Heike Jung neue Leiterin der Nebenzweigstelie in Niederelbert
Heike Jung ist die neue Leiterin der Nebenzweigstelle in Niederelbert, Hauptstraße 7, der Nassauischen Sparkasse (Naspa). Sie löst den bisherigen Leiter Thomas Püsch ab, der eine andere Aufgabe übernommen hat.
Die Kassengeschäfte in Niederelbert führt sie zu folgenden Zei
ten:
Dienstag.09.00 bis 11.00 Uhr
Mittwoch.18.00 bis 20.00 Uhr
Donnerstag.09.00 bis 11.00 Uhr
Die gewohnten Serviceleistungen wie Kassengeschäft und Zahlungsverkehr werden beibehalten. Mittwochs sind die Öffnungszeiten in den Abend verlegt worden, um berufstätigen Kunden entgegenzukommen.
Ortsbürgermeister Willi Bode und Rainer Pätzold, Leiter der Geschäftsstelle Montabaur, gratulieren Heike Jung zur Geschäftsübernahme.
Von links nach rechts: Ortsbürgermeister Willi Bode, Heike Jung
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CDU-Jugendoffensive
Zum zweiten Mal führt die CDU-Landtagsfraktion am Mittwoch, 17.12.1997, einen Jugendtag anläßlich der CDU-Jugendoffensive im Landtag von Rheinland-Pfalz durch. Jugendliche werden aktiv an der Fraktionssitzung beteiligt, lernen die Parlamentsarbeit kennen und können ihre Meinung einbringen.
Interessierte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren können sich bei den Westerwälder Abgeordneten melden. Aus den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Wirges, Montabaur und Wallmerod wenden sich interessierte Jugendliche an MdL Ulla Schmidt, Telefon 02602/70750. Die Jugendlichen werden von den Abgeordneten jeweils persönlich mitgenommen. Eine Unterrichtsbefreiung kann erfolgen. Abfahrt 09.00 Uhr, Rückkunft ca. 17.00 Uhr. Jugendliche werden in der Reihenfolge ihrer Anmeldung berücksichtigt.
Fit zur Geburt
Was tun, damit die Geburt meines Kindes angenehm und schmerzarm verläuft?
Der nächste Geburtsvorbereitungskurs mit Schwangerschaftsgymnastik (auch mit Partner) findet am Mittwoch, 03.12.1997, von 19.00 bis 20.00 Uhr im Gemeindehaus »Die Arche« in Eitelborn sowie am Dienstag, dem 09.12.1997, von 19.00 bis 20.00 Uhr im DRK-Heim auf der Eichenwiese in Montabaur statt. Hierzu laden wir sie herzlich ein. Vorabinformationen erhalten Sie von Gisela Laschet unter der Telefon-Nummer 02604/1722.
Keine Kostensteigerung für Kabel-TV
Aufgrund zahlreicher Nachfragen weist die Kevag-Telekom noch einmal darauf hin, daß die Kosten für Kabel-TV in den von ihr versorgten Gebieten im Westerwald und am Rhein nicht steigen. Sie versorgt über 180 Kabelfernsehnetze, 21.000 Gebäude mit über 28.000 Wohnungen. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich über den gesamten Westerwaldkreis mit Ausnahme der von der Telekom und der Süweda versorgten Gebiete. Angeschlossen sind außerdem mehrere Städte und Gemeinden an Rhein und Mosel.
Weihnachtsmarkt der Werkstatt für Behinderte
Am Samstag, 29.11.1997, findet in der Zeit von 09.00 bis 16.00 Uhr wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt der Werkstatt für Behinderte in Niederelbert, Horresser Straße, statt. Wir bieten Ihnen Weihnachtssterne, Gestecke, Weihnachtsbäume, Kinderspielzeug/Holzartikel zum Verkauf an.
Frohe Weihnachtsstimmung begleitet Sie beim Einkauf. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. ji
Bau soll Arbeiter nicht entlassen
Eine Entlassungswelle wie im vergangenen Winter soll c Baugewerbe in diesem Jahr nicht wieder geben. Auf dies meinsame Erklärung des deutschen Baugewerbes, der Bau strie, der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, der Bundesa ' für Arbeit und des Bundesarbeitsministeriums hat jetzt da I beitsamt Montabaur hingewiesen. »Die neue tarifliche unc| setzliche Schlechtwetterregelung muß auch bei uns ange men werden«, bekräftigt der Direktor des Arbeitsamtes M> baur, Erwin Spiekermann, den Appell an die Bauwirtschaft. Schon bald können durch Frost und Schnee die ersten Baust I eingestellt werden. Damit »eingefrorene Baustellen« nicht wijl zu einem »eingefrorenen Arbeitsmarkt« führen, haben siel" Tarifvertragsparteien und die Politik große Mühe gegeben, vernünftige Regelung zu finden, die Entlassungen verhindern | Was heißt das nun im einzelnen? Im Bauhauptgewerbe mü: witterungsbedingte Arbeitsausfälle in diesem Winter für mi stens 50 Stunden und können bis zu 120 Ausfallstunden d Vor- und Nacharbeit oder Urlaubstage ausgeglichen wer Winterausfallgeld (ein neuer Name für das frühere Schlecht tergeld) gibt es für diese Stunden nicht. Die Baubetriebe fül|| für ihre Beschäftigten entsprechende Arbeitszeitkonten, nach diesen anrechenbaren Stunden wird Winterausfall durch das Arbeitsamt gezahlt.
Das Arbeitsamt rechnet damit, daß viele Bauarbeiter im verr genen Sommer kein ausreichendes Zeitguthaben erarbe | konnten.
Soweit das Zeitguthaben nicht einmal 50 Stunden erreicht, n sen sie Urlaubstage einbringen oder Nacharbeit leisten. Winterausfallgeld wird dann schon ab der 51. Stunde gezahlt beträgt etwa 67 % des Nettolohnes für Arbeitnehmer mit Kind> Ist kein Kind auf der Steuerkarte eingetragen, gibt’s nur etwa % des letzten Nettolohnes.
Wegen voneinander abweichender Tarifverträge gelten für an re witterungsabhängige Branchen leicht abweichende Regel gen. Beispielsweise erhalten die Dachdecker frühestens ab 121. Ausfallstunde ihr Winterausfallgeld vom Arbeitsamt. N, ihrem Tarifvertrag zahlen die Arbeitgeber für die ersten Stunden ein Überbrückungsgeld von 75 % des durchschnittlicl Stundenlohnes.
Zu diesem Überbrückungsgeld zahlen die Arbeitsämter ein sätzliches Wintergeld von zwei Mark pro Stunde.
Eine Entlassungspraxis wie im vergangenen Jahr hätte ai noch einen weiteren »großen Haken« für die Arbeitnehrr schreibt das Arbeitsamt Montabaur.
Denn wird das Beschäftigungsverhältnis in der Schlechtwetter; mit einer entsprechenden Wiedereinstellungszusage gekündi so führt dies zu einer zwölfwöchigen Sperrzeit für das Arbeits sengeld. Anders als im vergangenen Jahr müssen die Arbeitsä ter die Sperrzeitvorschriften jetzt auch bei den Bauleuten sti anwenden. »Wir hoffen aber, daß die Baubetriebe jetzt die ne Schlechtwetterregelung annehmen und so die Entlassung weitgehend vermieden werden«, so Spiekermann.

