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Montabaur

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Nr. 32/97

seien. Dies betreffe sowohl Veranstaltungen der Vereine als auch von Privatpersonen. So müsse von allen (also Vereine und Pri­vatpersonen) für die Nutzung der Gaststätte, der Küche und des Foyers lediglich ein Betrag von 120,00 DM entrichtet werden, wovon ein Großteil für den Aufwand der Hallenwartin abgerechnet werde. In diesem Fall verblieben für die beiden Gemeinden ledig­lich 40,00 DM, die dann für kleinere Anschaffungen im Gaststät­tenbereich (zum Teil auch Ersatzbeschaffungen für fehlendes Besteck, Glasbruch usw.) Verwendung fänden. Aber auch insbe­sondere der Anteil für die Hallenwartin sei, gemessen an deren zeitlichem Aufwand bei Veranstaltungen, äußerst niedrig und käme fast einem »Trinkgeld« gleich. In dem Zusammenhang führte der Vorsitzende aus, daß man froh sei, mit Frau Vogt und ihrem Ehemann solch engagierte und zuverlässige Personen für die »Augst-Halle« gefunden zu haben. Nur deren ehrenamtlichem und uneigennützigem, über das normale Maß hinausgehendem Einsatz sei es zu verdanken, daß sich die von den Gemeinden zu verwaltenden Räumlichkeiten der »Augst-Halle« in einem solch prächtigen Zustand präsentierten.

Der Ortsbürgermeister forderte Ratsmitglied Peter Stein auf, ihm eine Person zu benennen, die diese Arbeiten unentgeltlich und mit gleichem Einsatz erledigt, wie dies zur Zeit geschehe. In diesem Fall könne man dann darüber reden, die Nutzungsgebüh­ren auch für Vereine niedriger festzusetzen. In diesem Zusam­menhang verwies der Vorsitzende auch auf die Gebührensätze anderer Gemeinden, hier insbesondere der Nachbargemeinde Arzbach, die für die Nutzung der dortigen »Limeshalle« sowohl von Vereinen als auch von Privaten 400,00 DM verlange. Hier dann von erhöhten Gebühren zu sprechen, sei daher unredlich.

Im übrigen partizipiere gerade der Turnverein »Jahn« von den Einrichtungen der beiden Hallen und des Stadions, die er ganz­jährig für seinen Sportbetrieb unentgeltlich benutzen könne. Und diese exzellenten Möglichkeiten seien gerade durch die Investi­tionen der Gemeinden, also mit dem Geld aller Bürgerinnen und Bürger, ermöglicht worden. Andere Vereine, z. B. die gesangtrei­benden, könnten von solchen Einrichtungen nur »träumen«. Die für Veranstaltungen derzeit geltenden Gebührensätze seien am untersten Limit angesiedelt und sollten auch nicht für Vereine niedriger festgesetzt werden und schon gar nicht mit höheren Gebühren für private Veranstaltungen kompensiert werden. Der Hallen- und Stadionausschuß habe diese Empfehlung ebenfalls mehrheitlich (bei einer Gegenstimme) ausgesprochen.

Mit einigen Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion wurde der Antrag des TV »Jahn« dann mehrheitlich abgelehnt.

Antrag des TV »Jahn« 1892 e.V. Eitelborn auf Erlaß des Nutzungsentgeltes für die »Augst-Halle« für seine Veranstal­tung vom 29.06.1997 (Volkslauf)

Der TV »Jahn« beantragte, das festgesetzte Nutzungsentgelt für die Anmietung der Räumlichkeiten der »Augst-Halle« im Rahmen seiner am 29.06.1997 stattgefundenen Veranstaltung zu erlas­sen, da der Reinerlös einem noch »näher festzulegenden guten Zweck« zugeführt werde.

Hierzu erklärte der Ortsbürgermeister, daß der TV »Jahn« zwar den Überschuß einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen wolle, auf der anderen Seite aber nicht bereit war, die »Augst-Halle« nach der Veranstaltung selbst zu reinigen. Viel­mehr habe man die Hallenwartin mit dieser sicherlich nicht ange­nehmen Aufgabe beauftragt, selbstverständlich gegen Zahlung des entsprechenden Nutzungsentgeltes. Durch dieses Verhalten habe sich der Antragsteller selbst »disqualifiziert«, denn man könne einerseits nicht von der Gemeinde erwarten, daß diese die Gebühren erläßt, auf der anderen Seite aber Arbeiten gegen Erstattung der Kosten in Auftrag gibt, die man selbst habe erledi­gen können und darüber hinaus auch diesem »guten Zweck« zur Verfügung hätte stellen können. Aus seiner Kenntnis heraus, so Ortsbürgermeister Blath weiter, habe der Vorsitzende des TV »Jahn« hier wie im übrigen auch bei den zuvor gestellten Anträgen eigenmächtig gehandelt, denn bei Kenntnis dieser Sachlage wären auch die Mitglieder des Vereins sicherlich bereit gewesen, die Reinigungsarbeiten selbst durchzuführen, damit diese Kostenersparnis auch gespendet worden wäre.

