Montabaur
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Nr. 31/S
Arbeitskreis die Bürgerschaft Ruppach-Goldhausens über die verschiedenen Möglichkeiten der Ortsgestaltung und Dorfökologie informieren und zu diesem Thema Broschüren verteilen. Ferner befassen sich die Mitglieder auch mit Problemen des Fuß- und Radwegenetzes. Zwischen Brunnen- und Steineckstraße wurde bereits eine Ortsbesichtigung durchgeführt, um hier einen Fußweg herzustellen. In den nächsten Tagen sollen die notwendigen Mäharbeiten durchgeführt werden, um diesen Weg wieder begehbar zu machen.
Der Arbeitskreis »Kinder und Jugendliche« sieht für Samstag, den 6. September, einen Spieltag für Alt und Jung im Freizeitgelände vor, für den schon zahlreiche Spiele, Wettbewerbe und andere lustige Aktionen auf dem Programm stehen. Hiermit möchte die Gruppe eine neue Freizeitattraktion bieten und damit auch den Wunsch der Kinder und Jugendlichen nach einem erweiterten Angebot erfüllen. Zudem sind Besichtigungsfahrten zu anderen Jugendtreffs geplant, um hier weitere Ideen für eine attraktivere Gestaltung des eigenen Jugendtreffs zu erhalten.
Die Gruppe »Dorfgemeinschaft« hat bereits ein ausführliches Programm für das gemeinsame Dorffest 1998 aufgestellt und wird in den nächsten Wochen alle Vereine und Gruppen zu einem Informationsabend einladen, um die gesammelten Ideen abzustimmen bzw. weitere Anregungen zu erhalten sowie gemeinsam das Fest zu organisieren und den Ablauf zu koordinieren. Alle Vereine und Gruppen haben im Rahmen der Befragungen durch das Institut Dr. Kübler, Rengsdorf, ihr grundsätzliches Interesse an der Durchführung dieser Veranstaltung bekundet.
Darüber hinaus bilden auch Kultur und Tradition einen bedeutenden Themenschwerpunkt dieses Arbeitskreises. Man setzt sich unter anderem zum Ziel, das »Ruppach-Goldhäuser-Lied« wieder bekannt zu machen, beispielsweise anläßlich des Dorffestes sowie auch alte regionaltypische Trachten auszustellen. Die Gruppe sieht in diesem Zusammenhang eine Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Chronik vor.
Im weiteren Verlauf der 2. Dorfwerkstatt listeten die Teilnehmer Schwerpunktthemen auf, die noch bearbeitet werden sollten. Dazu zählen vor allem folgende Punkte: Gestaltung einer Dorffibel, Gestaltung der Kirmes, Ortsbild: Probleme und Ziele (z. B. für den Verkehr), Kulturprogramm für Ruppach-Goldhausen, Pflanzpatenschaften, Belebung von Traditionen und Öffentlichkeitsarbeit.
Am zweiten Tag der Dorfwerkstatt wurden diese Themen intensiv behandelt. Mit der Gestaltung einer Dorffibel möchte man unter anderem Neubürgern die Möglichkeit bieten, sich über das Vereinsleben, die Angebote im Dorf sowie die vorhandenen Dienstleistungen zu informieren und die Bürger besser zu integrieren. Die »Dorfwerkstättler« trugen viele Punkte zusammen, die eine Dorffibel enthalten sollte, so zum Beispiel eine kurze Darstellung des Ortes bzgl. Geschichte und Lage, Flinweise auf die vorhandene Infrastruktur, Freizeitangebote und vieles mehr.
Im folgenden überlegte man sich neue Ideen für die Kirmes. Zu den Vorschlägen zählen beispielsweise Alternativangebote für verschiedene Altersgruppen (Musik usw.) schaffen, attraktivere Gestaltung des Kirmesumzugs, z. B. durch einen Motivwagen sowie die verstärkte Unterstützung der Kirmesgesellschaft durch ältere Mitbürger, Frauen, Feuerwehr usw.
Außerdem behandelte man die Frage »Welche Veranstaltungen und kulturellen Angebote hätten wir gerne -Kulturprogramm?« Hierzu wünschten sich die Anwesenden unter anderem Ausstellungen (z. B. Trachten, Keramik), Kammerkonzerte, Theateraufführungen und Mundartlesungen im Sitzungssaal des neuen Gemeindehauses, Open-Air-Veranstaltungen wie Rock am Teich, Grillfest am 1. Mai, Mit-Mach-Aktionen wie Handwerks- und Kunstkurse sowie für die Bildung naturkundliche Wanderungen, eine Öko-Rallye oder Sprachkurse.
Zu den gemachten Anregungen hielten die Teilnehmer schließlich konkrete Maßnahmen fest, die in den nächsten Monaten angegangen werden sollen. Dazu gehören beispielsweise die Formulierung der Dorffibel, für die sich zwei Verantwortliche meldeten, sowie ein Informationsabend bezüglich der neuen Ideen für die Kirmes, der unmittelbar nach den Sommerferien durchgeführt wird, sowie die Einführung von »Tempo-30-Markierungen« innerorts.
