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Montabaur

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Nr. 24/97

Joachim Hörster (MdB) informierte sich über den Linus Wittich Verlag

Gespräche mit Herrn Thomas und Herrn Wittich

Der Bundestagsabgeordnete und 1. Parlamentari­sche Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestags- fraktion, Joachim Hörster, und der Kreisvorsitzende der CDU, Kurt Schüler, besuchten den Verlag und Druck Linus Wittich KG in Höhr-Grenzhausen. Der Verlag gehört zu den großen. Er hat über seine flächendeckende Verlagsarbeit und Verteilung von amtlichen Bürgerzeitschriften und Amtsblättern in Rheinland-Pfalz und den benachbarten Ländern auch in den neuen Bundesländern stark investiert.

Herr Hörster konnte sich davon überzeugen, daß die Firma 3 neue Verlage in den neuen Bundesländern aufgebaut hat. Eine Firma wurde durch den Linus Wittich Verlag finanziell aufgefangen und besteht so­mit weiter. In Thüringen ist der Linus Wittich Verlag die Nummer eins auf dem Markt. Die Investitionen und somit die Schaffung von Arbeitsplätzen in den neuen Ländern konnten durch die zur Verfügungstel­lung von Bundesmitteln kräftig unterstützt werden.

Dennoch sprachen Herr Thomas und Herr Wittich die Probleme der hohen Lohnnebenkosten an und wünschten sich eine schnelle Steuerreform. Hohe Steuersätze verhindern Investitionen und gefährden Arbeitsplätze. Die große Steuerreform leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von mehr Wachstum und Beschäftigung.

Hörster stellte fest, daß die Bundesregierung seit 1996 eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet hat, um das Beschäftigungs- und Innovationspotential zu steigern, bemängelte jedoch, daß es nicht genügend von den Gewerkschaften und Kammern, den Arbeit­gebervertretern und Betrieben umgesetzt wird. Wich­tige Maßnahmen zum Erhalt und zur Schaffung von Arbeitsplätzen sind bereits auf dem Weg, die Ergebnisse sind bisher wenig befriedigend.

V.l. Herr Wittich, Herr Hörster MdB, Herr Thomas, Herr Schüler. Der Verlag leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, daß der Bürger über das kommunale Geschehen umfangreich informiert ist.

Eröffnung der Golf-Übungsanlage in Ransbach

ln den letzten 15 Jahren spielte der Tennissport im Sporthotel Kannenbäckerland in Ransbach-Baumbach die erste Geige. Ab Sonntag, den 15.06.1997, bekommt die Filzkugel jedoch freund­liche Konkurrenz vom Golfball. Auf den freien Wiesen rund um das bekannte Tennis- und Sporthotel der Familie Rhomberg ent­steht in 3 Baustufen eine öffentliche Golf-Übungsanlage, die jedermann zugänglich ist, wovon die »Driving-Range« als erste in Betrieb genommen wird. Hier machen Anfänger ihre ersten Schlagversuche am besten unter Aufsicht eines qualifizierten 'Golfpros«, am nächsten »Abschlagplatz« trainiert der fortge­schrittene Golfer seine Distanzschläge oder wärmt sich auf, bevor er »auf die Runde« geht.

Im 2. Abschnitt entstehen »Putting-Greens«, um das »Einlochen« zu üben sowie attraktive »Chip und putt«-Zonen mit den geliebt­gehaßten »Sandbunkern«, die auch geübte Golfer oft verzweifeln lassen. Abgerundet wird diese Übungsanlage mit einigen interes­santen Par-3-Löchern als letzter Bauabschnitt, der bis zum Herbst fertiggestellt werden soll.

Die Firma »progolf« unter der Leitung von Daniel Krüger betreibt die Anlage und bringt das erforderliche »know how« mit, um professionellen Service und Leistung zu garantieren.

Damit wird zum einen jedem einheimischen Golf-Freund auf un­bürokratische, kostengünstige Art und Weise der Einstieg in die­sen Sport ohne Aufnahmegebühren oder Monatsbeiträge ermög­licht. Denn sogar der oder die Schläger sind bei den Spielgebüh­ren inbegriffen. Und zum anderen rundet diese neue Anlage das bereits bestehende attraktive Urlaubsangebot von Tennis-, Fahr­rad-, Fitneß- und Schönheits-Pauschalen ab. Auch der Geschäfts­reisende und Tagungsgast möchte auf solche Annehmlichkeiten nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mehr verzichten.

Möglich gemacht wurde dieses Vorhaben nicht zuletzt durch die großzügige Unterstützung der Stadt Ransbach-Baumbach und diversen Grundstücksbesitzern, die ihre Flächen auf Pachtbasis langfristig zur Verfügung stellten.

Die Betreiber werden im Zuge der Fertigstellung größte Sorge tragen, daß die baulichen Veränderungen soweit notwendig in voller Einbindung der Natur geschieht und das optische Erschei­nungsbild in der »Fuchshohl« eine zusätzliche Aufwertung er­fährt.

Alles in allem hofft man auf zusätzliche Belebung des Gesamtan­gebotes, eine weitere Verbesserung des Standortes, um stagnie­renden Übernachtungszahlen in der Region erfolgreich entge­genwirken zu können.

Landfrauenverband im Westerwaldkreis

Der Landfrauenverband Westerwald lädt am Dienstag, 17.06.1997, zur »Drei-Flüsse-Fahrt« ein. Vormittags wird der Geflügelhof Hollmann (Mosel-Land-Ei) in Koblenz-Bisholder be­sichtigt, .wo nicht nur Eier, sondern auch Nudeln und Eierlikör produziert werden. Nach einem Rundgang durch Koblenz steht eine Schiffstour auf Mosel, Rhein und Lahn auf dem Programm. Interessenten melden sich bitte umgehend bei der Geschäftsstel­le des Landfrauenverbandes an, Tel.: 02602/180582.

Tip des Arbeitsamtes: Keine unbedachte Kündigung bei schlechtem Betriebsklima

Iris Müller (Name geändert) geht jeden Morgen mit einem Knödel im Hals zur Arbeit. Das Betriebsklima ist mies. Nachdem sie wieder einmal schlecht gelaunt nach Hause kam, riet ihr der Ehemann: »Kündige doch einfach und melde dich beim Arbeits-