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Montabaur

Nr. 35/97

ben bedroht ist und welche Zukunftsper­spektiven er hat. Für ausreichende Flüs­sigkeitszufuhr sorg­te ein Stand der We­stenwald Brauerei Hachenburg. Die Brauerei war noch kurzfristig mit auf's »Sponsorenboot« gesprungen und hatte insgesamt 100 T-Shirts mit dem Aufdruck »Jazz- Weekend Monta­baur97« zur Verfü­gung gestellt.

Jens Geimer von der Westerwald Brauerei Hachenburg übergibt Bürgermeister Dr. Pos- sel-Dölken ein (fast) druckfrisches T-Shirt.

Am Freitagabend war Boogie-Woogie angesagt. Ab 20.00 Uhr waren im Haus Mons Tabor zwei (bzw. drei) Tastenritter am Werk. Axel Zwingenberger und Frank Muschalle heizten zuerst abwech­selnd, dann zusammen dem Publikum ein. Als die Stimmung den Höhepunkt erreichte, hielt es auch den künstlerischen Leiter des Jazz-Weekends, Christian Christi (besser bekannt als CC-The Boogie Man), nicht mehr hinter der Bühne.

Alle guten Dinge sind drei; v.l.n.r.: Christian Christi (verdeckt), Axel Zwingenberger, Frank Muschalle

Weiter ging es am Samstag, 16.08.1997, mit der »Festival Brass- Band ä la New Orleans«. Von 11.00 bis 12.15 Uhr zogen die Musiker, angeführt von dem Mann mit dem Schirm, Dr. Jazz, durch die Fußgängerzone der Stadt. Endstation war der Konrad- Adenauer-Platz, auf dem die 1. Jazz-Autoschau der folgenden Montabäurer Auto­häuser stattfand:

Autohaus Jacque- min & Docter, Auto­haus Reusch, Auto­haus Weissenfels,

Autohaus Za- kowski, Autozen­trale Karl Arnst.

Vor der Nassaui- schen Sparkasse, dem Hauptsponsor des Jazz-Wee­kends, gab es für die durstigen Musi­ker einen kleinen Umtrunk.

Angeführt von Dr. Jazz zieht die Brass-Band durch die Fußgängerzone

»pL,,

| Von 12.15 bis 13.00 Uhr begeisterte »CC-The Boogie Man« die Zuschauer der Autoshow auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Um

13.45 Uhr ging es in der Fußgängerzone vor dem alten Rathaus mit dem »Danny Weiss-Trio« weiter. Im Anschluß daran fühlten sich die Zuschauer in die 50er versetzt, als »Onkel Wilhelms Jazz-Kapelle« in nostalgischen Badeanzügen und mit Waschbrett ausgerüstet auf die Bühne stiegen.

Onkel Wilhelm's Jazz-Kapelle präsentierte klassischen Jazz im New-Orleans-Stil sehr stilecht aber trotz allem lustig sehr zur Freude der Zuschauer.

Ein ausverkauftes Haus bot sich am Samstagabend in der Stadthalle Haus Mons Tabor.

Eine volle Halle, ein nicht alltägliches Bild in Montabaur.

»Les Haricots Rouges« und »Oskar Klein mit Band« spielten am Samstagabend in der von der Sommerhitze erwärmten Stadthalle zu absoluter Höchstform auf. Ob Oskar Kleins Witze oder die Showeinlagen der »Roten Bohnen« aus Frankreich; am Ende gab es »Standing ovations« für die Künstler.

JAZZ WüiClND Mont

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Bei den »Roten Bohnen« aus Frankreich mußten selbst die eingefleischtesten Jazz-Fans genau hinsehen, wer welches Instrument spielt.

Für alle, die nicht genug bekommen konnten, ging es am Sonn­tagmorgen mit dem Autocorso durch die Innenstadt und an­schließend Frühschoppen im Schloßhof weiter, der den offiziellen Abschluß des diesjährigen Jazz-Weekend's bildete. Auch dort, wie schon an den zwei Tagen zuvor, bot sich dem Veranstalter, der Stadt Montabaur, ein volles »Haus«. Schon lange bevor das Konzert richtig losging, waren alle Stühle vergriffen und der Schloßhof eine einzige Menschenmasse. Conny Jäckel und die