Das für die Durchführung der Bürgerbeteiligung zuständige Institut Dr. Kübler, Rengsdorf, bewertete auch die zweite Dorfwerkstatt in Ruppach-Goldhausen als sehr erfolgreich und bedankte sich bei den Teilnehmern für die ideenreiche und engagierte Mitarbeit. Auch Bürgermeister Sprenger, der an allen Tagen die Dorfwerkstatt mitgestaltete und auch die Arbeitskreise sehr unterstützt, konnte sich über das rege Mitwirken seiner Bürgerinnen und Bürger freuen.
Turn- und Sportverein 1921 Ahrbach e.V.
Abteilung Handball Mittwoch, 6. August 1997
Herrenmannschaft - Freundschaftsspiel, 20.30 Uhr: TuS Ahr bach-SV Untermosel. Spielort: Vogelsanghalle, Heiligenroth.
Freitag, 8. August 1997
Minis und E-Jugend, 17.00 Uhr: Zelten. Ort: Hinterm Goldhäuse Berg (Einfahrt Friedhof Goldhausen). Anmeldung: bis 05.08.199ü bei Oliver Köllig, Tel.: 02602/8950.
Achtung: Sommerferien Trainingszeiten:
Damen: mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr, Vogelsanghalle Heiligenroth Weibliche B-Jugend: mittwochs, 18.00 bis 20.00 Uhr, Vogelsanghalle Heiligenroth
Minis (Jahrgang bis 1989): mittwochs, 16.45 bis 17.30 Uhr, ab
10.09.1997, Turnhalle Ruppach-Goldhausen
E-Jugend (Jahrgang bis 1987): mittwochs, 17.30 bis 18.30 Uhr,
ab 10.09.1997, Turnhalle Ruppach-Goldhausen
D-Jugend (Jahrgang bis 1984): mittwochs, 18.30 bis 20.00 Uhr,
ab 10.09.1997, Turnhalle Ruppach-Goldhausen
Herren 1. und 2. Mannschaft: mittwochs, 20.00 bis 22.00 Uhr,
Vogelsanghalle Heiligenroth
Interessierte sind recht herzlich willkommen. Besonders benötigen wir für unsere 2. Mannschaft noch Unterstützung. Weitere Informationen bei: Oliver Köllig, Mittelweg 4, 56244 Leuterod, Telefon 02602/8950 privat, 02623/600494 dienstlich.
Eitelborn
AUGST
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
Dienstags.von 18.00 bis 19.30 Uhr
Donnerstags. von 18.30 bis 20.00 Uhr
Telefon und Fax: 02620/8610
Exhibitionist treibt sein Unwesen auch in Eitelborn und Umgebung
Nachdem in der vorletzten Woche ein junges Mädchen im Bereich des Mallendarer Berges in Vallendar von einem Sexualstraftäter unsittlich belästigt und mit einem Messer schwer verletzt wurde, treibt dem Vernehmen nach auch in unserem Bereich ein Exhibitionist sein Unwesen. Ob es sich nun um den gleichen Täter wie in Vallendar handelt, kann mit Bestimmtheit nicht gesagt werden und ist jedenfalls nicht zu hoffen.
So hat sich dieser am Montag, 14. Juli 1997, ca. 14.00 Uhr, am Waldrand des sogenannten »Deutschen Eck« (Fußweg vom gemeindlichen Bauhof am Friedhof zum Wald in Richtung »Spor- kenburg« hin) einer dort mit einem Kleinkind spazierenden Mutter in schamverletzender Weise gezeigt. Nur der umsichtigen Handlungsweise und Nervenstarke der jungen Frau ist es wohl zu verdanken, daß nichts schlimmeres passierte, obwohl sich der Täter einige Minuten später wieder in eindeutiger Weise und mit obszönen Äußerungen vor der Spaziergängerin zeigte.
Bei dem sicherlich krankhaft veranlagten Täter soll es sich um einen jungen schlanken Mann von ca. 20 Jahren mit auffallend weißer Hautfarbe handeln, der wohl zuvor als »Jogger« bekleidet, an der jungen Frau vorbeigelaufen ist.
Ich nehme diesen Vorfall zum Anlaß, auf die Gefahren hinzuweisen, der insbesondere junge Frauen und Mädchen verstärkt ausgesetzt sind, wenn diese allein in einsamen Gegenden (insbesondere an Waldrändern und abseits der Ortslage gelegenen Spazierwegen) unterwegs sind. Eltern sollten ihre Kinder über diese besonderen Gefahren aufklären und junge Mütter nach Möglichkeit in größeren Gruppen in den Außenbereichen Spazierengehen. Bleibt zu hoffen, daß dies ein Einzelfall war. Dennoch sollten Sie künftig besondere Sorgfalt walten lassen und solche Vorkommnisse sofort der Schutzpolizeiinspektion in Montabaur (Notruf 110) melden. Wie man sich aber am besten vor solchen Straftätern schützt und insbesondere im akuten Fall verhält, kann bei jeder Polizeidienststelle erfragt werden. Die Beamtinnen und Beamten geben Ihnen hierüber gerne Auskunft.
Norbert Blath, Ortsbürgermeister

