Montabaur
9
Nr. 39/97
Cf-eimlidk& ^avttiat&jßha4tj^
zuHAjefaejfi
und
dm ^evbiuKdsjgjemuittde Jllmdabuur
Der Montabäurer Schustermarkt bot in diesem Jahr den idealen Rahmen für ein ganz besonderes Ereignis — die offizielle Besiegelung der Gemeindepartnerschaft zwischen der Stadt Fredericksburg/Texas (USA) und der Verbandsgemeinde Montabaur.
Ein Markt ist traditionell ein Treffpunkt für viele Menschen; und Traditionen sowie außerordentlich weit gereiste Gäste setzten am letzten Wochenende beim Schustermarkt einen besonderen Akzent. Rund 60 Gäste waren speziell aus Fredericksburg in Texas/USA eingeflogen, um an den Partnerschaftsfeierlichkeiten in Montabaur teilzunehmen.
Wie kam es denn dazu, denkt man unbeteiligt. Welche Vorgeschichte mag da dahinterstecken?
Die Partnerschaft hat sich seit 1991 aus einer »Bürgerinitiative« im ursprünglichsten Sinne des Wortes entwickelt, berichtet die Deutsch-Texanische Gesellschaft Montabaur-Fredericksburg e.V. auf Anfrage. Angefangen hat alles eher »zufällig«, als Familie Vogel aus
Fredericksburg nach ihren familiären Wurzeln in Niederelbert suchte und dort mit ihrem Anliegen auf freundliche Unterstützung vor Ort traf. Bei den Nachforschungen stellte sich heraus, daß viele Einwohner von Fredericksburg von deutschen Auswanderern abstammen; und eine große Zahl von Emigranten kam Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Verbandsgemeinde Montabaur und dem Westerwald.
Linda Langerhans-Krauskopf, Bürgermeisterin von Fredericksburg/Texas, und Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken unterzeichnen die Partnerschaftserklärung. Zahlreiche Gäste und Zuschauer verfolgten aufmerksam die feierliche Partnerschaftsbegründung auf dem »Großen Markt« vor dem alten Rathaus.
IpiPl
llllSS
Die texanischen Gäste auf Verbandsgemeinde-Tour-hier bei einem herzlichen Empfang in Holler. Foto: Dietrich Bausch, Eitelborn (Deutsch-Texanische Gesellschaft)
Gemeinsame geschichtliche Wurzeln führten zu verschiedenen persönlichen Kontakten zwischen Bürgerinnen und Bürgern unserer Verbandsgemeinde und solchen aus Fredericksburg. Aus den Kontakten wurden Freundschaften. Die persönliche Verbundenheit wurde organisiert: »Deutsch-Texanische Gesellschaften« wurden gegründet mit dem Ziel, die

