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Montabaur

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Nr. 40/97

Wasser-Generationenvertrag mit Grundschulkindern abgeschlossen

»Da das Interesse der Bevölkerung bei Tagen der offenen Tür in Wasserwerken und Kläranlagen meist gering ist, haben wir die Umwelttage einmal anders organisiert«, so Beigeordneter Heinz Reusch. Neun vierte Klassen der Grundschulen im VG-Gebiet wurden eingeladen, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Gewinnung von Trinkwasser und die Aufbereitung von Abwasser zu vermitteln; weil »Wasser unser wichtigstes Lebensmittel ist, und alle mithelfen müssen, daß wir jeden Tag sauberes Wasser haben können«.

Die Kinder besuchten das Wasserwerk » Prinzenschlag« bei Montabaur, in dem Ingenieur Jürgen Herz ihnen erklärte, wie Trinkwasser gewonnen wird. In der Kläranlage Holler erläuterte der technische Werkleiter Peter Galke die Schritte der Wasserreinigung bis zum Schönungsteich. Am Schönungsteich veranschaulichte Umweltsachbearbeiterin Constanze Wunderlich den Kindern die Verhältnisse an natürlichen Gewässern und zeigte beispielhaft einige Pflanzen und Tiere.

Die Gewässer und das Grundwasser schützen, vernünftig und sparsam mit dem Trinkwasser umgehen, Verantwortung übernehmen für künftige Generationen. Dies sind die Grundsätze der »Wasser-Generationenverträge«, die von allen Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen der Grundschulen und ihren Lehrern gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Heinz Reusch, dem technischen Werkleiter Peter Galke, dem Ingenieur Jürgen Herz vom Wasserwerk sowie der Umweltsachbearbeiterin Constanze Wunderlich im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde in Montabaur unterzeichnet wurden.

Vertragsunterzeichnung mit der 4. Klasse der Grundschule Ruppach-Goldhausen im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Montabaur (v. I. Ing. Jürgen Herz, Constanze Wunderlich, erster Beigeordneter Heinz Reusch, Klassenlehrerin) Foto: Katja Korbach

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Grünpfeil Regelung an Ampeln

An der Einmündung der Lahnstraße in die Wilhelm-Mangels- Straße in Montabaur wurde - nach der gleichen Regelung an der Ampelanlage am Arbeitsamt-der zweite Grünpfeil im Stadtgebiet angebracht.

Wir nehmen diese Neuregelung zum Anlaß, den Grünpfeil und seine Wirkung noch einmal zu erläutern:

Das kleine Schild mit dem grünen Pfeil auf schwarzem Grund erlaubt das Abbiegen nach rechts auch bei Rot, jedoch nur nach vorherigem Anhalten.

Der Fahrzeugführer muß sich dabei so verhalten, daß eine Behin­derung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, insbeson­dere des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs der freigegebenen Fahrtrichtung ausgeschlossen ist.

Der Autofahrer darf also nicht zügig bei Ampelrot nach rechts durchfahren, sondern er muß -wie beim einem STOP-Schild- anhalten und darf erst losfahren, wenn er niemanden behindert oder gefährdet, wobei neben dem Fahrzeugverkehr ganz beson­ders auf den Fußgängerverkehr zu achten ist.

Die Grünpfeilregelung ist eine Ausnahmeregelung zur Verbesse­rung des Ablaufes des Fahrzeugverkehrs, sie darf nicht zu einer zusätzlichen Gefährdung der Fußgänger führen. Wir bitten daher alle Verkehrsteilnehmer um besondere Rücksichtnahme, wenn sie von dieser Sonderregelung Gebrauch machen.

Verbandsgemeindeverwaltung Ordnungsamt -

Weihnachtsbäume gesucht

Wer in diesem Jahr einen besonders schön gewachsenen Nadel­baum hat, der aus Platzgründen aus dem Garten entfernt werden soll oder muß, kann diesen bei der jedes Jahr stattfindenden Weihnachtsbaumaktion anmelden.

Die Mitarbeiter des Bauhofes kommen vor Ort und prüfen die Bäume auf ihre Eignung als Weihnachtsbaum und holen sie dann bei den jeweiligen Eigentümern ab. Interessenten melden sich bitte bei der Verbandsgememdeverwaltung, Doris Scholz, unter 02602/126120.

Katze als Fundsache beim Tierschutzverein abgegeben

Am 14.09.1997 wurde in Eigendorf ein grau-getigerter Kater gefunden. Das Tier hat weiße Pfoten und einen weißen Bauch. Außerdem trägt es ein Flohhalsband.

Der Besitzer meldet sich bitte beim Tierschutzverein Mons und Tabor e.V., Frau Matthei, Telefon 07712439685.

Mischlingshund zugelaufen

Am 25.09.1997 ist ,in Nentershausen ein kleiner schwarz-brauner Rüde zugelaufen.