Montabaur
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Nr. 5/97
“Über die Ortsgrenze hinaus...”
Mehr als Saufen und Currywurst
Kleinkunstbühne will Dorfkirmes attraktiver machen
Für die meisten Orte im Westerwald ist die traditionelle »Kirmes« schon seit Generationen das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Jahres. Zu Recht! Vielerorts ist jedoch auch feststellbar, daß die Anziehungskraft dieses Festes auf viele Mitbürgerinnen und Mitbürger doch merklich nachgelassen hat. Ihnen mißfällt, daß die Kirmes mancherort zum reinen Saufund Currywurstgelage verkommen ist. Neuerungen und zeitgemäße Verbesserungen sind meist Fehlanzeige. Folge: viele »Wäller« bleiben »ihrer« Kirmes und auch derjenigen im Nachbarort fern und fahren teilweise in dieser Zeit lieber in Urlaub.
Die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. will sich mit dieser schleichenden Entwicklung nicht abfinden und hat hierzu ein Projekt entwickelt: die »Kultursommer-Kirmes«.
Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz und mit Unterstützung eines örtlichen Sponsors sollen einige Kirchweihfeste durch kulturelle Beiträge aufgewertet und hierdurch neue Besucher gewonnen werden. Hierbei sollen nicht nur Jugendliche, sondern alle Altersgruppen angesprochen werden. Möglich sind etwa eine Blues- oder Folknacht ebenso wie ein abendfüllendes Comedy- oder Kabarettprogramm. Auch die »Kurzen« sollen nicht allzu kurz kommen: so könnte im Ort ein Kinderzirkus oder Kindertheater die Kirmes auch für die jüngsten Gäste bereichern. Natürlich können auch mehrere Programmpunkte kombiniert werden, z. B. an einem Abend eine Irish-Folk-Band, eine Comedytruppe und A-Capella-Ge- sang. Etwas Neues wäre wohl ein Jazzfrühschoppen oder ein Straßentheater.
Diese Aktionen sollen in den Ablauf der Kirmes eingebunden werden. Die Finanzierung erfolgt weitgehend über eine Projektförderung des Landes, Sponsoren und Eintrittsgelder. Für die Organisation sind Kleinkunstbühne und örtlicher Veranstalter gemeinsam zuständig.
Finden Sie, daß auch in Ihrem Ort die Kirmes etwas Belebung gebrauchen könnte? Dann können Sie sich für eine Beteiligung an dem landesweit erstmals durchgeführten Modellprojekt »Kultursommer-Kirmes« im Raum Montabaur bewerben. Angesprochen sind Kirmesgesellschaften, Wirte, Ortsgemeinden oder sonstige Träger von Kirmesveranstaltungen. Gesucht wird auch noch ein geeigneter Sponsor.
Bei Interesse bitte wenden an Uli Schmidt, Im Winkel 2,56412 Oberelbert.
Mit dem WWV im Westerwald wandern
Kappensitzung des MGV Holler am 8. Februar 1997
20.11 Uhr in der Sport-und Kulturhalle Kartenvorverkauf
Zum großen Narrentreff des Männergesangvereins laden Euch die Sänger in die Narrhalla »Auf dem Säuwoosem« recht herzlich ein. Seien Sie unsere Gäste und lassen Sie sich von unseren Akteuren schwungvoll und lustig in die tollen Tage bringen.
Sitzungskarten können bei Michael Flosdorf jederzeit vorbestellt werden; Telefon-Nr.: 02602/5638.
MGV Horbach
Am Fastnachtsonntag veranstaltet der MGV Horbach seinen traditionellen Preismaskenball im »Buchfinkenzentrum« Horbach. Mit der Stimmungs-Band »Hot-Shots« wird die Halle wieder auf ihre Standfestigkeit überprüft. Preisgelder wie z. B. 250,- DM 1. Preis für die Gruppenmasken, sollten jeden Narren motivieren sich zu verkleiden. Als Jury fungiert wie immer das Publikum.
