Montabaur
Scheck überreicht
ÄS?
Im Auftrag der Mitarbeiter/innen der Nassauischen Sparkasse überreichte Silvia Andree - Vorsitzende Personalrätin für den Bereich Westerwald - Diakon Schoden aus Eigendorf einen Scheck in Höhe von DM 1.000,00. Dieses Geld ist bestimmt für eine durch einen Unfall in Not geratene Familie.
Mehr Miete mit weniger Heizenergie
Geplante Energie-Sparverordnung belohnt Einsatz moderner Heiztechnik
Wer in eine energiesparende Heizung investiert, kann bei der Vermietung oder beim Verkauf einer neuen Immobilie voraussichtlich ab dem Jahr 2000 mit höheren Erträgen rechnen. Umgekehrt drückt eine brennstoffintensive Heizanlage die Miete oder den Verkaufspreis. Eckwerte für diese Regelung werden derzeit im Bundesbauministerium diskutiert. Bis 1999 soll die novellierte Wärmeschutzverordnung spruchreif sein.
Ziel der neuen Wärmeschutzverordnung, die auch als Energie- Sparverordnung oder kurz als ESVO 2000 für Gesprächsstoff sorgt: Bei Neubauten sollen die Energieverbrauchswerte gegenüber der gegenwärtig gültigen Wärmeschutzverordnung nochmals um rund 25 % reduziert werden.
Die geplante ESVO begreift das Haus als energetisches Gesamtsystem, das durch den Einsatz intelligenter Technik und verbessertem Wärmeschutz der Gebäudehülle den angestrebten geringeren Energieverbrauchswert erreichen soll. Dadurch soll nicht nur der Brennstoffbedarf der Heizungsanlage sinken, auch der Strombedarf des Hauses soll reduziert werden.
Dieser Ansatz hat Konsequenzen für die Architekten, die bisher die Haustechnik eher vernachlässigten. Der Architekt wird künftig auch für die installierte Technik Verantwortung tragen und ist daher gefordert, sich intensiv mit dem Haustechnik-Planer sowie dem Heizungsfachmann abzustimmen.
Durch ein Bonus-/Malus-System sollen laut ESVO-Entwurf energiesparende Investitionen in moderne Haustechnik und Bausubstanz bei Neubauten, aber auch bei bestehenden Gebäuden belohnt werden. Konkret hieße das zum Beispiel bei einem Mietshaus: Steht der Erlös laut Mietpreisspiegel bei 12 Mark pro Quadratmeter, wären bei einer relativ verlustreichen Heizung nur etwa 11 Mark zulässig. Bei einem gut gedämmten Haus mit moderner Heizungstechnik könnten dagegen möglicherweise 13 DM oder mehr angesetzt werden.
Erneut verschärfte Wärmeschutz-Vorschriften für Neubauten erfordern und begünstigen energiesparende High-Tech-Heizsyste- me, erklärt ein Sprecher des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung e. V. (IWO). So erreichen moderne Öl-Units mit Niedertemperaturtechnik Wirkungsgrade von mehr als_90 %. Das bedeutet im Vergleich zu einer technisch veralteten Ölheizung eine Reduzierung des Heizölbedarfs von bis zu 30 %. Und der Einsatz von Öl-Brennwerttechnik bringt gegenüber einem modernen Öl-Nie- dertemperaturheizkessel eine noch höhere Einsparung.
Moderne Öl-Niedertemperatur- und Öl-Brennwertheizkessel passen außerdem die Kesselwassertemperatur automatisch der Außentemperatur an und schalten selbständig ab, wenn keine Wärme benötigt wird. Soviel High-Tech nutzt auch der Umwelt: Analog zur Brennstoffeinsparung reduziert sich derC02-Ausstoß, und die Schadstoffemissionen liegen bei modernen Ölheizungen rund 50 % niedriger als bei Altanlagen.
Nr. 34/97.
Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener und gleichartig Behinderter
Wir treffen uns mit unseren Angehörigen jeden letzten Dienstag | im Montag, von 15.00 bis 18.00 Uhr, in der AWO, Jahnstraße 9 % in Wirges. Am 26.08.1997 kommt Frank Neuroth von der AOK ij Westerwald/Montabaur, um uns anschaulich zu informieren über i das Thema »Bewegung bei Schlaganfall - Möglichkeiten der Rehabilitation«. Interessierte sind herzlich eingeladen. Infos unter Tel.: 06435/8875.
