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Montabaur

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Nr. 34/97

Die Hauptpreise des Thema »Adventure« sind eine einwöchige Wüsten-Safari durch Tunesien, ein zweiwöchiges Sport-Camp in Schweden mit Trekking-, Rafting- und Mountainbike-Touren und ein Wochenende im Astronauten-Ausbildungscamp.

Die Hauptpreise des Themas »Culture« sind ein Besuch der Babelsberg-Studios in Berlin, eine Museums-Tour durch Mün­chen und ein PC mit CD-ROM-Laufwerk und Drucker. Das Ge­winnspiel lief von Mai bis Juli. Am häufigsten wurden die einwö­chige Wüsten-Safari durch Nordafrika, der PC mit CD-ROM-Lauf­werk und Drucker und die Reise zu den MTV-Studios nach London gewählt.

»Wir können vor derartigen Veranstaltungen nur warnen«, so der IHK-Rechtsexperte. Trotz aller Aufklärung fallen, so die Kammer, immer noch viele Verbraucher auf Sonderverkäufe dieser Art herein. Dabei seien die Preise oft so deutlich überhöht, daß selbst bei Anrechnung der angegebenen Preisreduzierungen die Ware zu teuer bezahlt werde. Die Güte und Qualität entspreche häufig nicht der Beschreibung, und Gewährleistungsansprüche seien mitunter nicht durchsetzbar. Besonders problematisch ist, daß Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften oder auch Mängel an der Ware erst im-nachhinein festgestellt werden können.

Den Verbrauchern empfiehlt die IHK, bei allzu vollmundigen Ankündigungen dieser Art besonders vorsichtig zu sein.

Mit Seminar alle neun Teilnehmer in Arbeit gebracht

Das jetzt in Nastätten beendete berufspraktische Seminar für Arbeitslose schloß mit einem »Traumergebnis« ab, so die Pres­sestelle des Arbeitsamtes in Montabaur. Alle neun Teilnehmerin­nen und Teilnehmer zwischen 20 und 48 Jahren fanden durch das Seminar eine neue Beschäftigung.

Auf Vorschlag und mit der Finanzierung des Arbeitsamtes began­nen am 02.01. dieses Jahres fünf Männer und vier Frauen beim Institut für Schulung und Beruf (ISB) systematisch damit, ihre Beschäftigungschancen zu verbessern. Wie Peter Hahn vom Arbeitsamt Nastätten und Bernd Sorger vom ISB gemeinsam berichten, startete das Seminar mit intensiver Motivationsarbeit. »Das kennen viele Arbeitslose nämlich ein angeknackstes Selbstwertgefühl. Durch gemeinsame Gespräch halfen sich die Teilnehmer selbst über manche Klippen hinweg, die Sozialkom­petenz wurde trainiert und man befaßte sich mit erfolgsorientier­ten Bewerbungstechniken«, so Hahn. Schließlich waren die neun Männer und Frauen auch trotz eines angespannten Arbeitsmark­tes in der Lage, ihre eigene Arbeitskraft optimal zu vermarkten. »Probieren geht über studieren«, dieser Grundsatz lag der an­schließenden praktischen Arbeitserprobung in einzelnen Betrie­ben zwischen Koblenz und Wiesbaden zugrunde. Jeder Teilneh­mer macht in der Regel mehrere Praktika in verschiedenen Un­ternehmen. Hierbei hat er die Chance, selbst zu erkennen, ob er im Betrieb der richtige Mann auf dem richtigen Platz ist und auf der anderen Seite, den Betrieb von seiner Qualifikation zu über­zeugen. Im Idealfall führt dies letztlich zum Arbeitsplatzangebot. Diese Erprobung kann aber auch dazu dienen, daß sich der Arbeitslose in einem neuen Tätigkeitsfeld orientiert. Damit werden auch die Chancen einer beruflichen Qualifizierung und des an­schließenden Ansatzes deutlich erhöht.

Im Nastätter Fall schafften es die Frauen und Männer überwie­gend, in ihrem erlernten Beruf unterzukommen oder nach den Betriebspraktika in angrenzenden Tätigkeitsfeldern zu arbeiten. Dabei benötigte nur eine Teilnehmerin die gesamten sechs Mo­nate der Bildungsmaßnahme, um danach in ein Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Die erste Teilnehmerin hatte bereits nach drei Monaten einen festen Arbeitsplatz in einem Nastätter Unternehmen als Büroangestellte gefunden.

