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Montabaur

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Nr. 44/97

erhalten Sie unter 02623/1372 oder 06435/1731. Der Eintritt ist wie immer frei.

Volksbank-Schloß-Seminare

Erstes Aktienforum auf Schloß Montabaur

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod hatte eingeladen und mit ihrem Thema voll ins Schwarze getroffen. »Geldanlagen in Aktien -vor dem Hintergrund des Euro«, so lautete das Thema des 16. Volksbank-Schloß-Seminares, zu dem Vorstandssprecher Hans- Jürgen Höber fast 100 Privatkunden begrüßen konnte.

Schon mit dem Einstieg zum Thema erzeugte der Referent des Abends, Dr. Christoph Bruns von der Union-Investment-Gesell- schaft aus Frankfurt, der viertgrößten deutschen Investmentge­sellschaft (rund 55 Milliarden DM Fondsvolumen), großes Inter­esse bei den Zuhörern. Dr. Bruns ist ein absoluter Spezialist zum Thema Aktien. Seit 1994 ist er als Fondsmanager in der Union- Investment-Gesellschaft tätig. Als Abteilungsleiter und Seniorma­nager ist er für das gesamte Aktienfondsmanagement, das mehr als 10 Milliarden DM umfaßt, verantwortlich. Dr. Bruns promovier­te an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und ist zudem Mitautor von den Werken »Wertpapiermanagement« und »Professionelles Portfoliomanagement«. Darüber hinaus wurden viele seiner Aufsätze zu aktuellen Investmentfragen in diversen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Er wählte zum Einstieg das Thema »Altersvorsorge und die derzeitige Situation des deutschen Rentensystems«. Die Grund­botschaft an die Anwesenden war: Die Geldanlage in Aktien ist ein lohnendes Geschäft - aber nur auf lange Sicht. Voraussetzung ist: Die Mentalität des Anlegers muß dazu passen und das Geld sollte unbedingt frei verfügbar sein. Zur Risikomini­mierung kann der Anleger Aktien verschiedener Branchen kaufen oder sein Geld, teils auch schon mit kleineren Beträgen, in Akti­enfonds investieren. Aktuell empfahl Dr. Bruns: Aktien von guten europäischen oder weltweit agierenden Gesellschaften kaufen. Gemieden werden sollten zur Zeit Engagements in japanische Werte. Nach vielen Aussagen zur Aktienanalyse, Trends und vor allem dem Wert einer Aktiengesellschaft, stand Dr. Bruns den Gästen auch in der anschließenden Diskussionsrunde zur Verfü­gung, bevor die Volksbank zum gemütlichen Teil des Abends einlud. In lockerer Atmosphäre wurde noch lange über sogenann­te »heiße Tips oder Trends« diskutiert.

Voll besetzt war die Aula der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur beim ersten Aktienforum der Volksbank Montabaur-Wallmerod

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Erdgas feiert Jubiläum

Vor 25 Jahren wurde die Umrüstung auf den damals neuen Energieträger abgeschlossen

Im Oktober 1972, also exakt vor 25 Jahren, war die Umstellung von Kokerei- auf Erdgas durch die Gasversorgung Westerwald GmbH mit Sitz in Höhr-Grenzhausen abgeschlossen.

Die Umstellung selbst wurde in drei Etappen von 1968 bis 1972 durchgeführt. Der erste Teil bezog sich 1968 auf den Bereich der heutigen Verbandsgemeinde Wirges, der zweite Teil betraf Höhr- Grenzhausen und Ransbach-Baumbach und 1972 wurde der Versorgungsbereich Montabaur/Heiligenroth umgestellt.

Das Erdgas, das in das bestehende Rohrleitungsnetz der Gas­versorgung Westerwald eingeleitet wurde, kam aus Holland.

Der damals neue Energieträger »Erdgas« zeichnete sich nicht nur durch ein hervorragendes Brennverhalten aus, sondern auch durch eine äußerst einfache Handhabung und brachte damit den zuständigen Unternehmen gleichzeitig eine erheblich bessere Wettbewerbsfähigkeit.

