Montabaur
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Nr. 9/97
einen solchen Sozialanschluß und die dafür zu zahlenden Grundgebühren ergeben sich aus dem nachfolgenden Text.
Auch wenn ich mir gewünscht hätte, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde erhalten bleibt, sehe ich keine Möglichkeit, den Abbau weiter zu verhindern. Sie dürfen sicher sein, daß von kommunaler Seite alles getan Wurde, um die Telefonzelle zu erhalten. Vielleicht kann aber die nachfolgende Information über den Sozialanschluß denjenigen, die bisher kein Telefon im Haus haben, den Schritt erleichtern, sich ein Telefon anzuschaffen.
Sozialanschluß - wer kann den Sozialanschluß beantragen und was kostet er?
Den sog. Sozialanschluß kann man bei der Informationsstelle der Telekom im Postamt Montabaur oder - kostenlos - telefonisch ünter der Nr. 01114 beantragen. Wenn Sie fragen zu dem Sozialanschluß haben, wenden Sie sich bitte an das Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur (02602/ 126.124) oder sprechen Sie mich in der Sprechstunde an.
Für den Sozialanschluß gelten folgende Bedingungen:
3 Standardleistung 3.1 Überlassung
Nr.
Leistung
Preis
Artikel-/
ohne
mit
Lei-
ÜSt
ust
stungs-
DM
DM
Nr.
1
Telefonanschlüsse, Grundpreis je An-
21,39
24,60
10110
2
Sozialanschluß
Es wird nur ein Sozialanschluß je Kunde überlassen. Der Anschluß darf nicht überwiegend gewerblich genutzt werden. Der Sozialanschluß wird auch solchen Kunden überlassen, die mit Angehörigen in Haushaltsgemeinschaft leben, die die nachstehenden Voraussetzungen erfüllen.
2.1
für Kunden, die von der Ründiunkgebüh- renpflicht befreit sind, Grundpreis je An-
7,82
9,00
10115
Die Kunden müssen nach den landesrechtlich festgelegten Voraussetzungen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder geringem Einkommen von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sein oder den Nachweis erbringen, daß sie diese Voraussetzungen erfüllen. Weiterhin wird der Sozialanschluß auch solchen Kunden überlassen, die anstelle der Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht den Nachweis erbringen, daß sie alleine wohnen und einen eigenen Haushalt bewirtschaften und - Empfänger sowohl von Wohngeld als
-
auch von Altersruhegeld oder einer Rente wegen Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit oder von Versorgungsbezügen oder einer sonstigen Altersrente sind oder
- Empfänger von Wohngeld als auch von
Witwen- bzw. Witwerrente oder von Witwen- bzw. Witwerversorgungsbezügen sind und das 60. Lebensjahr vollendet haben.
2.2
für blinde, gehörlose oder sprachbehin- derte Kunden, denen ein Grad der Behinderung von mindestens 90 zuerkannt wurde, Grundpreis je Anschluß monat-
4,34
5,00
10155
Stand: 1. September 1996
Hubert Diel, Ortsbürgermeister
Verloren - Gefunden
Ein Damenring und ein Spazierstock wurden gefunden und können bei mir abgeholt werden.
Hubert Diel, Ortsbürgermeister
Kindergarten Stahlhofen
Hallo! An alle früheren und jetzigen Kindergartenkinder und -eitern!
In diesem Jahr wird unser Kindergarten 10 Jahre. Aus diesem Anlaß möchten wir Euch alle bitten, an einer Kindergartenzeitung mitzuarbeiten. Wie? - Ganz einfach! - Wir sammeln Eure Ideen!!
Ihr berichtet von früher, z. B..: von Festen, Ausflügen, Kindergartenalltag, lustigen Ereignissen etc., schreibt eure besten Witze auf! Gebt eure Leibgerichte weiter! Dichtet und reimt und erfindet Geschichten! Welche Spiele und Lieder habt Ihr gerne gespielt und gesungen? Vielleicht habt Ihr auch sonst noch gute Ideen!
Bitte gestaltet eure Anregungen in DIN A 4-Format und denkt daran, Euren Namen in einer Ecke zu vermerken. Am Montag, dem 10. März, möchten wir alle »Schriftsteller«, »Dichter«, »Reimer«, »Geschichtenerfinder« und Leute mit sonstigen Ideen um 20.00 Uhr in den Kindergarten einladen. Es soll ein gemütliches Treffen werden, bei dem alle überlegen können, wie die Zeitung gestaltet wird. Bitte bringt eure Ideen oder bereits fertige Entwürfe mit.
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit freuen sich das Kindergartenteam
Ach - und noch etwas Wichtiges!
Unsere 10-Jahrfeier findet am 22. Juni 1997 statt. Es wäre schön, wenn möglichst viele Kinder und Eltern, Verwandte und Bekannte kommen könnten und unser Fest gelingt!
_ Untershausen _
Sprechstunde des Ortsbürgermeisters
Dienstags.von 18.00 bis 19.00 Uhr
im Backes.
Abbau der Telefonzelle nicht zu verhindern
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vor knapp einem Jahr erhielt ich die Nachricht von der Deutschen Telekom AG, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde abgebaut werden soll, weil ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr zu gewährleisten sei. Die Telekom wies daraufhin, daß nahezu in jedem Haushalt ein Telefon sei und auch der Mobil- funk wird immer stärker verbreitet. Deshalb werden die öffentlichen Telekommunikationsstellen nur noch in ganz geringem Umfang in Anspruch genommen. Andererseits entstehen hohe Kosten für die Behebung von Schäden, die durch Vandalismus entstehen.
Wir, die Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinden und die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, haben mehrfach versucht, durch Schreiben und Gespräche die Telekom zu bewegen, die Telefonzelle in unserer Gemeinde zu erhalten. Zuletzt hat am 19.02.1997 ein Gespräch der Ortsbürgermeister, der Stadtteilvertreter und der Verbandsgemeindeverwaltung mit Mitarbeitern der Deutschen Telekom AG stattgefunden.
Dabei mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß die Entscheidung zum Abbau unserer Telefonzelle unumstößlich feststeht. Der Abbau erfolgt im März oder April 1997.
Immer wieder wird in der öffentlichen Diskussion daraufhingewiesen, daß vor allem ältere Menschen, Behinderte und Personen mit geringemEinkommen auf die Telefonzellen angewiesen seien.
Die Deutsche Telekom hat auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Sozialanschluß zu beantragen. Die Voraussetzungen für einen solchen Sozialanschluß und die dafür zu zählenden Grundgebühren ergeben sich aus dem nachfolgenden Text.
Auch wenn ich mir gewünscht hätte, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde erhalten bleibt, sehe ich keine Möglichkeit, den Abbau weiter zu verhindern. Sie dürfen sicher sein, daß von kommunaler Seite alles getan wurde, um die Telefonzelle zu erhalten. Vielleicht kann aber die nachfolgende Information über den Sozialanschluß denjenigen, die bisher kein Telefon im Haus haben, den Schritt erleichtern,.sich ein Telefon anzh- schaffen.

