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Montabaur

Nr. 1/2/97

Die Verwaltung informiert

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Do nn erstag.08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend

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Aus der öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

des Verbandsgemeinderates Montabaur vom 28. November 1996

Auftragsvergaben

a) Erweiterung und Umbau der Augstschule Neuhäusel - Kirnst am Bau

Einstimmig beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, einem bildenden Künstler aus Niederelbert, der persönlich in der Sitzung sein Modell vorstellte, den Auftrag für das Kunstwerk an der Grund- und Hauptschule Neuhäusel zum Preis von 34.300,- DM zu erteilen.

b) Büromöbel für das Rathaus

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, einer in Limburg ortsansässigen Firma den Auftrag zur Lieferung von Büromöbeln zu einem Preis von 46.405,92 DM zu erteilen. Durch den Anschluß weiterer Arbeitsplätze an das EDV-Netz müssen die entsprechenden Büros mit neuen EDV-gerechten Möbeln ausgestattet werden.

c) Beschaffung von Pflegegeräten für die Grundschule Nen­tershausen

Den Auftrag zur Lieferung eines Kleintraktors mit Zusatzge­räten für die Grundschule Nentershausen und die Freiherr- vom-Stein-Schule Nentershausen erhielt eine in Holler ortsan­sässige Firma zum Angebotspreis von 92.755,15 DM. Die Be­schaffung der Pflegegeräte wurde im Rahmen der Erstausstat­tung des Neubaues der Grundschule Nentershausen und der Außensportanlagen erforderlich. Gleichzeitig sollen diese Ge­räte zur Pflege der Außenanlagen an der benachbarten Frei- herr-vom-Stein-Schule eingesetzt werden.

d) Anschaffung eines Programmes für die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung von Bauleistungen

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig die An­schaffung eines Programmes zur Durchführung von Aus­schreibungen, Vergaben und Abrechnungen von Bauleistun­gen von einer in Mühltal ortsansässigen Firma zum Preis von 23.557,02 DM incl. Installation und Schulung. Die Auftrags­vergabe erfolgt unter dem Vorbehalt einer erfolgreichen Da­tenübernahme aus dem jetzigen Verfahren.

e) Herausgabe eines Bildbandes anläßlich des 25jährigen Bestehens der Verbandsgemeinde Montabaur

Einstimmig beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, den Auftrag zum Druck des Bildbandes anläßlich des 25jährigen Bestehens der Verbandsgemeinde Montabaur an einen in Höhr-Grenzhausen ortsansässigen Verlag zu erteilen. Die Auf­lagenstarke beträgt 5.000 Exemplare.

f) Anschaffung von Tischen und Stühlen für den Unterrich ts- raum im Feuerwehrgerätehaus Montabaur

Mit 9 Ja-Stimmen und 4 Neih-Stimmen beschloß der Haupt- und Finanzausschuß, den Auftrag zur Lieferung der Möbel für den Unterrichtsraum an eine in Koblenz ortsansässige Firma zum Angebotspreis von 15.772,25 DM zu vergeben. Die Auf­tragsvergabe wurde erforderlich, da die vorhandenen über 20 Jahre alten Tische und Stühle stark abgenutzt und teilweise nicht mehr verwendbar sind.

Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Einer- Straßenfahren 1998 (weiblicher und männlicher Nach­wuchs)

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, die Radsportgemeinschaft Montabaur, die im Rahmen ihres 10jährigen Bestehens im Jahre 1998 die Deutschen Meister­schaften im Einer-Straßenfahreü ausrichten wird, durch die Gestellung von Personal aus Verwaltung und Bauhof sowie die Mithilfe bei organisatorischen Aufgaben (Streckensicherung, Abstimmung mit den betroffenen Ortsgemeinden, Gestaltung eines kulturellen Rahmenprogrammes, Verkehrsregelung) zu unterstützen. Auch der Haupt- und Finanzausschuß der Stadt Montabaur hat wegen der überregionalen Bedeutung dieses Großsportereignisses und der damit verbundenen positiven Medienwirkung für die Region den Antrag der Radsportge­meinschaft Montabaur einstimmig befürwortet.

