Montabaur
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Nr. 11/97
Achtung!
Vorgezogener Redaktionsschluß für die 13. und 14. KW
Alle Manuskripteinsender werden gebeten, die Manuskripte die in der 13. Kalenderwoche veröffentlicht werden sollen, bis
Freitag, den 21. März 1997,12.00 Uhr
und, die Manuskripte die in der 14. Kalenderwoche veröffentlicht werden sollen, bis
Donnerstag, den 27. März 1997,12.00 Uhr, bei der Redaktion, Zimmer 233, abzugeben.
Wir bitten um Beachtung!
Verkehrsregelung anläßlich der 3. Westerwälder Aktivtage
am 22. und 23.03.1997
Für die 3. Aktivtage müssen die obere Kirchstraße von der Joseph-Kehrein-Straße bis zu Elisabethenstraße, die Kirchstraße, der Große und Kleine Markt sowie die Bahnhöfstraße bis zur Einmündung Kaiserstraße ab Samstag, dem 12.03.1997, bis Montag früh (24.03.1997) für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.
Die Anlieger dieser Straßen werden gebeten, ihre Fahrzeuge - soweit sie in dieser Zeit benötigt werden - außerhalb der Sperrstrecke abzustellen.
Die Umleitung führt vom neuen Kreisel in der Alleestraße über die Elgendorfer Straße, den Fürstenweg und die Freiherr-vom- Stein-Straße in die Innenstadt und umgekehrt. Die Zufahrt für Anlieger zur Gerichtsstraße/Kaiserstraße/Waterloostraße ist möglich. Der Linienbusverkehr fährt die Haltestellen »Bahnhof« und »Konrad-Adenauer-Platz« an.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderte Verkehrssituation einzustellen.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
Ordnungsamt
Aus der Arbeit des Werksausschusses
Unter Vorsitz des ersten Beigeordneten Heinz Reusch befaßte sich der Werksausschuß mit einer Reihe von Maßnahmen.
Hallenbad
Der Vorsitzende berichtete, daß mit den Abbrucharbeiten fristgerecht begonnen worden sei. Der Abbruch der technischen Anlagen, einschließlich der Asbestentsorgung sei abgeschlossen. Zur Zeit werde im Kellerbereich mit der Fundamentierung begonnen. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Installation im Bereich der Heizung, Lüftung und des Sanitärbereiches.
Hubbodenanlage
Nach der Entleerung des Hallenschwimmbeckens wurde der Hubboden auf evtl. Schäden untersucht. Dabei wurde festgestellt, daß der maschinelle Teil zum größten Teil abgängig ist und die Betonelemente Korrosionsschäden aufweisen. Eine zunächst vorgenommene Prüfung, ob die Sanierung technisch möglich und kostengünstiger sei als eine Neuinstallation ergab, daß die Neuanlage kostengünstiger ist. Bei der Ausfüh- rungsart, ob Edelstahl oder eine Bodenplatte aus glasfaserverstärktem Polyester (GFK) verwendet werden soll, fiel die Entscheidung für GFK.
Diese Ausführung hat folgende Vorteile:
- gleicher Farbton wie beim restlichen Beckenboden möglich,
- erheblich leichter als Edelstahl,
- keine Korrosionsgefahr,
- Preisvorteil gegenüber Edelstahl in Höhe von 31.622 DM. Nachdem außerdem abgeklärt werden konnte, daß
- Hubböden mit GFK-Oberflächen seit 30 Jahren produziert werden,
- auch der Wandabstand zum Becken angehalten wird,
- in zahlreichen anderen deutschen Städten diese Ausführung bereits installiert ist,
- für die Tragkonstruktion eine Gewährleistung von zwei Jahren und für die übrigen Anlagen eine Gewährlei
stung von einem Jahr wie bei Stahl eingeräumt wird, wurde der Auftrag an die mindestbietende Firma vergeben.
Auftragssumme: 178.410 DM.
Geländewagen für das Wasserwerk
Der buchmäßig abgängige Geländewagen wurde durch den Kauf eines neuen Geländewagens ersetzt. Das Altfahrzeug wird für den Restwert dem Bauhof zur Verfügung gestellt. Auftragssumme: 43.130 DM
Tachymetrische Vermessung von Kanal- und Wasserleitungen in Montabaur, Boden, Heiligenroth, Ruppach-Goldhau- sen, Großholbach, Girod und Nentershausen
Seit 1994 werden die Wasserleitungs- und Kanalisationsbestandspläne im Bereich unserer Verbandsgemeinde mittels EDV durch ein CAD-Programm erstellt. Dieses Verfahren, das heute bei vielen Versorgungsunternehmen im Einsatz ist, ermöglicht es, die Pläne und die dazugehörenden Daten in einem Computer zu bearbeiten und zu verwalten und in jedem beliebigen Maßstab auszudrucken sowie Änderungen kurzfristig durchzuführen.
In den vergangenen Jahren haben die Katasterämter durch die Digitalisierung der Katasterpläne die Voraussetzungen für diese Art der Bearbeitung geschaffen. Die Hälfte der Ortskataster in der Verbandsgemeinde Montabaur sind bereits im PC gespeichert und können bearbeitet werden; für weitere Pläne wurde mit dem Landesvermessungsamt im Jahre 1996 ein weiterer Vertrag abgeschlossen. Nachdem wir in den Gemeinden Simmern, Eitelborn, Neuhäusel und Kadenbach mit der Aufnahme der Daten begonnen haben, sollen in den Jahren 1997 und 1998 die Bestandspläne in den Ortsgemeinden Boden, Heiligenroth, Ruppach-Goldhausen, Großholbach, Girod und Nentershausen und in der Stadt Montabaur durchgeführt werden. Insgesamt sind 100 km Leitungen mit allen Hausanschlüssen, Schiebern sowohl im Bereich der Wasserversorgung, dann für den Bereich der Abwasserbeseitigung und die Straßenbeleuchtungen zu erfassen. Der Auftrag wurde an zwei Büros erteilt.
Auftragssumme: 300.000 DM.
Erneuerung dev Bahndurchlässe des Gallbaches in Montabaur
In den Bahnstrecken Montabaur-Limburg und Montabaur- Westerburg sind im Nahbereich des Gewerbegebietes »Alter Galgen« und unterhalb der B 255 im Bahnkörper Verrohrungen, die erneuert werden müssen. In Abstimmung mit der Bahn AG sind die Maßnahmen ausgeschrieben worden. Für Planung und Ausführung fallen beim Bahndurchlaß auf der Strecke Montabaur-Limburg 160.000 DM an und bei dem Durchlaß für die Strecke Montabaur-Westerburg 140.000 DM an. Die Bahn wird sich mit 80.000 DM beteiligen. Der Rest ist durch uns zu finanzieren. Die Vergabe des Auftrages wurde beschlossen.
Vorstellung der Konzeption für eine Ringleitung von der Montabaurer Höhe nach Neuhäusel
Nachdem im vergangenen Jahr eine Ringleitung vom Versorgungsbereich II (Elbertgemeinden) zum Versorgungsbereich III (Gelbachhöhengemeinden) verlegt worden war und im Anschluß auch der Versorgungsbereich IV (Buchfinkenland) mit einer Ringleitung angeschlossen werden konnte, soll nun die Verbindung zur Augst hergestellt werden. Gegenwärtig im Bau ist die Verbindung der Ringleitung von Reckenthal durchs

