Montabaur
jL
Nr. 9/Ö7
Unterschriftenaktion
»Fußgängerüberweg«
Viele Bürger hatten eine Unterschriftenaktion »Fußgängerüberweg« gestartet. Inzwischen liegt mir die Stellungnahme des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde vor. Da ich nicht jedem einzelnen eine Kopie dieser Stellungnahme zusenden kann, habe ich sie an der »Bekanntmachungstafel« veröffentlicht.
Wie Sie daraus entnehmen können, täuscht auch ein Fußgängerüberweg nur Sicherheit vor und stellt kein »Allheilmittel« dar. Wenn auch einige Mitbürger diese Stellungnahme als unbefriedigend ansehen, so bitte ich einmal folgendes zu überlegen: Wir haben für viel Geld Überquerungshilfen installiert. Wo wird die Straße überquert? Wir haben an den Ortseingängen Inseln installiert, damit der Verkehr gebremst wird. Jede Woche wird ein Schild »umgeackert«. Wie wird der Schulbus überholt? Einfach links am Pfeil vorbei!
Alle Appelle, Schilder und Inseln nützen nichts, wenn durchs Dorf »gebrettert« wird. Manche Autofahrer benutzen ihren Führerschein als »Waffenschein«. Wenn jeder Autofahrer mit etwas mehr Rücksicht fahren würde, dann wäre die Welt in Ordnung und alle Beschränkungen überflüssig. Aber Rücksichtnahme, dieses Wort scheint aus dem Wortschatz einiger Autofahrer verbannt zu sein. Schade!
Flosdorf, Ortsbürgermeisterin
Förderverein der Waldschule Montabaur
Einladung zur Jahreshauptversammlung
Am Donnerstag, dem 13. März 1997, findet die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Waldschule Montabaur statt.
Dazu werden hiermit alle Mitglieder herzlich eingeladen. Beginn: 20.00 Uhr in der Aula der Waldschule.
Wichtigster Tagesordnungspunkt wird die Diskussion über Aktivitäten und Veranstaltungen des Fördervereins sein. Für diesbezügliche Anregungen sind wir immer dankbar.
Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
SPD-Ortsverein Montabaur
Rudolf Scharping am 6. März in Horressen Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Montabaur Der SPD-Ortsverein lädt ein zu einer Versammlung am Donnerstag, dem 6. März, um 19.30 Uhr, in der Gaststätte »Zum Westerwald« in Horressen.
Eingeladen sind die Mitglieder des Ortsvereins Montabaur und der Ortsvereine in der Verbandsgemeinde. Aber auch für Nichtmitglieder dürfte der Abend interessant sein. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Deutschen Bundestag, Rudolf Scharping, steht im Rahmen einer Diskussion zu Fragen der Parteiarbeit, insbesondere aber auch zu aktuellen Fragen der Tagespolitik den Mitgliedern und interessierten Bürgern Rede und Antwort.
Nähere Informationen beim Ortsvereinsvorsitzenden Karl- Heinz Bächer, Telefon 4510.
Katholisches Pfarramt St. Margaretha, Holler
Sprechzeit Gemeindereferent: Mittwoch, 11.15 bis 12.45 Uhr und nach Vereinbarung, Freitag, 17.00 bis 19.00 Uhr. Bürozeit: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, 09.30 bis 13.00 Uhr.
Erstkommunionunterricht: Montag, 03.03.1997, 16.30 bis 17.30 Uhr, Pfarrheim
Firmgruppe I: Dienstag, 04.03.1997,17.00 Uhr, Pfarrheim Firmgruppe II: Dienstag, 04.03.1997,18.00 Uhr, Pfarrheim Firmgruppe IV: Dienstag, 04.03.1997,19.30 Uhr, Pfarrheim Firmgruppe III: Donnerstag, 06.03.1997, 18.30 Uhr, Un- tersh. Backes
Vorbereitung Kinderkartage: Mittwoch, 05.03.1997,10.00 Uhr, Pfarrheim Gapkenbach
Probe für Firmanden: Mittwoch, 05.03.1997, 16.30 Uhr, Kirche
Treffen Erstkommunionkatecheten: Mittwoch, 05.03.1997, 20.00 Uhr, Pfarrheim
Weltgebetstag der Frauen: Freitag, 07.03,1997, 18.30 Uhr, ev. Johanneskirche Holzappel . .
