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Montabaur

chervororchester, der neue Unterstufenchor, das Gitarren­ensemble »Gantomano«, der Kammerchor »Art of the voice«, ein Vocaloktett, ein Klaviertrio, die Pianistin Swetlana Meermann mit Chopins »Revolutionsetude« und die Big Band 1 bestreiten das Programm.

Das etwa 90minütige Konzert wird in Zusammenarbeit des Mu­sikgymnasiums mit der Stadt Montabaur aufgeführt. Die Bewoh­ner aus Stadt und Land sind zu den Konzerten herzlich eingela­den. Karten (je 10,00 DM) sind im Sekretariat der Schule (Tel.: 02602/3601) zu erhalten. Restkarten an der Abendkasse.

Gute Ernte - gutes Bier:

Westerwälder Landwirte bauen Braugerste für Hachenburger Pils an

Der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Erzeugerzusammen­schlusses Eifel/Westerwald besuchte kürzlich die Hachenburger Brauerei. Denn die Westerwälder Privatbrauerei bezieht ihre Braugerste als eine von wenigen deutschen Brauereien aus­schließlich aus dem integriert-kontrollierten Vertragsanbau. Und ein Großteil des jährlichen Bedarfes der Brauerei wird von Land­wirten aus dem Westerwald aufgezogen und geerntet.

Für den Anbau und die Kontrolle der Anbaurichtlinien im kontrol­lierten Vertragsanbau ist Rudolf Schneichel als Vorsitzender des Erzeugerzusammenschlusses Eifel/Westerwald mitverantwort­lich. Er überzeugte sich jetzt vor Ort in Hachenburg davon, daß auch nach der streng kontrollierten Aufzucht »seiner« Braugerste mit genau so viel Sorgfalt Bier in Hachenburg gebraut wird.

»Das Besondere am integriert-kontrollierten Anbau ist, daß die Herkunft der Rohstoffe - hier der Braugerste - genau nachvoll­ziehbar ist. Und zwar von der Aussaat beim Landwirt über alle Wachstumsstufen bis hin zur Ernte. Und anschließend über den Landhandel und die Verkeimung der einzelnen Gerstenkörner in der Mälzerei bis zum Brauprozeß in der Brauerei«, so Schneichel. Weiterhin betonte Schneichel, daß die Hachenburger Brauerei bisher die Ausnahme darstellt, was eine Unterstützung der um­weltschonenden Programme in der Landwirtschaft seitens der Brauereien angeht.

Im Sudhaus der Hachenburger Brauerei: Braumeister Josef Haimerl (links) und Rudolf Schneichel

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OHMw

Besonders guter Boden im Westerwald für Braugerstenanbau

Die Ernte des Jahres 1997 war für die Landwirte im Westerwald von besonders hoher Qualität. Gleichmäßig große Gerstenkörner sowie ein geringer Eiweißgehalt in der Frucht zeichneten den gesamten Ertrag aus. Doch die guten Ergebnisse haben im Westerwald schon fast Tradition. Denn der Boden-der eigentlich nicht als besonders ertragreich gilt ist durch seine nachhaltige Wasserförderung ganz besonders für den Anbau von Braugerste geeignet.

Mitgliedschaft im Erzeugerzusammenschluß ist Pflicht

Um als Landwirt Braugerste nach den peniblen Bedingungen anbauen zu können, ist die Mitgliedschaft im Erzeugerzusam­menschluß Pflicht. Weiterhin verpflichtet sich der Landwirt, sehr strenge Forderungen des Landes Rheinland-Pfalz zu erfüllen. Dies ist zum Beispiel der Verzicht auf den unnötigen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Aber auch die Wahl des Saat­gutes, die Fruchtfolge in den darauffolgenden Jahren und die Lagerung der Gerste nach der Ernte werden vorgeschrieben.

Nr. 50/97

In einer Schlagkartei werden wöchentlich verschiedene Daten über das Heranreifen der Frucht eingetragen.

Land Rheinland-Pfalz überwacht und kontrolliert

Betreut und beraten werden die Landwirte im Westerwald von der Staatlichen Fachstelle für Landwirtschaft in Altenkirchen/Mo.nta- baur. Die regelmäßige Kontrolle und Überwachung der Pflanzen sowie der Schlagkartei übernimmt ein Ausschuß des Erzeuger­zusammenschlusses. Darüber hinaus finden bei jedem Landwirt stichprobenartig Kontrollen des Landes statt.

