Montabaur
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Nr. 21/97
Wie die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, mitteilt, ist von dieser Regelung jedoch das sogenannte Sterbevierteljahr das sind die ersten drei Monate nach dem Tod des Ehegatten, ausgenommen. Für diesen Zeitraum erhält die Witwe oder der Witwer unabhängig vom eigenen Einkommen die Rente des/der Verstorbenen in voller Höhe.
Hat der verstorbene Ehepartner bereits Rente bezogen, kann innerhalb von 30 Tagen nach dem Ableben beim Postrentendienst der Deutschen Post AG die Auszahlung eines Vorschusses für den gesamten Zeitraum des Sterbevierteljahres beantragt werden. Ein Schalter des Postrentendienstes ist deshalb in jedem größeren Postamt eingerichtet. Vorgelegt werden müssen dort die Sterbeurkunde mit einem Vermerk, daß zum Zeitpunkt des Todes eine gültige Ehe bestanden hat, sowie der Rentnerausweis des Verstorbenen. Die Vorschußzahlung kann auch schriftlich beim Postrentendienst beantragt werden. Die Anschrift ist im Rentenbescheid unter dem Abschnitt »Hinweise zur Rentenzahlung« abgedruckt. Der Antrag auf Vorschußzahlung beim Postrentendienst ersetzt allerdings nicht den Witwen- oder Witwerrentenantrag. Zur Festsetzung der Hinterbliebenenrente ist immer ein formgerechter Antrag erforderlich.
Anträge nehmen die Versicherungsämter der Stadt-und Kreisverwaltungen, die Genieinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen sowie die Auskunfts- und Beratungsstellen und die Versichertenältesten der LVA Rheinland-Pfalz entgegen.
“Erwachsenenbildung”
Lesen und Schreiben lernen
Die Kreis-VHS in Zusammenarbeit mit der VHS Hachenburg möchte dazu beitragen, daß Personen im Westerwald, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, eine Chance auf Bildung erhalten. Interessierte Bekannte und Verwandte von Erwachsenen mit Lese- und Schreibschwächen sowie selbst Betroffene können sich am Dienstag, dem 04.06.1997, um 18.00 Uhr über das Kursangebot »Lesen und Schreiben lernen« informieren. Veranstaltungsort ist das Schulungszentrum der BASIS GmbH, An der Ziegelei 3 in Hachenburg. Auf Wunsch können auch — selbstverständlich vertrauliche — individuelle Gespräche geführt werden. Ansprechpartner sind Herr Durek (02662/6336) und Frau Escouflaire (02662/940701).
Katholisches Bildungswerk Westerwald
Woche für das Leben 1. bis 7. Juni 1997
Eine Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche Thema der diesjährigen Woche: Jedes Kind ist liebenswert. Leben annehmen statt auswählen. Herzliche Einladung zu zwei Gesprächsabenden. 1. Abend: Mittwoch, 4. Juni 1997,19.30 Uhr, Thema: Vorgeburtliche Untersuchungsmethoden (Pränatale Diagnostik), Ziel und Aufgabe und verantwortungsvoller Umgang, Gesprächspartner: Dr. Stefan Wagner, Gynäkologe, Herz-Jesu- Krankenhaus, Dernbach, Ort: Montabaur, katholisches Bezirksamt, Auf dem Kalk 11
2. Abend: Donnerstag, 5. Juni 1997,19.30 Uhr, Thema: Leben mit behinderten Kindern, Sorgen und Nöte, Hoffnungen und Glück, Grundlage bildet das Literaturgespräch zum gleichnamigen Jugendbuch »Die Entscheidung« von Rosemarie Thüminger, Gesprächspartner: Georg Ramb, leitender Kinderarzt am Heinrich- Haus, Neuwied-Engers; KLaudia Zude, Leiterin der Stadtbücherei Montabaur, Ort: Montabaur, Stadtbücherei, im Rathaus. Moderator der Gesprächsabende: Heinz-Peter Rüffin, Leiter des katholisches Bildungswerkes Westerwald.
Montabaur
Thema: Älter werden - dabei sein - aktiv bleiben: Senio
renbildungsfreizeit in Olpe
Termin: 04. bis 13.06.1997
Nähere Auskünfte: Thomas Jeschke, 02602/2574
Thema: Der Montabaurer Stadtwald — Waldbegehung
Termin: Freitag, 06.06. (genaue Uhrzeit wird bekanntgegeben)-
Leitung: Hildegard Reifenberger, Montabaur
Nähere Auskünfte: Günther Orthey, 02602/166822
Oberelbert
Thema: Bewegung im Alter
Termin: Dienstag, 17.06.1997, 14.30 Uhr
Ort: Oberelbert, Laurentiusstube
Leitung: Hildegard Neuburger, Niederelbert
TN-Gebühr: 3,- DM, Nähere Auskünfte: Marianne Jung, 02608/309
Montabaur
Thema: Kulturreise durch das Sauerland - Rückblick auf
die Seniorenbildungsfreizeit in Olpe
Termin: Mittwoch, 18.06.1997, 15.00 Uhr
Ort: Montabaur, Seniorenbegegnungsstätte
Leitung: Thomas Jeschke, Montabaur
Nähere Auskünfte: Thomas Jeschke, 02602/2574 Thema: Jüdische Religion und jüdische Kultur - Juden
tum und Christentum-Ursachen des Rassismus Termin: Donnerstag, 19.06.1997, 20.00 Uhr
Ort: Montabaur, Altentagesstätte
Leitung: Gabriele Pollmann, Seelbach
TN-Gebühr: 4,-DM, Veranstalter: Familienkreis I, Montabaur Nähere Auskünfte: Katholisches Pfarramt, 02602/92290 Studienfahrt nach Bad Marienberg Thema: Wetterstation und der Basaltpark
Termin: . Freitag, 20.06.1997, ca. 17.00 Uhr Leitung: Referent angefragt
TN-Gebühr: bitte nachfragen Nähere Auskünfte: Günther Orthey, 02602/166822
Daubach
Thema: Ortsbürgermeister im Nebenamt
Termin: Mittwoch, 25.06.1997,15.00 Uhr
Ort: Daubach, Heimathaus
Leitung: Raimund Hahn, Daubach
Nähere Auskünfte: Katholisches Pfarramt Holler, 02602/3495
Zirkus- und Theaterluft schnuppern
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Wer Lust hat auf Akrobatik und Tanz, Theater, Musik in einem skurilen Zirkusorchester oder Jonglage, den laden die katholischen Jugendämter Westerwald, Limburg und Rhein-Lahn zu einem Workshopwochenende in Waldernbach ein. Vom 23 bis 25. Mai können Kurzentschlossene in die verschiedenen Sparten hineinschnuppern, diverse Techniken erlernen und dabei -ganz nebenbei - Referenten und Arbeitsweisen des unARTig-Projekts kennenlernen. Unterkunft, Verpflegung und Mitfahrgelegenheit ab Montabaur sind in der Kursgebühr enthalten. Teilnehmen können junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren.