Gesamttreffen der Seibsthilfegruppen
Am 17.07.1997, um 18.00 Uhr, fand im Burgmannenhaus in Westerburg das Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen statt. Für das Jahr 1998 wurde beschlossen, einen »Selbsthilfe-Tag« zu organisieren. An diesem Tag können die Selbsthilfegruppen an Ständen über die Gruppe, das Krankheitsbild usw. informieren. Nähere Informationen erhalten Sie unter WeKISS, Tel.: 02663/2540.
Ältere schaffen Schönes
Hachenburger Seniorinnen und Senioren stellen aus
Im Rahmen des 25jährigen Bestehens der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg findet am Sonntag, 07.09.1997, in der Stadthalle Hachenburg eine Ausstellung statt.
Unter dem Motto »Ältere schaffen Schönes« werden von 11.00 bis 17.00 Uhr u. a. Häkel-, Strick-, Web-, Näh- und Keramikarbeiten von Seniorinnen und Senioren aus der Verbandsgemeinde Hachenburg ausgestellt. Interessierte Besucher und Besucherinnen werden ebenfalls viel Freude an Aquarell-, Seiden-, Öl- oder anderen Malereien finden. Puppenkleider, Seidenteppiche, Tif- fanyarbeiten und Blumengestecke sind zu bewundern und teilweise auch zu kaufen.
Jung und alt sind herzlich eingeladen. Informationen über Frau Alhäuser, Tel.: 02662/50403, oder bei der WeKISS, Tel.: 02663/2540 (Frau Karrenbauer oder Frau Arenhövel).
Arbeiterwohlfahrt Westerwald organisiert direkte Hilfe
für bedürftige Menschen an der Oder
Die Arbeiterwohlfahrt Westerwald will den von Überschwemmung betroffenen Menschen an der Oder helfen.
Spendengelder können auf das Konto der Arbeiterwohlfahrt Westerwald bei der Kreissparkasse Westerwald, Stichwort »AWO- Flutopferhilfe«, Kontonummer 163504, BLZ 57051001 überwiesen werden. Die umgehende und direkte Weiterleitung ist sichergestellt.
Gewinner im Naspa-Gewinnspiel »Up 2 you« sind ermittelt
Die Nassauische Sparkasse (Naspa) hat die Gewinner ihres Gewinnspiels »Up 2 you« in der Region Westerwald ermittelt. Die Hauptpreise gewannen Thorsten Antweiler aus Weltersburg und Tanja-Nicole Wirz aus Wirscheid.
Thorsten Antweiler wird vom 2. bis 9. September 1997 an einer einwöchigen Wüsten-Safari durch Tunesien teilnehmen. Tanja- Nicole Wirz hat sich für das Michael-Jackson-Konzert am 10. August 1997 am Hockenheimring entschieden.
Fünf weitere Gewinner erhalten ein Ferienpaket im Wert von 200 Mark. Die Preise werden am 13. August in der Naspa-Geschäfts- i stelle in Montabaur von Geschäftsbereichsleiter Arno Polzer und ji den Jugendbetreuern übergeben. -i
Das Ferienpaket enthält einen Rucksack, einen Discman und eins Strandtuch. Die Gewinner sind Marc Sonnen, Unnau; Raphaelaf; Lorsbach, Helferskirchen; Sandra Reuscher, Rennerod; Katrin! Pütz, Neuhäusel; Janina Passing, Wallmerod. I
11.000 Jugendliche im Alter von 13 bis 20 Jahren haben sich amf diesjährigen Gewinnspiel beteiligt. Unter dem Titel »Up 2 you« ist! das Gewinnspiel in die Themen »Music«, »Adventure« und »Cul-J§ ture« unterteilt. Jedes dieser Themen bietet drei Hauptgewinne! zur Auswahl an. m
Die Hauptpreise des Thema »Music« sind eine Reise zu denj MTV-Studios in London, eine Karte für das Michael-Jackson-KonS zert am Hockenheimring und ein Besuch der Musikmesse Pop-ä komm in Köln. m