Die berufspraktischen Seminare des ISB und des Arbeitsamtes existieren in Nastätten bereits seit 1991. Ähnliche Seminare führt das Arbeitsamt Montabaur auch in anderen Teilen des Wester­wald- und des Rhein-Lahn-Kreises mit privaten Bildungsträgern durch. »Sie bieten in der Regel eine ausgezeichnete Hilfe, die Beschäftigungschancen wesentlich zu verbessern. Schade nur, daß dafür nicht immer genügend Geld zur Verfügung steht«, schreibt das Arbeitsamt Montabaur.

Wieder unseriöse Teppichwerbung

Drei einstweilige Verfügungen mußte die Industrie- und Handels­kammer Koblenz beim Amtsgericht gegen einen iranischen Tep­pichhändler erwirken, der in den letzten Wochen über Postwurf­sendungen für einen Sonderverkauf von Orientteppichen gewor­ben hat. »Fälle wie dieser sind zwar nicht die Regel, doch wird in jüngster Zeit wieder verstärkt für Sonderverkäufe vor allem von Orientteppichen geworben«, berichtet der neue Leiterder Rechts­abteilung der IHK Koblenz, Bertram Weirich.

Bei den Wurfsendungen und Werbungen werde regelmäßig der Eindruck vermittelt, so Weirich, daß der Verbraucher ein beson­deres »Schnäppchen« machen könne. Zum Teil wird der Eindruck erweckt, der Sonderverkauf oder die Versteigerung erfolge im Auftrag des Finanzamtes, des Zollamtes oder auf Anordnung eines Konkursgerichtes. Vielfach werde mit zeitlich befristeten Angeboten zu extrem günstigen Preisen, etwa »bis zu 70 % reduziert« oder ähnlichem, geworben.

Tips für den Alltag

Urlaub außerhalb Europas: vorher an Versicherung denken

Wer mit seinem Auto die Grenzen Europas verläßt, sollte auf jeden Fall vorher mit seiner Versicherung sprechen, das empfiehlt die HUK-Coburg Versicherungsgruppe.

Der Versicherungsschutz der Kraftfahrtversicherung gilt grund­sätzlich nur innerhalb Europas. Allerdings kann die Grüne Karte auch für einige außereuropäische Länder, wie zum Beispiel Ma­rokko, gültig geschrieben werden. Damit hat man aber nur Versi­cherungsschutz in der Kfz-Haftpflichtversicherung - nicht in der Kasko-oder in der Insassenunfall-Versicherung. Zudem gelten in der Kfz-Haftpflichtversicherung nur die oft recht niedrigen Pflichtversicherungssummen des Gastlandes. Grund: Die Grüne Karte bietet Versicherungsschutz zu den Bedingungen des Gast­landes.

Jedoch nimmt ein deutscher Versicherungsnehmer die Deckungssummen seiner Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung mit ins Ausland. Im Falle eines Unfalls heißt das: Wendet sich der Geschädigte an das Grüne-Karte-Büro des Gastlandes, reguliert das nach dem im Lande üblichen Deckungssummen.

Reichen diese nicht aus, kann der Geschädigte seine Ansprüche direkt beim Verursacher geltend machen. Hat der Verursacher in Deutschland eine Kfz-Versicherung mit höherer Deckungssum­me, wird diese für die Schadenersatzansprüche gegen ihren Versicherungsnehmer eintreten.

Weitere Informationen über die HUK-Coburg können im Internet unter http://www.huk.de abgerufen werden.

Spielend umdenken

Tanzania / Projekt TZA 9401-001

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Die Pare-Berge sind dicht besie­delt und werden deshalb immer kahler. Holz ist die einzige Ener­giequelle. Es wird immer kost­barer. Umdenken ist notwendig. Bereits ab der Grundschule ver­mittelt deshalb unser Partner, die Ev.-Luth. Kirche Tanzanias, das notwendige Verständnis. Und das mit viel Phantasie. Die Erwachse­nen lernen einfache energiespa­rende Ofen zu bauen, mit Biogas- und Solartechnik umzugehen. Wenn Früchte z. B. mit Solar­trocknern haltbar gemacht wer­den, schützt dies den Lebens­raum der Bevölkerung und bietet

die Möglichkeit für einen kleinen Zusatzverdienst. Ganz besonde­ren Wert legt Jßrot für die Welt auf einfachste, vorort zu wartende Technik.

DEN ARMEN GERECHTIGKEIT 1

Brot

für die Welt

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