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Montabaur

Nr. 15/97

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Spatenstich für die Verbindungssammler der Gelbachgruppe

»16,2 km Sammler müssen gelegt werden, um die Abwässer von Horbach, Gacken­bach, Hübingen, Daubach, Stahlhofen so­wie der Stadtteile Ettersdorf, Reckenthal und Bladernheim zur Kläranlage in das Gelbachtal zu führen« sagte erster Beige­ordneter Heinz Reusch, beim Spatenstich.

Fast 4,7 Millionen Mark muß die Ver­bandsgemeinde Montabaur aufwenden, um diese fünf Gemeinden und drei Stadt­teile anzuschließen.

Die Sammlerlänge ist so groß wie bei fünf anderen Kläranlagen zusammen. 17 x müssen der Daubach und der Gelbach ge­kreuzt werden. Der Startschuß wurde für die nachgenannten fünf Strecken gege­ben:

1. Der Sammler von Daubach bis ins Gel­bachtal mit den Stichstrecken nach Horbach und Gackenbach 5,2 km Län­ge

2. Der Sammler von Stahlhofen über Ruppenroth ins Gelbachtal 2,5 km Länge

3. Der Sammler von Reckenthal über Bladernheim, Ettersdorf bis Isselbach 3,8 km Länge

4. Der Sammler von Hübingen bis Gackenbach 2,2 km Länge

5. Der Hauptverbindungssammler von Isselbach über Giershausen bis zur Kläranlage 2,5 km Länge Bevor die Planung für die Kläranlage in Auftrag gegeben wurde, ist der Daubach zweimal untersucht worden, um die Gewässergüte festzustellen. Dabei zeigte sich, so Reusch, eine ganz interessante Entwicklung. Während unterhalb yon Daubach und Horbach die Gewässergüteklasse IV - stark belastet - festzustellen war, konnte nach wenigen 100 Metern schon die Gewässergüteklasse III - müßig belastet - und anschließend II - gering belastet - festgestellt werden. Die Selbstreinigungskraft des Gewässers war ganz erstaunlich. Im Einmündungsbereich des Daubaches in den Gelbach war sogar eine Gewässergüteklasse I - unbelastet - bis II - gering belastet - gegeben.

Da nach den Vorschriften ein Gewässer nach der Kläranlage erst die Gewässergüteklasse II - gering belastet - aufweisen muß, hätte der Gedanke nahegelegen, gar keine Kläranlage zu bauen. Dieser Gedanke wurde aber verworfen, weil auch in den belasteten Strecken des Daubaches wieder klares Wasser fließen soll und selbstverständlich auch der Stickstoffabbau notwendig ist.

»Wir wollen immer ein wenig mehr für den Umwelt- und Gewässerschutz tun, als es die Vorschrift erfordert.«

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Foto: Mirco Moskopp

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Änderung der Bushaltestellen in Montabaur

Wegen dem Bau eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmün­dung Alleestraße/Bahnhofstraße/Eschelbacherstraße war für die Vergangenheit eine Verlegung von Haltestellen und die Änderung von Fahrtrouten im Stadtgebiet von Montabaur notwendig.

Nach dem Abschluß der Bauarbeiten wird der Linienbusver­kehr ab dem 14.04.1997 wieder gemäß den geltenden Fahrplä­nen aufgenommen. Die Verlegung bzw. Änderung der Fahrt­routen und Haltestellen wird hiermit aufgehoben.

Die Linienbusse für die Stadtteile Horressen und Eigendorf fahren ab dem gleichen Zeitpunkt wieder die Haltestellen am Bahnhof und der Post an, die Haltestelle Konrad-Adenauer- Platz wird nicht mehr angefahren.

Wir bitten alle Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel um Be­achtung.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - örtliche Ordnungsbehörde -

Aufhebung der Sperrzeit

an den 1997 festgesetzten Kirmestagen der Stadt Montabaur, den Stadtteilen und den einzelnen Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur

Die allgemeine Sperrzeit für Schank- und Speisewirtschaften sowie für öffentliche Vergnügungsstätten im Bereich der Ver­bandsgemeinde Montabaur wird gern. § 20 Abs. 2 der Gaststät­tenverordnung für Rheinland-Pfalz vom 02.12.1971 (GVB1. S. 274), geändert gern. GVB1.1992 S. 371, an den 1997 festgesetz­ten Kirmestagen der Stadt Montabaur, den Stadtteilen und den Ortsgemeinden im Bereich der Verbandsgemeinde Monta­baur allgemein aufgehoben.

Montabaur, 07,04.1997

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Ordnungsamt -

25jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung

Zum 25jährigen Dienstjubiläum gratulierte der erste Beige­ordnete der Verbands'gemeinde, Heinz Reusch, dem Mitarbei­ter Jürgen Kilian. Heinz Reusch würdigte die Leistungen seiner langjährigen Tätigkeit und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Nach Abschluß einer kaufmännischen Lehre wechselte Jürgen Kilian am 01.04.1972 in den öffentlichen Dienst und war zunächst als Regierungsangestellter bei der Bezirksregierung Koblenz tätig.

Am 01.03.1973 wechselte Herr Kilian zur Verbandsgemeinde Montabaur und ist dort seitdem als Sachbearbeiter für das Versicherungswesen eingesetzt. Darüber hinaus ist er für die zentrale Beschaffung des Büromaterials und für den gesetzli­chen Unfallversicherungsschutz verantwortlich. Jürgen Ki­lian ist außerdem seit Jahren Vertreter der Schwerbehinder­ten.