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Montabaur

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Nr. 24/97

nen in den vorderen Beinen nehmen die Parasiten ihre Opfer wahr und suchen sich beim Vierbeiner eine geeignete Saugstelle, wie z. B. Ohren, Nase oder Augenpartie. Hier einige Infos und Tips zum Thema »Zecken«, zusammengestellt vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V.

Bei uns kommt am häufigsten der sogenannte Holzbock vor, es gibt aber auch noch andere Zeckenarten. Das Weibchen des Holzbocks bohrt seine Saugwerkzeuge in die Haut und trinkt so lange, bis sein Leib erbsengroß geworden ist. Dann läßt es sich fallen. Das kann zwischen 5 und 14 Tagen dauern. Die Blutsauger sind nicht nur unangenehm, sie können auch gefährliche Krank­heiten übertragen, wie z. B. die Lyme Borreliose, Hirnhautentzün­dung, Babesien und Ehrlichien (Rote Hundezecke). Erkrankt ein Hund nach einem Zeckenbiß, zeigt sich zunächst eine ungewohn­te Mattigkeit, dann tritt Fieber von etwa 40 Grad auf, und schließlich lahmt der Hund und die Gelenke schwellen an. Treten diese Anzeichen auf, sollte man den Tierarzt konsultieren.

Bis zu einem gewissen Grad kann man dem Zeckenbefall Vorbeu­gen, z. B. indem man zeckenreiche Gegenden meidet (hecken­

reiche Waldränder, lichte Mischwälder). Nach'jedem Spaziergang sollte man den Hund nach Zecken absuchen, und wenn man sie entdeckt, sofort entfernen.

Hat sie sich schon festgesetzt, auf keinen Fall den Kopf vom Leib abreißen, weil er Entzündungen verursachen kann. Den Zecken­körper sollte man nicht mit Öl oder Alkohol beträufeln. Die Zecke läßt dann zwar los, gibt aber ein Sekret ab, das Krankheitserreger enthalten kann. Löst man sie mit einer Zeckenzange, darf der Hinterleib nicht gequetscht werden, denn auch dabei kann dieses Sekret freigesetzt werden.

Die süßen Teufelchen

Das nächste Treffen von »Die süßen Teufelchen« (Typ I Diabeti­ker und Pumpenträger) findet am 14.06.1997 um 19.30 Uhr im Chinarestaurant »Jade« in Montabaur statt. Bei weiteren Informa­tionen könnt Ihr mich anrufen: Angela Müller, Tel.: 02602/90970, ab 20.00 Uhr.

Heimbewohner-Urlaub an der Mosel

Heimbewohnerinnen und Heimbewohner der Alten- und Pflegeheim des Hospital­fonds Montabaur GmbH verbrachten auch in diesem Jahr wieder einen Urlaub an der Mittelmosel. In dem Feriendorf in Mont Royal bei Kröv wurden für eine Woche dies­mal drei Ferienhäuser bezogen. Hier war dann der Ausgangspunkt für viele Unterneh­mungen dieser Woche. Zum Programm ge­hörte ein Festessen zum Muttertag in einem gepflegten Lokal in der schönen Stadt Bern­kastel. Ein Besuch des Hirsch- und Saupark in Daun stand ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt nach Luxemburg und durch das Müllertal. Im Ferienpark spielten die Heimbewohnerinnen zusammen mit dem Betreuungspersonal bei schönem Wetter Minigolf, abends in geselliger Runde wurde viel erzählt. Im Restaurant des Ferienparks konnte man sich den Kaffee mit Kuchen oder andere diverse Speisen und Getränke gut schmecken lassen.

Für die Heimbewohnerinnen und Heimbe­wohner war dieser Urlaub wieder ein Erleb­nis, an das sie noch lange denken werden.

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