Montabaur
Nr. 30/97
. 0 .
“Öffentl. Bekanntmachungen”
Repräsentative Zählung der Schweine zum 3. August 1997
Zum 3. August 1997 findet bundesweit in nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Betrieben eine repräsentative Zählung der Schweinebestände statt. Auskunftspflichtig sind die Inhaber oder Leiter der viehhaltenden Betriebe und sonstige Viehhalter. Anzugeben sind alle Schweine, die sich zum 3. August in Ställejn und auf Flächen des Betriebes befinden, einschließlich aufgeno'mme- nes fremdes Vieh. Bestehen Anordnungen der Veterinärljiehör- ; den, die den Personenverkehr auf einzelnen Betrieben besöhrän- I: ken, werden die Auskunftspflichtigen gebeten, darauf hinzuwei- : : sen. ;
■ Wir machen darauf aufmerksam, daß ordnungswidrig handelt, wer die Auskünfte vorsätzlich oder fahrlässig nicht, nicht richtig, ; nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt.
' Die Angaben unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung ; zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgeschlossen. ;
: Ihr Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Montabaur, den 17.07.1997
: Verbandsgemeindeverwaltung 56410 Montabaur l
“Die Verwaltung informiert”
Öffnungszeiten
der Verwaltung
.08.00 bis 12.00 Uhr
Montag bis Freitag.
Donnerstag auch.
.16.00 bis 18.00 Uhr
Zentrale Tel.-Nr.
.02602/J126.0
des Bürgerbüro’s
'
Montag bis Mittwoch.
. 08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend
Donnerstag.
. 08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend
Freitag.
.08.00 bis 12.00 Uhr
Tel.-Nr.
.02602/126.235
für öffentlich ausliegende Bebauungspläne (Zimmer 211 und 213)
Montag bis Mittwoch.
.08.00 bis 12.30 Uhr
und.
.14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag.
.08.00 bis 12.30 Uhr
und.
.14.00 bis 18.00 Uhr
Freitag.
.08.00 bis 12.30 Uhr
Zimmer 211 Tel.-Nr.
.02602/1 ?6.113
Zimmer 213 Tel.-Nr.
.02602/126.216
Sprechzeiten der Gleichstellungsbeauftragten ;
Montag bis Freitag.
.08.00 bis 11.30 Uhr
Tel.-Nr.
oder nach Vereinbarung
.02602/126.232
Rollstuhlfahrer bitte den Eingang am Konrad-Adenauer-Platz benutzen.
Aus der öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
der Verbandsgemeinde Montabaur vom 17. Juli 1997
Beschaffung von Schulmöbeln für den Erweiterungsbau der Grundschule Niederelbert
In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hatten die Ausschußmitglieder die Auftragsvergabe zur Beschaffung von Schulmöbeln vertagt und die Verwaltung beauftragt, zunächst die Stellungnahmen der Schulleiter der Grund- und Hauptsfchulen der Verbandsgemeinde Montabaur einzuholen. Nachdem diese Stellungnahmen nunmehr in der Sitzung Vorlagen, erklärte Wolfgang Müller (CDU), seine Fraktion spreche sich gegen ergonomische Schulmöbel und für die Anschaffung von konventionellen Möbeln aus. j
Aus verschiedenen Gründen vertrat er die Auffassung, daß zunächst noch abgewartet werden solle, bevor in eine| »Beschaffungswelle« eingetreten werde. So sei aus medizinischer Sicht nicht nachgewiesen, daß die Verwendung herkömmlicher Schul
möbel zu Haltungsschäden bei Kindern führe. Auch gebe es Schulleiter, die noch nicht auf die Anschaffung ergonomischer Möbel festgelegt seien. Die SPD- und FWG-Fraktion sowie B 90/Grüne sprachen sich dagegen für die Anschaffung ergonomischer Schulmöbel aus. Ausschußmitglied Widner (SPD) stützte sich in seinen Ausführungen insbesondere auf eine Stellungnahme des Gesundheitsamtes Montabaur, wonach »regelmäßig in erschreckendem Maße Haltungsschäden bei Kindern festgestellt« werden und deshalb »grundsätzlich der Einsatz von ergonomischen Schulmöbeln befürwortet« wird. Dem hielt Bürgermeister Dr. PosseJ-Dölken entgegen, bei der Stellungnahme des Gesundheitsamtes handele es sich lediglich um eine Globalbetrachtung, aus der nicht entnommen werden könne, daß Hal- . tungsschäden auf die Verwendung bestimmter Schulmöbel zurückzuführen seien. Nach kontroverser Diskussion beschlossen die Ausschußmitglieder mehrheitlich die Anschaffung konventioneller Schulmöbel. Der Vergabeauftrag ging an eine in Stockheim ansässige Firma zum Preis von 24.612,10 DM.
