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Montabaur

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Nr. 26/97

junge Berufstätige nach Deutschland. Der Abgeordnete Joachim Hörster bittet daher die Familien des Wahlkreises um ihre Bereit­schaft, einen der jungen Gäste für ein Jahr aufzunehmen. Inter­essierte Familien werden gebeten, sich im Wahlkreisbüro in Mon­tabaur die Adresse der für den Wahlkreis zuständigen Schüler­oder Berufstätigen-Austauschorganisation mitteilen zu lassen.

Angebot der HUK-Coburg und TÜV

Unfallverhütungs-Programm für Fahranfänger »Bewußter fahren zahlt sich aus«

Deutschlands zweitgrößter Autoversicherer, die HUK-Coburg Versicherungsgruppe, und der TÜV unter Federführung der TÜV Süddeutschland Holding AG, haben ein Verhaltenstraining ent­wickelt, das Fahranfängern in den ersten Jahren ihrer Fahrpraxis hilft, ihr weit überdurchschnittliches Unfallrisiko zu senken.

Das Programm »Bewußter fahren zahlt sich aus« hat zum Ziel, in den Köpfen der Fahranfänger ein defensives Fahrverhalten zu verankern. Es dauert drei Wochen und umfaßt drei Gruppenge­spräche ä drei Stunden und die entsprechende Verarbeitung der vermittelten Gesprächsinhalte durch den einzelnen Teilnehmer.

Das Programm kostet 495 DM. Die HUK-Coburg honoriert die erfolgreiche Teilnahme durch Beitragsnachlässe in der Kfz-Haft­pflichtversicherung, die oft weit über die Kosten des Kurses hinausgehen. Junge Fahranfänger sind seit jeher eine Risiko­gruppe, die den Versicherern viel Kummer bereiten. Ihre Scha­denhäufigkeit in der Kfz-Haftpflichtversicherung liegt bei 40%, sie verursachen damit siebenmal so häufig Unfälle wie »alte Hasen«. Zudem sind die Unfälle der Anfänger mit durchschnittlichen Auf­wendungen pro Schaden von 6.900 DM besonders schwer. Die schlimmsten Folgen haben oft von jungen Männern verursachte Unfälle mit vollbesetzten Autos.

Elternselbsthilfegruppe »Hyperaktive Kinder«

Die WeKISS lädt zu einem ersten Treffen Eltern von hyperaktiven Kindern ein. Geplant ist die Gründung einer Selbsthilfegruppe, in der an erster Stelle der Erfahrungsaustausch steht. Begleitet wird die Gruppe von Herrn Horsch, Diplom-Psychologe, und von Frau Karrenbauer, Diplom-Sozialpädagogin.

Nähere Informationen über Zeit, Ort und Anmeldung: WeKISS, Tel.: 02663/2540.

Für viele Menschen ist das Thema

Sonnen-Allergie ganz einfach vergessen

Sonnenallergiker mußten noch vor Jahren das Bad am Meer meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute weiß man, der Haut des Sonnenallergikers fehlen meist nur ein paar hundert Pflanzenstoffe: die Phyter.

Jeder, der seine Haut auf Sonnenurlaub schickt, sollte sie vier Wochen vorher konditionieren. Die Natur hat uns die Hilfe gegeben in Form von Phytern. Mit diesen Bio-Molekülen schützt sich die Pflanze selbst gegen die oft sehr harten Sonnenstrahlen, und das stundenlang. In der menschlichen Haut wirken pflanzliche Phyter ebenso gut wie in der Haut der Pflanze. Dem Sonnenallergiker sei außerdem geraten: viel kalziumreiche Kost (Dinkel, Milch, grüner Gräser), und bevor er in die Sonne geht, erst Aloe Vera Gel auf die Haut. Zusätzlich ist die Haut mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzucremen. Genauso unabdingbar wird der Schutz der Haut von innen gesehen. Die Wissenschaftler empfehlen Phyter.

