betrieb aus dem oberen Westerwald rechnen. Auf seinem privaten Bauvorhaben, das später gewerblich genutzt werden soll, beschäftigte er illegal drei Polen.
Auch in der Gastronomie erzielte das elfköpfige Team des Arbeitsamtes in der vergangenen Woche Erfolge. In zwei Gaststätten, eine im Oberwesterwald. die andere im Diezer Raum, griff es in den Abendstunden einen illegal beschäftigten Koch bzw. Küchenhilfen auf. Dabei handelte es sich um zwei kroatische und eine ungarische Staatsangehörige. “Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit sind schwere Verstöße gegen die Grundlagen unseres Sozialstaates. Sie verhindern den Abbau von Arbeitslosigkeit und bedrohen nicht nur im Baugewerbe bestehende Arbeitsplätze. Wir alle sind aufgerufen illegale Beschäftigung nicht zu verharmlosen, sondern zu bekämpfen.” so Karl-Heinz Huth der Leiter der Leistungsabteilung vom Arbeitsamt Montabaur. Deshalb ist die Bearbeitungsstelle zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung des Arbeitsamtes Montabaur auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen (Rufnummer 02602/123-480). Die elf Mitarbeiter/innen der Bekämpfungsstelle sind für den Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis zuständig.
“Wissenswertes”
Selbsthilfegruppe für PXE-Erkrankte Deutschlands 1999 e.V.
Ansprechpartner: Peter Hof, 1. Vorsitzender, Bismarckweg 21, 57258 Freudenberg, Telefon und Fax: 02734/20856, tagsüber auch Telefon- 0271/3331442
E-Mail: hofpxe@t-online.de
Was ist PXE?
Pseudoxanthoma elasticum, PXE, ist eine vererbbare Krankheit, die das Bindegewebe in einigen Körperteilen verändert. Elastische Fasern werden kalzifiziert, das heißt, Kalzium wird im Gewebe abgelagert. Das kann dazu führen, dass sich Haut, Augen (insbesondere die Netzhaut), Herz/Kreislauf- und Magen/Darm-System verändern.
Da PXE sehr selten ist, weiß man kaum etwas über diese Krankheit. Es ist wahrscheinlich, dass viele PXE-Erkrankte nicht erkannt werden vor allem jene mit geringen oder atypischen Symptomen.
Treffen mit Betroffenen werden individuell vereinbart.
Bauer schlägt Turm
Ausbildung zum Rettungsassistenten in neuen Räumen
Die Lehranstalt für Rettungsdienst des DRK-Landesverbandes Rheinland- Pfalz ist in Mainz vom Pulverturm in die Bauerngasse 7 umgezogen Dort stehen den Schülern nun große, modern ausgestattete Räume zur Verfügung.
Die Lehranstalt bildet interessierte Frauen und Männer zum Rettunasas- sistenten aus. Voraussetzung für eine Ausbildung ist ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung.
Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen Jahr an der Lehranstalt
üäho Hüfr? P h raktls * C u1- J rf hr In einer Rettungswache. Die unmittelbare Nahe der Lehranstait für Rettungsdienst zur Rettungswache Mainz bietet Vorteile für die praktische Unterrichtung. Nach zwei Jahren sind die Teilnehmer in der Lage Notfallpatienten bis zum Eintreffen des Notarztes eigenverantwortlich und kompetent zu versorgen.
56410 Montabaur
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In den letzten Jahren haben sich die Aufgaben des R « Deutschland stark verändert. Die Notfallversorquna diX" 9 *®*» dienst bedeutet heute, dass das RettungsdienstDPrcnLT den R etii sischen Ersten Hilfe am Notfallort auch die inten*k?m!i" e . b ® nd er Versorgung durchführt. mec * | zinische
Für das Ausbildungsjahr 2002 sind sowohl an der Lehmnc , • I auch in der Außenstelle Konz (Landkreis Trier-Saarburq) . ainz Interessierte wenden sich an: DRK-Lehranstalt für r 0 h" 0cbPlät2 efi erngase 7, 55116 Mainz, Tel.: 06131/2047960 oder lnÄ' 6nst - anstalt-rd.drk.de. internet: www
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Puppentheater “Das Pfefferkuchenherz” in der Kreissparkasse Montabaur
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Zum Weihnachtsmarkt in Montabaur präsentiert die Kreissparkas Westerwald am 15.12.2001 um 15.00 Uhr wieder den Hohenloher K< per mit dem Stück “Das Pfefferkuchenherz”. Die Vorstellung findet in der] Kundenhalle statt.
Immer um die Weihnachtszeit ruft der Zuckerbäcker die Pfefferkuchi herzen aus. Minchen hätte so gerne ein Herz, aber Großvater hat k Geld. Kasper denkt: “Ich verdien’ mir Geld, davon schenke ich Mincti ein Herz.” Ob ihm das wohl gelingt?
Der Eintritt ist frei.
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