In Kenntnis dieses Sacherhaltes, so Ratsmitglied Gernot Kailer von der CDU-Fraktion, erübrige sich sicherlich jegliche Diskussi­on über den Antrag, denn mit diesem Verhalten habe man sich wohl ein »Eigentor« geschossen.

Der Vorsitzende stellte sodann den Antrag, der ebenfalls bei einer Gegenstimme vom Hallen- und Stadionausschuß so empfohlen wurde, das Begehren des TV »Jahn« auf Erlaß der festgesetzten Nutzungsgebühren abzulehnen.

Ebenfalls mit einigen Gegenstimmen aus der SPD-Fraktion wur­de dem Antrag des Vorsitzenden stattgegeben.

Weiterer Bericht über die Sitzung des Rates folgt im nächsten Wochenblatt.

Kirchweihfest vom 15. bis 18. August 1997

Am nächsten Wochenende begehen wir unser diesjähriges Kirch­weihfest. Erstmals wollen wir mit den Festivitäten bereits freitags beginnen und erstmals seit vielen Jahren haben wir wieder eine Kirmesgesellschaft, die das Festprogramm an den Veranstal­tungstagen mit einigen Punkten bereichern wird. So erfolgt der »Startschuß« zur Eröffnung der Kirmes am Freitag, 15. August 1997, um 19.00 Uhr mit dem Aufhängen der Kirmeskrone. An­schließend laden die ortsansässigen Gastronomen und Vereine, sowie die Schausteller zum munteren Treiben in die geschmückte »Flaniermeile« ein.

Mit dem Verlesen des Kirmesspruches am Samstag, 16.08.1997, 19.30 Uhr, am Kirmesplatz, der Kinderbelustigung am Sonntag, 17.08.1997, von 13.00 bis 16.00 Uhr, einer großen Tombola mit tollen Preisen am Montag, 18.08.1997, 13.00 Uhr, und einem »Oldie-Abend« im Saalbau »Zur Krone« haben die Kirmesgesell­schaft einige Höhepunkte vorgesehen, die man in den vergange­nen Jahren vermi ßte. Ich freue mich daher sehr, daß sich erstmals seit Jahren wieder einige »junge« Herren dazu bereiterklärt ha­ben, alte Traditionen wieder aufleben zu lassen. Den Betroffenen sage ich dafür schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Damit die Tombola ein großer Erfolg wird (es sind wirklich schöne Preise zu gewinnen) bitte ich, vom Kauf der von den Kirmesbur­schen angebotenen Lose regen Gebrauch zu machen. Der Ge­winn wird übrigens dem Kindergarten in Eitelborn gespendet. Also, halten Sie sich das nächste Wochenende frei und feiern Sie mit uns Kirmes. Freuen wir uns auf fröhliche und unbeschwerte Kirmestage, an denen wir die Sorgen des Alltags vergessen wollen.

Ihr Norbert Blath, Ortsbürgermeister

Bürgersprechstunde am Donnerstag, 14.08.1997, fällt aus

Da das Kirchweihfest wie berichtet bereits am Freitag, 15.08.1997, beginnt und deshalb die Vorbereitungen zum Schmücken der Kirmeszone einen Tag früher erledigt werden müssen, fällt die Bürgersprechstunde am Donnerstag, 14.08.1997, aus. Ich bitte um entsprechende Beachtung.

Norbert Blath, Ortsbürgermeister

Westerwald-Verein Eitelborn

ln unserem Sommerprogramm geht es am Sonntag, 10. August 1997, weiter mit einer Halbtagswanderung. Elisabeth Marzi wan­dert mit uns die Strecke Remstecken-Stolzenfels-Rhens-Rem- stecken. Die Hin- und Rückfahrt erfolgt mit Pkws. Wir treffen uns zur gemeinsamen Anreise um 13.00 Uhr am Parkplatz der Augst- Schule. Gäste sind herzlich willkommen.

Männergesangverein »Mozart« Eitelborn

Nach einer in diesem Jahr recht kurzen Sommerpause beginnen wir am kommenden Montag, dem 11. August, wieder mit unseren regelmäßigen Chorproben in der »Augst-Halle«.

An dieser Stelle wenden wir uns an alle männlichen Mitbürger, denen Musik und Gesang besondere Freude bereiten. Kommen Sie zu uns, singen Sie mit uns, erleben Sie mit uns die Gemein­schaft in der Vereinsfamilie. Nach der Sommerpause beginnen wir wieder mit der Einstudierung neuer Lieder und Chöre, so daß Ihnen der Einstieg in die Chorliteratur des Vereines besonders leicht fallen wird.

Besuchen Sie uns zu unseren Chorproben, die in jeder Woche montags um 20.00 Uhr in der Augst-Halle stattfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Freiwillige Feuerwehr Eitelborn

Die Freiwillige Feuerwehr Eitelborn trifft sich am 15.08.1997, um 18.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus. Wir bitten alle Aktiven und Alterskameraden, sich pünktlich einzufinden, da an diesem Abend die Kirmeskrone aufgehängt wird.