Das Problem am Schopf gepackt

Das Magazin TW Dermatologie z. B. empfiehlt in seiner letzten Ausgabe die Einnahme von Betacarotin. Dieser pflanzliche Wirkstoff sollte grundsätzlich schon einige Wochen vor dem Sonnen-Urlaub eingenommen werden, damit sich seine Wirkung bis zur Urlaubszeit voll entwickeln kann. Die Einnahme von Betacarotin bewirkt einen deutlich besseren Schutz vor Lichtschäden und als positiven Nebeneffekt auch, daß man eine schnellere Hautbräunung erreicht.

Citrusfrüchte- und Gemüse-Kapseln gegen Sonnenallergie

Nun stellt sich die natürliche Frage, woher unser Körper die pflanzlichen Wirkstoffe wie Betacarotin bekommen kann. Zum einen empfiehlt es sich, reichlich Citrusfrüchte und Gemüse zu sich zu nehmen. Sie sind ein Hauptträger der Wirkstoffe. Jedoch hat nicht jeder die Zeit und die Lust, größere Mengen davon zu essen. Dafür gibt es jedoch Citrus- und Gemüserationen in Form von Kapseln. Diese sind auch deshalb zu empfehlen, da sie die pflanzlichen Wirkstoffe in konzentrierter Form beinhalten.

Sonne als Krankheitsursache

Sonnenallergie und Sonnenbrand entstehen nach heutigem Wissensstand durch die UV-Bestrahlung. Diese hat in den letzten Jahren aufgrund der dünner werdenden Ozonschicht zugenommen. Diese energiereiche Strahlung bildet in der Haut freie Sauerstoffradikale. Diese Radikale nun besitzen eine extrem hohe chemische Reaktivität. Zwar hat der Körper natürliche Abwehrstoffe und Mechanismen, die jedoch häufig unzureichend gewappnet sind oder nicht eingreifen können, wenn die Belastung zu groß ist.

Die Sauerstoffradikale bewirken nun eine massive Störung der Zellen und ihrer Membranen, indem sie die DNA verändern. Diese kann Mutationen hervorrufen. Diese werden bei einer weiteren Zellteilung an alle nachfolgenden Tochtergenerationen weiterge­geben. Die Mutationen nun sind der erste Schritt der Karzinom-Entstehung. Bei weiterer schwerer UV-Bestrahlung werden die Stufen 2 und 3 der Karzinom-Entstehung erreicht. Was bedeutet, daß die initiierten Zellkronen stimuliert werden und es schließlich zur Umwandlung prämaligner Zellen in maligne kommt. Die unachtsam genossene Sonnenbestrahlung hat den Hautkrebs erzeugt.

Abfangjäger Betacarotin

Die Einnahme von pflanzlichen Wirkstoffen wie Betacarotin über einen längeren Zeitraum beugt einer Initiierung vor. manche Ärzte empfehlen sogar Betacarotin oder Produkte, die es beinhalten, das ganze Jahr über einzunehmen. Dadurch wird bei Gesunden der Beginn der Reaktionskette verhindert. Ebenso interessant ist, das epidermiologische Studien belegen, daß Betacarotin das relative Risiko, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, senkt.

Aufgrund dieser Ergebnisse wird von Professor Dr. Hans K. Biesalski, Hohenheim, empfohlen, als Mitglied einer Risikogruppe, wie Raucher oder Trinker, verstärkt betacarotinhaltige Produkte zu sich zu nehmen.

Sinnvolle Nahrungsergänzung, wie Gitrusfrüchte- und Gemüse-Kapseln eignen sich nicht nur zur Bedarfsdeckung von Betacarotin, was in ihnen reichlich vorhanden ist, sondern geben dem Körper auch sonst noch wertvolle Lebensbausteine, die zur täglichen Bedarfsdeckung erforderlich sind.

Wie man sieht, kann die Sonne auf zweierlei Ebenen unseren Körper beeinflussen. Als Heilmittel für Körper und Seele oder als Krankheitsverursacher. Wie wir ihre Eigenschaften nutzen, liegt an uns. Wenn man sich an die kleinen, aber wichtigen Spielregeln hält, steht dem wohltuenden Sonnenbad nichts im Wege. Und Ihre Urlaubstage können Sie ruhig und unbeschwert genießen.

Information der Parfümerie Dickopf-Jähn, Kosmetik-Stübchen, Kleiner Markt 20, 56410 Montabaur, Telefon 02602/17333, Ihr SHISEIDO-Depot