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Montabaur

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Nr. 44/97

Bericht über den Planfeststellungsbeschluß für den Planfest- stellungsabschnltt 71 (Bahnhof Montabaur) der Bahn-Neu- bau-Strecke Köln - Rhein/Main

Der Stadtrat nahm folgende Informationen zustimmend zur Kenntnis:

Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat für den Planfeststellungsab­schnitt (PFA) 71 am 19.09.1997 den Planfeststellungsbeschluß erlassen. Wesentliche Bestandteile/Baumaßnahmen der Plan­feststellung sind neben dem Neubau der ICE-Strecke und des Bahnhofes Montabaur u.a.

- eine Rad- und Fußwegüberführung über die Neubaustrecke zwischen Eschelbach und Eigendorf,

- die Dammschüttung im Bereich des Bahnhofes Montabaur,

- das Eisenbahnüberführungsbauwerk über die K 82 (Staudter Straße),

- der Anschluß und die Einbindung der Bahn-Neubaustrecke Siershahn - Staffel an die Neubaustrecke,

- der Rückbau der Gleisanlagen und Bahnsteige des bestehenden Bahnhofs Montabaur,

- die Verlegung und Anpassung der L 313 (Margeritenstraße) einschließlich der Versorgungsanlagen vor der Ortslage Eschelbach,

- die Zufahrtsstraße mit einem Fuß- und Radweg von der K 82 aus zu den Parkplätzen zwischen der Neubaustrecke und der Autobahn,

- der Bau der P+R-Anlage,

- der Rückbau eines Teiles der Veilchenstraße und der Rosenstraße in Eschelbach,

- die Verlegung des Sportplatzes Eschelbach und

- die Zufahrt zur Firma Kartonagen Wolf, Eigendorf.

Der Stadtrat hat

- im Ausgangsverfahren durch Beschluß vom 21.12.1995 und

- im 1. und 2. Deckblattverfahren durch Beschlüsse vom 23.05.1996 und 24.04.1997

Stellung genommen und Einwendungen vorgetragen. Schwerpunkt der Einwendungen im Rahmen des Ausgangsver­fahrens war insbesondere die Dimensionierung und Ausgestal­tung des ICE-BahnhofeS Montabaur. Erst durch das 1. Deckblatt­verfahren wurde ein architektonisches Konzept in die Planfest­stellung eingebracht, das die Forderungen von Stadt und Ver­bandsgemeinde und des Landes Rheinland-Pfalz an den zukünf­tigen ICE-Bahnhof aufgegriffen hat und mit einem transparenten Vorbau am südlichen Ausgangsportal des Bahnhofes und einer transparenten Überdachung der Bahnsteige positive architektoni­sche Gestaltungsmerkmale aufweist.

Nachdem inzwischen

- für den Sportplatz Eschelbach in Zusammenarbeit mit dem Sportverein Eschelbach ein neuer Standort nordöstlich der Ortslage Eschelbach einschließlich seiner Ausstattung gefunden wurde,

- eine Ersatzzufahrt für die verkehrsmäßige Andienung der Firma Kartonagen Wolf, Eigendorf, geschaffen wurde und

- ergänzend zum bisherigen Planfeststellungsverfahren der Lärmschutz unter dem Vorbehalt der Erbringung eines Gleichheitsnachweises für Schallabsorber entscheidend verbessert wird dergestalt, daß ab dem Brückenbauwerk über die L 313 vor Eschelbach sowohl auf der Südseite der Neubaustrecke (mit einer Länge von ca. 380 m und einer Höhe von 3,00 m) als auch auf der Nordseite (mit einer Länge von ca. 225 m und einer Höhe von 2,50 m) Lärmschutz entsteht,

und das Eisenbahnbundesamt die Forderungen der Stadt Monta­baur

- nach einer Ausweitung der Anzahl von Stellplätzen der P+R-Anlage von 350 auf 600 sowie

- auf Verlängerung der lichten Höhe der Rad- und Fußgängerüberführung Eschelbach und Eigendorf

nicht berücksichtigt hat,

wird dies für die Stadt Montabaur kein Anlaß sein, gegen den Beschluß ein Klageverfahren vor dem OVG Rheinland-Pfalz ein­zuleiten.

Zurückschneiden

von Hecken und Sträuchern

an öffentlichen Verkehrsflächen, Sauberhaltung der Grund­stücke, Straßenreinigung

Nach dem Ende der Wachstumsperiode haben viele Grund­stückseigentümer den Bewuchs ihrer Grundstücke verjüngt und ausgelichtet.

