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jdVG Mo ntabaur

Nr. 8/2001

Amphibienwanderungen

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Auf ihren Wanderungen zwischen Winterquartier, Sommerquartier und Laich­platz werden oftmals viele Frösche, Kröten und Molche beim Überqueren der Strasse vom Verkehr überfahren. Dies geschieht oft auch in Unkenntnis darüber, was sich da im Frühjahr so alles auf unseren Straßen abspielen kann. Deshalb bereits jetzt im Vorfeld der Hauptwanderungsphase ein paar erklärende Einzel­heiten.

Wir hatten ja schon ein paar sehr warme Tage in diesem Jahr, so dass man be­merken konnte, dass einige Tiere bereits aus ihrer Winterruhe erwacht sind. Da­bei konnte man feststellen, dass sich diese Tiere auch schon auf den Weg ge­macht haben um ihre Laichplätze an meist stehenden Gewässern aufzusuchen. Vor allem Erdkröte und Grasfrosch machen sich sehr frühzeitig im Jahr auf. Erst später treffen dann auch Wasserfrösche und Molche an den Laichgewässem ein. Oftmals legen die Tiere dabei grosse Strecken zurück, da z.B. Kröten stets an ihr Geburtsgewässer zurückzukehren versuchen. Mit der nächsten wärmeren Peri­ode ist deshalb mit einem massiven Wanderungsdrang der bis jetzt noch nicht erwachten Amphibien zu rechnen. Da die Tiere besonders im Schutz der Däm­merung ihren Weg verfolgen sollten wir uns darauf einstellen in den nächsten Wochen abends besonders aufmerksam auf diese Wanderungen zu achten und vorsichtig zu fahren (was im übrigen nicht nur den Amphibien zugute kommt!). Vielerorts weisen zwar Hinweisschilder auf die gefährdeten Strassenabschnitte Wn, dies ist jedoch nicht immer eindeutig. Deshalb auf jeden Fall generell Rück­sicht auf diese Tiere nehmen. Im Idealfall kann man -mit entsprechenden Vor­sichtsmaßnahmen- auch anhalten und den Tieren über die Fahrbahn helfen. Wer ein übriges tun möchte sollte sich an einem Naturschutzverband wenden und sich einer der aktiven Truppen zur Unterstützung der Amphibienwanderung an- schliessen. Der Fortbestand unserer Amphibien kommt letztendlich auch uns Zügute, denn nur eine intakte Umwelt gibt auch uns einen gesunden Lebens-

raum.

^^ an dsGemeindeverwaltung Montabaur,

^anze Wunderlich, 02602-126193 ___