Anruf-Sammeltaxi der Verbandsgemeinde

Zustimmend nahm der Haupt- und Finanzausschuß den 4. Geschäftsbericht zum Anruf-Sammeltaxi zur Kenntnis.

Das von der Verbandsgemeinde Montabaur seit 01.08.1991 betriebene Anruf-Sammeltaxi-System ist trotz des bisher aus konzessionsrechtlichen Gründen bedingten beschränkten An­gebotes zu relativ unattraktiven Fahrzeiten nach wie vor ein Instrument, mit dem sich der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in entscheidendem Umfange verbessern läßt. Die Auf­rechterhaltung dieses bedarfsorientierten Angebotes im ÖPNV ist jedoch auf Dauer nur sinnvoll, wenn durch Fahr­planverdichtungen an Werktagen und eine stärkere Verknüp­fung mit dem Bus-Netz zusätzliche Nutzer gewonnen werden können, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Die Zahl der Fahrgäste ist gegenüber dem Geschäftsjahr 1994/95 zwar noch einmal von 2.541 um 46 auf2.587 gestiegen. Die gegenüber dem Vorjahr rückläufige Entwicklung in den Monaten Mai bis Juli 1996 läßt jedoch den Schluß zu, daß mit weiteren Zuwächsen nicht zu rechnen ist. Der durchschnittli­che Besetzungsgrad der eingesetzten Fahrzeuge liegt im Be- j reich der Augstgemeinden (1.458 AST-Kunden/367 AST-Fahr- | ! ten) bei 4 Personen und im übrigen Verbandsgemeindegebiet (1.129 AST-Kunden/894 AST-Fahrten) bei 1,3 Personen je Fahrzeug.

An dem defizitären Einnahmen-Ausgaben-Verhältnis hat sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert, weil sich weder die Fahrtkosten, die Fahrpreise, der durchschnittlich notwendige Fahrtstreckenaufwand noch der Besetzungsgrad der Fahrzeu­ge verändert haben. Der erforderliche Zuschußbedarf wird jährlich im Haushaltsplan der Verbandsgemeinde bereitge­stellt (zur Zeit 53.000 DM).

Erfahrungsbericht zur Fahrgemeinschaftsbörse der Ver- bandsgemeinde

Der Erfahrungsbericht zur Fahrgemeinschaftsbörse der Ver­bandsgemeinde Montabaur wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Am 16.05.1995 hatte die SPD-Fraktion des Verbandsgemein­derates die Einführung einer Mitfahrbörse für Berufspendler in der Verbandsgemeinde Montabaur beantragt. Nach einer Vorberatung im Haupt- und Finanzausschuß hatte der Ver­bandsgemeinderat in seiner Sitzung am 29.06.1995 die Ver­waltung einstimmig beauftragt, eine Mitfahrbörse probeweise für ein Jahr einzurichten.

Die Fahrgemeinschaftsbörse wurde den Lesern im Wochen­blatt erläutert und um die Beteiligung an dieser Einrichtung geworben. Die Werbung wurde in den öffentlichen Einrichtun­gen im Bereich der Verbandsgemeinde durch Faltblätter für die Fahrgemeinschaftsbörse verstärkt. Wegen der unerwartet guten Annahme der Fahrgemeinschaftsbörse - im Dezember 1995 war die Zahl der zu veröffentlichenden Anzeigen auf rund 50 angewachsen - mußte das Versprechen, das Angebot bzw. den Fahrtwunsch solange zu veröffentlichen, bis die ge­wünschte Fahrgemeinschaft zustandegekommen war oder eine weitere Veröffentlichung nicht mehr gewünscht wurde,