Montabaur
Nr. 30/97
fes § 5 Absatz 2 der Richtlinien. Die Fraktion der CDU hielt dem jntgegen, daß zahlreiche Gespräche mit den Ortsgemeinden in Jer Vergangenheit bereits zu einer Erhöhung der gemeindlichen Zuschüsse geführt haben. Würde man dem Antrag der SPD-Frak- jion zustimmen, so werde auch ein Keil zwischen Bürger und Gemeinden getrieben. Die CDU-Fraktion lehnte daher den Antrag jib. Erster Beigeordneter Reusch gab zu bedenken, daß der Teil, den die Verbandsgemeinde trägt, auch aus der von den Ortsge- iTieinden zu zahlenden Umlage stamme. Anschließend lehnten |die Ratsmitglieder den Antrag der SPD-Fraktion mehrheitlich ab. Beratung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz [Antrag der SPD-Fraktion)
öen Antrag der SPD-Fraktion, in Kooperation mit der Verbrau- pherzentrale Rheinland-Pfalz regelmäßige Sprechstunden im Rathaus durchzuführen, lehnten die Ratsmitglieder mit 23 Neinstimmen und 13 Ja-Stimmen mehrheitlich ab. Die ablehnende [Entscheidung wurde damit begründet, daß in der landwirtschaftlichen Beratungsstelle Montabaur bereits eine Verbraucherbera- ung erfolgt. Zwar darf diese keine Rechtsauskünfte erteilen, dafür steht jedoch die Rechtsberatung des Amtsgerichts Montabaur zur j/erfügung. Für ein weitergehendes konkurrierendes Angebot sah jtlie Mehrheit der Ratsmitglieder kein Bedürfnis.
Ipringlichkeitsanträge
I. Zusätzliche Bereitstellung von Ausbildungsplätzen durch die Verbandsgemeinde Montabaur (gemeinsamer Antrag aller Fraktionen des Rates)
Ratsmitglied Wolfgang Müller (CDU) hob das gemeinsame Anliegen aller Fraktionen hervor, zusätzliche Ausbildungsplätze über nen Bedarf hinaus zu schaffen, die keine »Sackgassen« sind. Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder, je eine Ausbildungs- Stelle zum Bürokaufmann und Fachmann für Bürokommunikation mzubieten. Die Ausbildung erfolgt in der Verwaltung.
Stellungnahme des Verbandsgemeinderates Montabaur zur geplanten Zusammenlegung der Katasterämter Montabaur und Westerburg mit Sitz in Westerburg Mit Besorgnis nahmen die Ratsmitglieder zur Kenntnis, daß das katasteramt Montabaur als selbständiges Katasteramt aufgegeben und als Außenstelle mit dem Katasteramt Westerburg in /Vesterburg zusammengelegt werden soll. Nachdem der Vorsitzende die Resolution verlesen hatte, sprachen sich die Ratsmithlieder dafür aus, den Standort Montabaur zu erhalten.
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Stellenausschreibung
biehe Seite 35!
Nachruf
Am 16. Juli 1997 verstarb im Alter von 75 Jahren unsere ehemalige Mitarbeiterin
Änne Glasner.
Frau Glasner trat im April 1940 als Angestellte in den Dienst der Stadt Montabaur und war dort zunächst bei der Stadtkasse sowie anschließend beim Sozial- und Fürsorgeamt tätig.
Nach Gründung der Verbandsgemeinde Montabaur wurde sie ab Oktober 1972 in deren Dienst übernommen und verblieb bis zu ihrem Ausscheiden im März 1976 beim Sozialamt.
Frau Glasner zeichnete sich während ihrer 36jährigen Tätigkeit im Dienst der Stadt/Verbandsgemeinde Montabaur durch Fleiß und Pflichtbewußtsein aus. Aufgrund ihres freundlichen und hilfsbereiten Wesens war sie in der Belegschaft sehr beliebt.
Rat und Verwaltung danken für die zum Wohle der Allgemeinheit geleisteten Dienste.
Unsere Anteilnahme gilt ihren Angehörigen.
Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Montabaur, 18. Juli 1997
Für die Stadt Montabaur/Verbandsgemeinde Montabaur Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister Für den Personalrat der Stadtverwaltung Montabaur
Kimm, Personalratsvorsitzender
Für den Personalrat der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
Saal, Personalratsvorsitzender
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Stellenausschreibung
Auch die Verbandsgemeinde Montabaur tut etwas, um den Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen:
Für das Ausbildungsjahr 1997/ 1998 bieten wir daher nochmals zusätzlich folgende Ausbildungsplätze an
1 Bürokauffrau/Bürokaufmann
1 Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation
Wenn Sie über eine gute Allgemeinbildung verfügen, motiviert, aufgeschlossen und kontaktfreudig sind, bewerben Sie sich bis 8. August 1997 mit den üblichen Bewerbungsunterlagen unter folgender Anschrift:
Verbandsgemeindeverwaltung Postfach 1262 56402 Montabaur
Nähere Auskünfte können telefonisch eingeholt werden unter der Ruf-Nummer 02602/126.131 oder 126.132.
Stellenausschreibung
Die Ortsgemeinde Heiligenroth sucht für den kommunalen Kindergarten ab September/Oktober 1997
eine(n) Erzieher/in (Vollzeitkraft) zur Vertretung während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz und evtl, nachfolgend für die Dauer des Erziehungsurlaubs
Die Einstellung ist nur befristet möglich.
Gesucht wird eine engagierte Kraft, die in der Lage ist, nach zeitgemäßen pädagogischen Konzepten eine Kindergruppe zu betreuen. Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit werden vorausgesetzt.
Bei dem Kindergarten handelt es sich um eine Einrichtung mit zwei Gruppen.
Die Vergütung richtet sich nach dem Bundesangestelltentarifvertrag (BAT). Darüber hinaus werden die im öffentlichen Dienst obligatorischen Soziajleistungen gewährt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild) werden bis zum 1. August 1997 erbeten an
Ortsbürgermeister Paul-Günter Zerfas Breslauer Straße 22 56412 Heiligenroth
Weitere Informationen können bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur telefonisch erfragt werden unter den Rufnummern 02602/126.131 oder 126.169.
Schließung der Turnhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen
ln der Zeit von Donnerstag, 24. Juli 1997, bis einschließlich Sonntag, 7. September 1997, ist die Schulturnhalle an der Waldschule Montabaur-Horressen wegen Umbauarbeiten und Grundreinigungsarbeiten geschlossen.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
- Schulamt -
1. Gelbach-Tag
Im autofreien Gelbachtal wandern und Rad fahren
Am Sonntag, dem 20. Juli 1997, konnte man nach Herzenslust im romantischen Gelbachtal radeln und wandern. Die Strecke zwischen Montabaur und Weinähr war von 09.00 bis 18.00 Uhr für den Auto- und Motorradverkehr gesperrt und so machten sich mehrere tausend Radfahrer und Wanderer auf den Weg, um bei