Firmgottesdienst Holler: Freitag, 07.03.1997,18.30 Uhr ib Wortgottesdienst für Kinder im Pfarrheim - " Zum nächsten Wortgottesdienst treffen sich die Kinder am Samstag, 1. März 1997,17.45 Uhr, im Pfarrheim Holler. Unser Thema wird die »Misereor-Fastenaktion« sein. Nach dem Gottesdienst sind alle Kinder zum Pfannkuchenessen ins Pfarrheim eingeladen, , .
Erwachsenenbildung
Im Rahmen der Erwachsenenbildung bietet der Pfarrgemein- derat Holler einen Vortrag über »Das Leben und Wirken der Hl. Hildegard« an. Schwester Simone ADJC wird zu diesem Thema sprechen, und zwar am Mittwoch, 05.03.1997,20.00 Uhr, (nicht am 04.03.1997, wie bereits angekündigt), im Pfarrheim Holler. Interessenten, auch aus den umliegenden Pfarrgemeinden, sind dazu herzlich willkommen.
Katholisches Bildungswerk Westerwald
Holler
Thema: Geschichtliche Ereignisse spannend erzählen
»Die Lunte« - eine Autorin stellt sich vor
Termin: Donnerstag, 13.03.1997, 15.00 Uhr
Ort: Holler, Pfarrheim
Leitung: Dr. Marie-Luise Crone, Holler
TN-Gebühr: 3,00 DM
Nähere Auskünfte: Katholisches Pfarramt Holler, 02602/ 3495.
SV »Fortuna« Holler
Alte Herren
Am Samstag, dem 01.03.1997, beginnt die Freiluftsaison 1997. Wir spielen um 16.00 Uhr in Neuhäusel. Abfahrt: 15.15 Uhr »Gaststätte Heibel«. Sollte jemand verhindert sein, möge er sich bitte bei unserem Sportkamerad Jochen (Tel. 4176) rechtzeitig abmelden.
Sprechstunde des Ortsbürgenneisters
Dienstags.von 19.00 bis 20.00 Uhr
im Rathaus
Abbau der Telefonzelle nicht zu verhindern
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vor knapp einem Jahr erhielt ich die Nachricht von der Deutschen Telekom AG, daß die Telefonzelle in unserer Gemeinde abgebaut werden soll, weil ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr zu gewährleisten sei. Die Telekom wies darauf hin, daß I nahezu in jedem Haushalt ein Telefon sei und auch der Mobil- funk wird immer stärker verbreitet. Deshalb werden die öffentlichen Telekommunikationsstellen nur noch in ganz geringem Umfang in Anspruch genommen. Andererseits entstehen hohe Kosten für die Behebung von Schäden, die durch Vandalismus entstehen.
Wir, die Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinden und die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, haben mehrfach versucht, durch Schreiben und Gespräche die Telekom zu bewegen, die Telefonzelle in unserer Gemeinde zu erhalten. Zuletzt hat am 19.02.1997 ein Gespräch der Ortsbürgermeister, der Stadtteilvertreter und der Verbandsgemeindeverwaltung mit Mitarbeitern der Deutschen Telekom AG stattgefun- den.
Dabei mußten wir zur Kenntnis nehmen, daß die Entscheidung zum Ahbau unserer Telefonzelle unumstößlich feststeht.
Der Abbau erfolgt im März oder April 1997.
Immer wieder wird in der öffentlichen Diskussion daraufhingewiesen, daß vor allem ältere Menschen, Behinderte und Personen mit geringem Einkommen auf die Telefonzellen angewiesen seien.
Die Deutsche Telekom hat auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Sozialanschluß zu beantragen. Die Voraussetzungen für

