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Montabaur

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Nr. 41/97

Der Planfeststellungsabschnitt (PFA) 72 betrifft den Eingang zum Tunnel am Himmelfeld westlich der B 255 und der Planfeststel­lungsabschnitt (PFA) 64 den Tunneleingang im Bereich Eigendorf östlich der L 312.

Im 1. Deckblattverfahren zum PFA 72 konnte erreicht werden, daß der Rettungsplatz, der auf der Südseite vorgesehen war, auf die Nordseite verlegt wird und somit diese Fläche der städtebaulichen , Entwicklungsmaßnahme zur Verfügung steht. Die verkehrsmäßi­ge Anbindung erfolgt über die Tonnerrestraße. Außerdem wird der Schallschutz bis an den Tunnelmund verbessert. Nicht be­rücksichtigt hat das Eisenbahnbundesamt die geforderte Verän­derung des Transportweges der Erdmassen, die aus Richtung Heiligenroth kommen.

Im PFA 64 wurden einige Forderungen der Stadt nicht berücksich­tigt. Nicht verwirklicht wurde die Verschiebung des an der L 312 (Dernbacher Straße) vorgesehenen Rettungsplatzes in östliche Richtung. Eine Trasse für eine Ortsumgehung Eigendorf an der östlichen Ortslage vorbei ist zwar nach wie vor möglich; eine Verschiebung des Rettungsplatzes hätte jedoch zu mehr Frei- raum geführt. Ebenfalls keine Berücksichtigung fand die geforder­te Überlappung des Walles in Höhe der verlängerten Altstraße; die Rettungszufahrt sollte in östliche Richtung verschoben und um den Wall herumgeführt werden, um dann dort den Schallschutz zu optimieren. Die Verwaltung riet, auf freiwilliger Basis die vor­stehenden Ziele zu erreichen.

Der Stadtrat nahm die Informationen zustimmend zur Kenntnis.

Wirtschaftsplan für den Stadtwald für das Forstwirtschafts­jahr 1998

Einstimmig genehmigte der Stadtrat den Wirtschafts- und Fäl­

lungsplan für das Jahr 1998, der

Gesamteinnahmen in Höhe von.1.017.658,DM

und

Gesamtausgaben in Höhe von.844.388,- DM

sowie einen Holzeinschlag von

Eiche. 50 fm

Buche.2.480 fm

Fichte.3.295 fm

Kiefer.20 fm

Euro-Lärche.220 fm

Douglasie. 70 fm

jap. Lärche. 250 fm

Insgesamt.6.385 fm

vorsieht.

Der erwartete Überschuß von 173.270,- DM ergibt sich in der Hauptsache aus den Ausgleichszahlungen für die ICE-Strecke. Rund um den Koppel soll auf einer Fläche von 273 Hektar Kalk ausgebracht werden. Auf Wunsch von Ratsmitglied Oswald Böck­ling (CDU) sollen die Besucher des Waldes durch Hinweistafeln an den Hauptwanderwegen am Tag der Kalkung und durch Presseveröffentlichungen auf den Einsatz der Kalkungsflugzeuge aufmerksam gemacht werden.

Resolution des Stadtrates zur geplanten Zusammenlegung der Katasterämter Montabaur und Westerburg mit Sitz in Westerburg - Antrag der Fraktion »BfM«

Einstimmig (21 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung) verabschiedete der Stadtrat eine Resolution gegen die Schließung des Katasteram­tes Montabaur an das Ministerium des Innern und für Sport.

Die beabsichtigte Organisationsänderung beeinträchtige in er­heblicher Weise die Dienstleistungsfunktion des Mittelzentrums »Kreisstadt Montabaur« und die weitere Entwicklung im Nahbe­reich des ICE-Bahnhofes Montabaur. Durch die Ausweisung neu­er Baugebiete entspreche die Stadt Montabaur den Zielen der Landesregierung, ein ausreichendes Angebot an Bauland zu erschwinglichen Preisen sicherzustellen, und so insbesondere jungen Familien den Bau eines Eigenheimes zu ermöglichen.

Für die zügige Durchführung von Bodenordnungsverfahren ist eine ortsnahe Zusammenarbeit mit dem Katasteramt Montabaur in den nächsten Jahren von besonderer Bedeutung. Außerdem sei Montabaur Sitz zahlreicher Behörden, Dienstleistungs- und Wirtschaftsunternehmen. Für die Bürgerinnen und Bürger des südlichen Westerwaldkreises ließen sich bei einem Besuch in Montabaur in der Regel mehrere Behördengänge an einem Tag erledigen. Unter dem Aspekt der Bürgernähe wäre eine Auflösung des Katasteramtes Montabaur ebenso schädlich wie die Ein­schränkung seines Dienstleistungsangebotes im Falle einer Ne­benstelle.