In einigen Fällen wurde die Innenansicht der Grundstücke verbes­sert, die äußere Gestaltung geriet offenbar ein wenig in Verges­senheit.

Wir bitten daher alle Grundstückseigentümer, einmal den Be­wuchs ihres Grundstückes aus der Sicht der Fußgänger und anderer Verkehrsteilnehmer zu sehen und folgende Gesichts­punkte besonders zu berücksichtigen:

- Ist der Gehweg frei, d. h. sind die Hecken, Sträucher und Bäume so weit zurückgeschnitten, daß Fußgänger den Gehweg ohne Behinderung begehen können?

- Sind die Sichtdreiecke in Kreuzungsbereichen freigehalten (Hecken und Büsche nicht höher als 60 bis 80 cm)?

- Sind am Grundstück stehende Verkehrs- und Straßenna- merisschilder von verdeckendem Bewuchs befreit?

- Sind die Gehwege von herabgefallenem Laub gesäubert? Vielleicht stellen Sie bei Ihrer Betrachtung fest, daß bei Ihrem Grundstück der eine oder/und andere Punkt nicht gebührend bei den herbstlichen Pflegearbeiten berücksichtigt wurde. Bitte ver­anlassen Sie im Interesse der Verkehrssicherheit unverzüglich die notwendigen Maßnahmen.

Wir werden in der nächsten Zeit diesen besonderen Bereich der Verkehrssicherheit intensiv überprüfen und bitten Sie daher, als Grundstückseigentümer eigenverantwortlich für die Beseitigung von Gefahrenstellen zu sorgen.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf die allgemeine Straßenreinigungspflicht undfür die bevorstehende Winterzeit -auf die Schneeräum- und Streupflicht hin.

Verbandsgemeindeverwaltung örtliche Ordnungsbehörde -

St. Martinsfeier in Montabaur

Der traditionelle Martinsumzug findet in diesem Jahr am Montag, 10.11.1997, ab 18.00 Uhr vom Kirchplatz aus statt. Zuvor sind alle Kinder und ihre Eltern um 17.30 Uhr zu einem Wortgottesdienst in die katholische Pfarrkirche St. Peter in Ketten eingeladen. Auf dem bekannten Zugweg werden die Teilnehmer wieder vom Musikverein Holler musikalisch unterstützt und von freiwilligen Helfern aus den Reihen der Pfadfinder, Meßdiener und Feuer­wehr begleitet. Aus Sicherheitsgründen bitten wir dringend dar­um, während des Zuges die Kinder keine Pechfackeln mitführen zu lassen. Im Anschluß wird das Martinsfeuer im Gebück entzün­det.

Neben der Verteilung der Martinsbrezeln gegen eine freiwillige Spende wird in diesem Jahr erstmals Glühwein für die Erwachse­nen und Kinderpunsch für die Kleinen angeboten. Der Erlös aus Spenden und Getränkeverkauf kommt den polnischen Opfer des diesjährigen Oderhochwassers zugute.

Martinsfeier im Gelbachtal

Die Martinsfeier für die Kinder aus dem Gelbachtal findet in diesem Jahr in Ettersdorf statt. Wir beginnen mit einem Wortgot­tesdienst am Sonntag, 09.11.1997, um 18.00 Uhr in unserer Kapelle. Danach ist der Zug, Martinsfeuer und Verteilen der Brezel.

Die Kinder und Väter aus Ettersdorf treffen sich zum Holz holen für das Martinsfeuer am Samstag, 08.11.1997, 09.00 Uhr am Spritzenhaus.

Deutsch-Englische Gesellschaft Montabaur e.V.

Twinning-Conversation

Wir laden hiermit ein zur letzten Twinning-Conversation in diesem Jahr. Sie findet statt am 5. November um 19.30 Uhr im Restaurant »II Castello«, Montabaur, Wilhelm-Mangels-Straße.

Frau von Fritschen hat sich wieder gut vorbereitet mit einem Film über England, einem Kreuzworträtsel und einer Kurzgeschichte von Roald Dahl.

Noch etwas

Möchten Sie einmal einen mit englischen Waren gefüllten »Christmas Hamper« genießen? Sie haben gute Chancen, den Präsentkorb zu gewinnen, wenn Sie bei unserer Tombola aus Anlaß des Christmas-Dinner mitmachen. Rufen Sie ein Vor­standsmitglied der DEG an oder kommen Sie zur Twinning Con- versation.