Seminar
»Kooperative Abenteuerspiele und Spielideen für abenteuerliche Spielfeste«
Die Kreisjugendpflege führt am Samstag, dem 15.02.1997, ein abenteuerliches Spieleseminar durch, wo Kooperation und Kommunikation im Vordergrund stehen sollen. Vorgestellt werden vielfältige Spielideen zur Gestaltung eines Spielfestes. Das Seminar beginnt um 09.30 Uhr in der Sporthalle der Realschule Montabaur und endet um 15.30 Uhr. Anmeldungen bei: Kreisverwaltung - Jugendpflege 56410 Montabaur, Telefon 02602/124-453,
Ohne Hauruck und Leistungsdruck
Akrobatikkurse für junge Leute
Klassische Akrobatik wie man sie vom Zirkus kennt, zu zweit, zu dritt, Pyramiden mit vielen, bietet ein Kims des katholischen Jugendamtes Westerwald am 22. und 23. Februar, jeweils von 10.00 bis 17.30 Uhr in der Turnhalle der Realschule Montabaur in Montabaur.
Interessierte junge Leute und solche, die sich jung fühlen, können am Samstag, dem 22. Februar, die Grundtechniken der Partner-Akrobatik kennenlemen. Am Sonntag, dem 23. Februar, werden darauf aufbauende, leicht fortgeschrittene Figuren vermittelt.
Anmeldeschluß ist der 31.01.1997. Infos und Anmeldungen unter 02602/6802-31.
Der Westerwald-Verein lädt seine Mitglieder und Freunde ein, bei ihm im Westerwald zu Gast zu sein und die schöne Landschaft unter seiner Führung zu erwandern.
Die Mehrtages-Wanderungen:
»Natur und Kultur im Westerwald« vom 26. April bis 3. Mai; Hans Wassenberg (Westerburg), Hauptwanderwart des WWV, führt über Höhen und durch Täler, durch kleine Westerwald- Dörfer vorbei an Bächen und Seen zu alten Städten, Museen, Töpfereien, Brennereien, Burgen und Schlössern.
»Westerwald von der Sieg zur Lahn« vom 7. bis 11. Mai, Erhard Schönberg (Frechen), Vorsitzender des Zweigvereins Köln, führt von Wissen durch das Nistertal nach Hachenburg, weiter durch die Westerwälder Seenplatte über Selters nach Montabaur und durch das Buchfinkenland nach Nassau.
»Westerwald an Rhein und Lahn« vom 7. bis 14. Juni; Oswald Böckling (Montabaur), Vorsitzender des Zweigvereins der Kreisstadt, führt rund um Montabaur zum Rhein und zur Lahn, entlang von Flüssen und Bächen und läßt den Westerwald vom »Koppel«, dem berühmten Wanderberg im unteren Land, aus der Vogelperspektive erleben.
Informationen zum Prospekt und zu den vom WWV angebotenen Wanderungen gibt es bei der Geschäftsstelle in 56410 Montabaur, Peter-Altmeier-Platz 1, Telefon 02602/124206.
“MONTABAUR”
Haupt-und Finanzausschuß des Stadtrates Montabaur tagte am 23. Januar 1997
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Auftragsvergabe - Vergabe der Straßenbauarbeiten Im Baugebiet »Koblenzer Straße«
Mit 9 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, einer in Weltersburg ortsansässigen Fi rma den Auftrag für den Ausbau der Straßen im Baugebiet »Koblenzer Straße« zum Betrag von 221.580,55 DM für die Pflasterarbeiten und 4.740,30 DM für die Straßenbeleuchtung zu erteilen. ' - •
Änderungswünsche der Wohnungs- und Grundstückseigentümer, die bei der Anliegerversammlung am 14.10.1996 zusammengetragen wurden, sollen wie folgt berücksichtigt werden: 1. Verbreiterung der Straße - - -v- y .
Einstimmig stimmte der Haupt- und Finanzausschuß der Altemativplanung zu, die Straße im Kurvenbereich von 5,00 m auf 5,50 m zu verbreitern. ;a ä 1