Da weiß man, wos herkommt...

Die Gewißheit über die Herkunft der Rohstoffe ist im integriert kontrollierten Anbau gegeben. Und auch die Sicherheit, daß die Rohstoffe unter sehr günstigen Bedingungen aufgewachsen sind, zwei wichtige Grundbedingungen, die für Verbraucher immer mehr beim Kauf eines Produktes entscheiden und über die sich auch die Hachenburger Brauerei Gedanken gemacht hat. Konse­quenz: Seit Mai diesen Jahres werden die Hachenburger Pils-Bie­re neben der Braugerste auch ausschließlich mit Hopfen aus integriert-kontrolliertem Vertragsanbau gebraut. Das kostet zwar deutlich mehr als »normale« Rohstoffe, aber »die Reinheit unse­res Bieres und die Schonung der Natur sind uns das wert«, so Josef Haimerl, Braumeister der Hachenburger Brauerei.

Rufen Sie gerne an, wenn Sie noch Fragen haben: Jens Geimer, Telefon 02662/808-0.

Energiesparende Haushaltsgeräte

>i Besonders sparsame Haushaltsgeräte« lautet der Titel einer Broschüre, die das Umweltamt der Kreisverwaltung auf Anfrage gerne zuschickt. Dabei geht es um die »Energiefresser« wie Wasch- und Spülmaschinen, Kühlgeräte und Wäschetrockner. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit, in der viel »Weißware« ange­schafft wird, können diese Verbrauchertips sehr wertvoll sein. Anfragen unter Telefon 02602/124370 beim Umweltamt der Kreisverwaltung.

Banken und Sparkassen im Westerwaid informieren:

Bezahlen und Gewinnen bei CHAMPION-CHIP97

Am 29.11. startete CHAMPI­ON-CHIP97das GeldKarten- Gewinnspiel. Dabei erhält jeder Kunde, der seine Einkäufe mit der GeldKarte statt Bargeld be­zahlt, ein Rubbellos. Mit diesem Los kann man bis zu 400 DM gewinnen. Der Gewinn wird dann von einer beteiligten Bank oder Sparkasse auf die Geld- Karte des Kunden aufgeladen.

Insgesamt werden Geldpreise von 7.000,-DM verlost. CHAM- "

PION-CHIP97 ist eine zeitlich begrenzte, gemeinsame Aktion von Geldinstituten im Westerwald (Deutsche Bank, Kreissparkas­se Westerwald, Naspa, Volksbank Höhr-Grenzhausen, Volks­bank Montabaur-Wallmerod, Volksbank Westerwald und Wester­wälder Volksbank). Neben dem Gewinnspiel erscheinen Ver­zeichnisse, in denen alle Akzeptanzstelien im Westerwald aufge­führt sind. Sie liegen bei allen beteiligten Banken, Sparkassen und Geschäften aus. Im Westerwald gibt es bereits über 200 Akzep­tanzstellen, die man leicht an dem Logo erkennen kann.

Die Funktion der GeldKarte ist denkbar einfach: Statt Bargeld von dem Konto abzuheben, wird einfach ein gewünschter Betrag - maximal 400,- DM - von dem Girokonto auf den Chip der Geld- Karte geladen. Im Geschäft bezahlt man dann nicht mit Bargeld, sondern läßt den entsprechenden Betrag einfach von dem Gut­haben des GeldKarten-Chips herunterladen, ähnlich wie bei einer Telefonkarte die Einheiten abgebucht werden.

Die Vorteile für die Verbraucher liegen auf der Hand: es gibt kein lästiges Kramen nach den passenden Münzen, keine unnütze Sammlung von Pfennigstücken und keine ausgebeulten Porte- < monnaies mehr. Die Kunden zahlen nicht bar und brauchen trotzdem keinen Scheck mehr auszufüllen, keine Geheimzahl einzutippen oder einen Beleg zu unterschreiben. Dank der un­komplizierten GeldKarte können auch Kleinbeträge, wie sie z B. beim Bäcker oder Metzger anfallen, bargeldlos bezahlt werden. Und zu all diesen Vorteilen kommt ab dem 29.11. noch zusätzlich das Gewinnspiel CHAMPION-CHIP97.

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