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Möntabaur

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Nr. 42/97

Ein besonderes Dankeschön erging auch an Frau Dahlem für eine optimal gestaltete Sommersaison im Clubhaus und die hervorra­gende Betreuung der Vereinsmitglieder.

Von links nach rechts: Hans-Jürgen Höher, Vorstandssprecher der Volksbank Mon­tabaur-Wallmerod, die Gruppensieger Philipp Putzer, Juliane Fickert, Christoph Hermes und Hermann Kiefer sowie 1. Vorsitzender und Turnierleiter Horst-Jürgen Geffoy.

Deutsche Tischtennis-mini-Meisterschaften

Vereine können sich melden

Die Tischtennis-mini-Meisterschaften, eine Aktion des Deutschen Tischtennis-Bundes, werden zum 15. Mal ausgetragen. Grundge­danke dieser Wettbewerbe ist, Kinder im Alter bis 12 Jahre, die noch nicht in einem Verein spielen, für den Tischtennissport zu begeistern und somit den Nachwuchs im Tischtennis zu fördern. Unterstützt wird diese Aktion, an der im vergangenen Jahr 54.000 Kinder teilnahmen, von den Volks- und Raiffeisenbanken.

Die Volksbank Montabaur-Wallmerod bietet allen Tischtennisver­einen in den Verbandsgemeinden Montabaur, Wallmerod und Wirges an, sich aktiv an dieser Aktion zu beteiligen. Die Vereine bekommen alle Unterlagen zur Durchführung des Turnieres sowie eine finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt. Ansprechpartnerin in der Volksbank ist Anja Günter, Telefon 02602/133-139.

THW-Helfer wurden mit Landesmedaille ausgezeichnet

Die Helfer des THW-Montabaur wurden für ihre herausragende Unterstützung bei dem diesjährigen Hochwassereinsatz in Bran­denburg von dem Landesminister des Inneren Walter Zuber in der Aula der Bereitschaftspolizei in Mainz/Hechtsheim mit der Lan­desmedaille ausgezeichnet.

Der Landesminister bedankte sich unter anderem für den schnel­len Einsatz der Helfer der Fachgruppe Logistik des THW-Monta­baur, die in Seelow stationiert waren und denen die primäre Aufgabe unterteilt war, die Verpflegung für die eingesetzten Kräfte sicherzustellen. Der Landesminister erkannte diese hervorragen­de Leistung den THW-Helfern hoch an und bedankte sich eben­falls für die Bereitschaft der Familien und Arbeitgeber, die Ihre »Männer« für diese Zeit »freigaben«.

Für die THW-Helfer war dieser Hochwassereinsatz in Branden­burg eine neue Erfahrung und mancher fragte auf der Heimfahrt in den Westerwald »Wann fahren wir wieder?«.

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»Steinkapital« untermauert die Aitersvorsorge

Wer in jungen Jahren den Gürtel etwas enger schnallt und in Wohneigentum investiert, steht im dritten Lebensabschnitt besser da. Die Landesbausparkasse nennt zwei typische Fälle.

Beispiel A:

Herr und Frau Sorge beziehen zusammen 2.000 DM Rente. Sie wohnen zur Miete in einer 70 qm-Sozialwohnung und zahlen dafür inklusive Nebenkosten 800 Mark im Monat. 1.200 Mark bleiben übrig.

Ganz anders liegt der Fall am Beispiel B:

Herrund Frau Vorschau haben als Dreißigjährige gebaut. Die letzten Raten zu Bauspardarlehen und Hypothek sind längst zurückgezahlt. Ihr Haus haben sie zu Beginn des Ruhestan­des verkauft. Für den Erlös erwarben sie eine moderne Eigentumswohnung unweit des Stadtzentrums. Bei gleicher Rente gehen lediglich 250 Mark monatliches Hausgeld für die Wohnung ab. Die Vorschaus haben 550 Mark mehr zum Ausgeben. Wer rechtzeitig mit Wohneigentum Vorsorge trifft, kann also im Alter großzügiger leben oder schafft sich eine Reserve.

Für die Rheinland-Pfälzer Seniorenhaushalte (59 Jahre und älter) hat Wohneigentum Tradition und gerade heute Gültig­keit. Die 61 -Prozent Eigentumsquote in dieser Bevölkerungs­gruppe spricht dafür (Durchschnitt Rheinland-Pfalz: 52 Pro­zent; Bundesdurchschnitt: 40 Prozent).

»Steine« sind in der Tat die beste Geldanlage. Eine Lang­zeitstudie des GEWOS-Instituts im Zeitraum von 1970 bis 1995, die sich die Wertentwicklung verschiedener Anlage­strategien privater Haushalte vornahm, beweist es. Aus 100.000 in Wohneigentum investierten Mark ist ein Wert von 768.000 Mark geworden. Rentenpapiere erbrachten 650.000, Aktien 508.000 Mark und Gold nur 428.000. Normale Spar­einlagen waren mit 308.000 Mark Schlußlicht.

Immobilieneigentum schützt vor Inflation, bietet Wohnen nach eigenem Geschmack, läßt das verfügbare Einkommen steigen, bedeutet mehr persönlichen Freiraum und einen höheren Lebensstandard. Der »eigene Herd« ist obendrein vor Mietsteigerungen und Kündigung sicher und läßt sich besser den Wohnbedürfnissen im Alter anpassen.

Bausparen vereinfacht und beschleunigt den Erwerb von Eigentum. Der Staat hilft mit der Wohnungsbauprämie, der Arbeitnehmersparzulage und der Eigenheimzulage. Diese Vorteile bieten einen gezielten Sparanreiz und lassen das Eigenkapital schneller wachsen. Untersuchungen zeigen, daß Bausparen im Durchschnittsalter von 37 Jahren um ein Jahr früher zu einem Eigenheim kommen als Nicht-Bauspa- rer. Mit einem Bausparvertrag läßt sich auch eine Wohnung in einer Seniorenresidenz finanzieren. Meist ist noch ein Betreuungsservice eingeschlossen. Der Führer der Landes­bausparkasse »Wohnen mit Service« enthält 600 ausführli­che Angebotsbeschreibungen von solchen Objekten und 1.000 bundesweite Adressen.

Der Arbeitsmarkt im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis Ende September 1997

308 Arbeitslose weniger als vor vier Wochen der Verdrän­gungswettbewerb am Arbeitsmarkt setzt sich aber fort - Beschäftigungschancen in Büroberufen zunehmend ungün­stiger

Der September brachte auf dem heimischen Arbeitsmarkt die erwartete leichte Besserung. Im Westerwaldkreis und im Rhein- Lahn-Kreis wurden insgesamt am Monatsende aber immer noch über 10.000 Arbeitslose gezählt. »Das verheißt nichts Gutes für den kommenden Winter«, schreibt das Arbeitsamt Montabaur in seinem monatlichen Bericht zur Arbeitsmarktlage.

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