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Montabaur

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Nr. 24/97

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Die Verwaltung informiert

Richtfest im Hallen- und Freibad

Billiger gebaut: Noch Geld für Rutsche

Positiv gestaltet sich bisher der Umbau des Hallen- und Freibades in Montabaur: Die Ar­beiten sind dem Zeitplan voraus und aufgrund gesunkener Baukosten kann als zusätzliches Bonbon eine Riesenrutsche installiert werden.

Mit dieser Nachricht würzte der erste Beige­ordnete der Verbandsgemeinde Montabaur,

Heinz Reusch, das Richtfest zur völligen Umgestaltung des Bades. Seit November '96 geht es rasend schnell, führte Reusch aus. Nachdem der Bewilligungsbescheid des Landes ergangen war, wurden noch im gleichen Monat 95 Prozent der Arbeiten ver­geben und im Dezember schon angefan­gen. Einen Plan für ein Bad im neuen Ge­wand bestand jedoch schon 1986. Damals wurde ein »Spaßbad« favorisiert, heute ent­stehe dagegen ein »Sportbad mit Ergänzun­gen«. Es soll Ende des Jahres fertig sein.

Moderner und attraktiver; Angebote für die Kleinen

Diese Ergänzungen umfassen hauptsächlich einen Wintergarten mit Sitz- und Liegemög- lichkeiten, einen Mutter-Kind-Bereich mit Ba­bybecken innen, ein Kinderplanschbecken im Freien, Solarien, Cafeteria und eben - 60 Meter lang die Riesenrutsche. Außerdem wird das gesamte Hallenbad behindertengerecht, erhält eine neue Fassade und moderne Technik. So wird mit einem Blockheizkraftwerk geheizt und ein Teil des Wassers-zum Beispiel für Toiletten-wiederverwendet. In den bestehenden Umrissen bleibt das Freibecken. Mit Hilfe einer Edelstahlwanne, die dort eingelassen wird, sollen Undichtigkeiten der Vergangenheit angehören. Des einen Leid, des anderen Freud: In der abgeschwächten Baukonjunktur konnte die geplante Umbausumme von 12,5 Millionen Mark unterschritten werden, so daß noch Geld für die Rutsche blieb. An der Finanzierung beteiligt sind neben der Verbandsgemeinde auch das Land mit 3,8 Millionen Mark sowie die Stadt Montabaur, die eine Million Mark zuschießt. Heinz Reusch dankte den Mitarbeitern der am Umbau beteiligten Firmen, daß sie »bei Wind und Wetter« am Werk gewesen waren. Das Tempo führt er unter anderem auf wöchentliche Abstimmungsgespräche zurück. Reuschs »Glück auf« war das Signal zum Hochziehen der Richtkrone, die mangels freiliegendem Dachstuhl an einem Kran hing. Einen Mangel an Zimmerleuten gab es offenbar auch: Der Richtspruch fiel aus.

Mitglieder des Verbandsgemeinderates, des Werksausschusses und der Werkleitung überzeugen sich vordem künftigen Außenbecken für Kinder vom zügigen Bau fortschritt.

Foto: Rena Lehmann (Abdruck mit Genehmigung der Westerwälder Zeitung)

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Beigeordneter Heinz Reusch konnte zahlreiche Gäste zum Richtfest für den Komplett-Umbau des Montabaurer Hallen- und Freibades begrüßen. Foto: Rena Lehmann