Dachsanierung am Feuerwehrgerätehaus in Montabaur Am Feuerwehrgerätehaus ist die Flachdachfläche im Bereich der Treppenanlage zur Sauertalstraße zerstört, eine Sanierung ist dringend erforderlich. Einstimmig beschlossen die Ausschußmitglieder, den Auftrag an eine in Welschneudorf ansässige Firma zum Angebotspreis von 100.769,76 DM zu vergeben. Dachdeckerarbeiten an der Turnhalle in Ruppach-Goldhausen
Die Ausschußmitglieder vergaben den Auftrag für die notwendigen Arbeiten an eine in Ruppach-Goldhausen ansässige Firma zum Preis von 39.774,23 DM.
Antrag der Deutsch-Texanischen Gesellschaft auf finanzielle Beteiligung der Verbandsgemeinde Montabaur an den Feierlichkeiten zur Partnerschaftsbegründung
Einleitend stellte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken fest, daß es sich bei' den geplanten Feierlichkeiten im September um die offizielle Gründungsveranstaltung zur Begründung der Partnerschaft zwischen der Stadt Fredericksburg in Texas und der Stadt Montabaur handele, an der die Verbandsgemeinde Montabaur als Veranstalter beteiligt sei. Daher sei nicht über einen Zuschußantrag der Deutsch-Texanischen Gesellschaft als Verein zu entscheiden, sondern über den Kostenanteil, den die Verbandsgemeinde Montabaur an den Feierlichkeiten übernimmt. Für die CDU-Fraktion beantragte Ausschußmitglied Walter Schmidt (CDU) eine anteilige Finanzierung der Verbandsgemeinde in Höhe von 7.000,00 DM.
Ausschußmitglied Uli Schmidt (SPD) sprach sich namens seiner Fraktion für einen Kostenanteil im Rahmen des bestehenden Haushaltsansatzes von 5.000,00 DM aus. Bernhard Houy (B 90/Grüne) lehnte eine Beteiligung der Verbandsgemeinde ganz ab. Ausschußmitglied Schweizer (FWG) beantragte nach einer kurzen Unterbrechung der Sitzung und der Absprache mit seiner Fraktion eine anteilige Finanzierung der Verbandsgemeinde in Höhe von 9.000,— DM. Nach kontroverser Diskussion wurde der Antrag der FWG-Fraktion mehrheitlich beschlossen.
Antrag auf Bezuschussung des Projektes »Mobiles Sorgenbüro« des Kinderschutzbundes an der Waldschule Montabaur-Horressen und der Heinrich-Roth-Schule Montabaur (Antrag der SPD-Fraktion)
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken betonte zunächst, daß die Verwaltung dem Projekt als solchem sehr positiv gegenüberstehe. Räume und Einrichtungen der Schulen werden daher auch weiterhin zur Durchführung des Projektes dem Kinderschutzbund zur Verfügung gestellt. Andererseits müsse festgestellt werden, daß die Förderung des Projektes weder Aufgabe der Verbandsgemeinden als Schulträger ist, noch daß es sich um eine in erster Linie schulpädagogische Aufgabe in Ergänzung zum pädagogischen Auftrag der Schule handele. Vorrangig handele es sich um eine Beratungsaufgabe im Bereich der Jugendpflege, für die in erster Linie der Westerwaldkreis als Träger des Jugendamtes zuständig sei. Die Ausschußmitglieder einigten sich dahingehend, in dieser Richtung mit der Kreisverwaltung weitere Gespräche zu führen.
Aus der Sitzung
des Verbandsgemeinderates Montabaur
vom 17.07.1997
Bericht des Bürgermeisters und des ersten Beigeordneten
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken informierte die anwesenden Ratsmitglieder darüber, daß der Zuschußantrag zur Sanierung