Die Stadt Montabaur hat um den ICE-Bahnhof eine städtebauli- i che Entwicklungsmaßnahme eingeleitet. In diesem Zusammen­hang ist die Stadt Montabaur auf die ortsnahe, zügige und rei­bungslose Zusammenarbeit mit dem Gutachterausschuß beim

Katasteramt angewiesen. Der Bau der ICE-Trasse und insbeson­dere des ICE-Bahnhofes Montabaur sei erklärtermaßen für die Landesregierung Rheinland-Pfalz ein wichtiges Anliegen. Bun­des-, Landes- und Kreisstraßen werden auf den ICE-Bahnhof geleitet; dazu seien zahlreiche Grundstücksverträge notwendig, für die die Straßenbaulastträger der Hilfe des Katasteramtes bedürfen.

Aus den v. g. Gründen appellierte der Stadtrat an das Ministerium des Innern und für Sport, die getroffene Entscheidung aufzuhe­ben und den ortsnahen Bestand des Katasteramtes Montabaur in Verbindung mit der landespolitisch bedeutsamen Entwick­lungsaufgabe zu bewahren.

Deutsch-Texanische Gesellschaft

Halloween naht und damit die Entscheidung: Wer hat den dick­sten Kürbis gezogen? Am Freitag, dem 31. Oktober 1997, werden wir den »Abend aller Heiligen (All Hallow even) gemeinsam feiern. Einzelheiten in 14 Tagen an dieser Stelle.

Schon jetzt der Hinweis, daß unser Oktobertreff (letzter Di. des Monats) wegen der gemeinsamen Halloween-Feier entfällt.

Gemeindemitglieder

von Horressen und Eigendorf

Wer denkt schon wieder an Weihnachten? Wir der Sachaus­schuß Jugend Horressen/Elgendorf - und möchten Sie hiermit einladen zur Gemeindeadventskalenderaktion 1997. Da der Gemeindeadventskalender im letzten Jahr soviel positiven An­klang gefunden hat, wäre es schön, ihn in diesem Jahr wieder mit 24 Tagen stattfinden zu lassen.

Zur Erinnerung: An jedem Tag im Advent wird ein Fenster/eine Türe geschmückt und wir wollen uns dort jeweils um 18.00 Uhr zu einem kurzen besinnlichen Beisammensein treffen. Ab jetzt bis zum Samstag, 8. November 1997, haben Sie die Möglichkeit, sich einen Tag auszusuchen.

Nähere Informationen: Für Eigendorf A. Gläßer, Tel.: 90799; für Horressen Pfarrbüro, Tel.: 3839; oder I. Müller, Tel.: 5881.

Verteilung und Verkauf der Martinsbrezel

Aufgrund jahrelanger schlechter Erfahrungen haben die Pfarrge- meinderäte von Horressen und Eigendorf sich für eine neue Form der Brezelverteilung entschieden. Kindergartenkinder und Grund­schulkinder, sowie die Meßdienerinnen und Meßdiener erhalten die Brezel geschenkt. Dazu erhalten sie über die Schule, die Kindergärten und die Meßdienerverantwortlichen den Bon, den sie bei der Brezelverteilung an der Waldschule unbedingt mitbrin­gen müssen. Auch für Kleinkinder, die mit ihren Eltern kommen, ist gesorgt.

Wer darüber hinaus bei der Martinsfeier einen Brezel haben möchte, muß sich dazu vorher einen Bon kaufen. Verkaufszeiten: Horressen, Montag, 03.11.1997, und Mittwoch, 05.11.1997, von 15.00 bis 16.00 Uhr, im Pfarrheim; Eigendorf, Freitag, 07.11.1997, von 15.00 bis 17.00 Uhr, im Clubraum der Kirche.

Treff 55 Plus

15. Oktober

Seniorenwallfahrt nach Wirzenborn, Abfahrt: 14.30 Uhr ab Kalbs­wiese, 15.00 Uhr Gottesdienst, 16.00 Uhr Einkehr in »Wirzenbor- ner Liss«. Verbindliche Anmeldung erforderlich, Telefon Thomas Jeschke 2574 oder Käthe Steindorf, 180417.

16. Oktober

Vortrag: »Der Euro kommt! Was nun?« 15.00 Uhr Treffpunkt vor der Kreissparkasse.

30. Oktober

Kegeln von 16.00 bis 18.00 Uhr, Tennishalle, Weserstraße.

Vorankündigung

22. Februar: Fastnachtssonntag Theaterfahrt nach Wiesbaden zu »Anatevka«. Abfahrt 16.00 Uhr ab Montabaur. Kosten für Karte und Fahrt 51,50 DM. Bitte schnell anmelden bei Käthe Steindorf, Telefon 180417.

Diabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur

Die »Diabetiker-Selbsthilfegruppe Montabaur« lädt am 16.10.1997 um 19.00 Uhr im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in den Mehrzweckraum ein. Es wird ein Referat von dem