Die Folge war, daß in den nächsten Jahren nahezu alle Industrie- und Gewerbebetriebe auf Erdgas umstellten. Auch im Haushalts­sektor setzte- nicht zuletzt im Gefolge der Ölpreiskrisen der 70er Jahre-eine hohe Nachfrage ein. Verdeutlicht wird diese Entwick­lung durch konkrete spezifische Zahlen. Das Versorgungsgebiet wuchs von vier auf zehn Verbandsgemeinden bzw. von acht gasversorgten Städten und Gemeinden auf nunmehr 68. Die Anzahl der versorgten Haushalte stieg von 3.200 auf jetzt rd. 25.000. Das Rohrleitungsnetz wurde von 156 auf 1.050 Kilometer erweitert.

Die verkaufte Gasmenge stieg von 493 Millionen Kilowattstunden auf über 2.200 Millionen Kilowattstunden/Jahr.

Mit der verstärkten Forderung nach einer möglichst umweltscho­nenden Wärmeerzeugung hat das Erdgas weitere positive Impul­se erhalten, so daß die außerordentlich gute Entwicklung in den vergangenen 25 Jahren auch zukünftig anhalten dürfte. Das Unternehmen plant in den kommenden Jahren weitere umfang­reiche Erschließungsmaßnahmen im Westerwaldkreis und im Kreis Neuwied.

Die positive Entwicklung ist allerdings nicht nur auf die hervorra­gende Produkteigenschaft des Erdgases zurückzuführen. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Marktpartnern aus dem Instal- lations- und Schornsteinfegerhandwerk und den Architekten hat hieran großen Anteil.

Aus diesem Grund feiert die Gasversorgung Westerwald mit ihren Partnern das Jubiläum »25 Jahre Erdgas im Westerwald« mit einem zünftigen »Fest im Oktober« auf dem Betriebsgelände des Unternehmens.

Arbeitslose

behalten ihre Lohnsteuerkarte 1998

Arbeitslose müssen vom Beginn des kommenden Jahres an ihre Lohnsteuerkarte (1998) nicht mehr bei ihrem Arbeitsamt hinterle­gen. Hierauf weist das Arbeitsamt Montabaur hin, nachdem der­zeit allen Arbeitnehmern die neuen Lohnsteuerkarten zugesandt werden. Die gesetzliche Verpflichtung zur Hinterlegung entfällt ab 1998 mit dem neuen Arbeitsförderungsrecht. Dies gilt auch für Empfänger von Eingliederungshilfen, Übergangsgeld, Unter­haltsgeld und Arbeitslosenhilfe.

Trotzdem empfiehlt das Arbeitsamt seinen Leistungsbeziehern, die neue Steuerkarte genau zu überprüfen. Sollten Eintragungen, etwa der Steuerklasse oder der Kinderfreibeträge, nicht korrekt sein, müssen diese geändert werden. Weiterhin ist für Arbeitslose wichtig, daß sie Änderungen ihrer Steuerkarte dem Arbeitsamt mitteilen, da dies Einfluß auf die Höhe ihres Arbeitslosengeldes oder einer anderen Lohnersatzleistung haben kann.

Eine Gruppe stellt sich vor:

Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

Gruppe Montabaur

Treffen jeden 3. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr im Pfarrzen- trum, Auf dem Kalk in Montabaur. Ansprechpartner sind: Maria Fuchs, Montabaur, Telefon 02602/17878; Rita Metternich-Roos, Montabaur, Telefon 02602/17243; Jutta Kurz, Höhr-Grenzhau­sen, Rheinstraße 54; Brigitte Günther, Höhr-Grenzhausen, Tele­fon 02624/5414.

Wir sind kein Kaffeekränzchenwir sind eine Gruppe von betrof­fenen Frauen von jung bis altwir sprechen nicht nur über unsere Erkrankung, es wird auch viel gelacht-es gibt Informationen und Erfahrungsaustausch, aber auch Ausflüge, Wanderungen u.v. mehr.

Deutscher Bundeswehr Verband e.V.

Kameradschaft

ehern. Soldaten / Reservisten / Hinterbliebenen Montabaur

Letzter Anmeldetermin zum Martinsgansessen in Bladernheim am 03.11.1997 unter der Telefonnummer 06439/1350.

Jugendministerin Rose Götte: »Rufen Sie an, wenn Sie Fragen zu Ecstasy haben!«

Über kaum eine andere Droge wird gegenwärtig in der Öffentlich­keit mehr diskutiert als über Ecstasy. Von Verharmlosung bis zur übertriebenen Schwarzmalerei gehen die Meinungen dabei weit auseinander. Viele Eltern sind verunsichert und reagieren be­sorgt. Junge Menschen wollen wissen, woran sie sind.