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Montabaur

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Nr. 50/96

tabaur-Wallmerod. Spontan haben sich fast 100 Händler auf den Veranstaltungen entschlossen, in ihren Geschäften künf­tig mit einem »Geldkarten-Terminal« zu arbeiten. Insbesonde­re die vielen Vorteile hinsichtlich der Zeit- und Kostenerspar­nis gegenüber der Entgegennahme von Bargeld sowie die Chance auf mehr Umsatz sind die Gründe für die Händler ent­scheidung. Hinzu kommen Sicherheitsaspekte, wie Wegfall des Beraubungs- und Falschgeldrisikos sowie der Ausschluß von falschen Rückgaben beim Wechselgeld.

In den Vortragsveranstaltungen wurde die »Geldkarte« mit der Telefonkarte verglichen. Sah es früher so aus, daß man in einer Stadt lediglich ein bis zwei Femsprechautomaten mit Karte bedienen konnte, so hat man heute große Probleme, überhaupt noch an öffentlichen Fernsprechern mit Münzen telefonieren zu können. Von den Verbänden der Automatenin­dustrie ist zu hören, daß man in 1997 bereits rund 50% aller Geräte auf »Chip-Leser« umstellen will, da die Bargeldentsor­gung mit immensen Kosten verbunden ist.

Hautnah miterleben konnten die Gäste, wie ein Zahlungsvorgang mit dem neuen Zahlungssystem »Geldkarte« funktioniert.

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Wie von Bankerseite aus zu hören war, hat die Deutsche [ Kreditwirtschaft bereites sehr viel Geld in die neuen Zahlungs- i Systeme investiert. Mit einer flächendeckenden Ausstattung i von Chips auf den ec- und Bankcards (bundesweit werden ca. i 53 Mio. Karten mit Chip ausgegeben) sowie den Investitionen i in die entsprechenden Kommunikations- und Leitungssyste- i me hat sie die Grundlage für einen optimalen Start des Sy- | stems geschaffen. Die Kreditwirtschaft sieht sich gemeinsam mit den Händlern »in einem Boot«, so Vorstandssprecher ; Hans-Jürgen Höher von der Volksbank Montabaur-Wall- l merod.

Und so sehen sie aus, die neuen Akzeptanzterminals der Händler, an denen der Kunde künftig anstatt mit Bargeld nur noch mit dem Chip bezahlt.

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j Wir wollen keine Software oder Geräte für den Zahlungsver- i kehr verkaufen, sondern gemeinsam mit unseren Händler- j künden ein effizientes und kostengünstiges Zahlungsver- I kehrssystem am Markt einführen, bei dem alle Seiten, Händ­ler, Bank und insbesondere die Privatkunden ihre'Vorteile

haben. Den anwesenden Händlern machten die drei Banken ein tolles Einführungsangebot. Für die ersten 100 Händler gibt es die Händlergeräte (reines »Geldkarten-Terminal«) incl. Mo­dem kostenlos, was ansonsten eine Investition von einmalig rund 750,- DM bedeuten würde. Händler, die sich für ein Multifunktionsgerät entscheiden, über das sie alle Kartensy­steme (Kreditkarten, ec-Karten, electronic cash und »Geldkar­ten«) abwickeln können, erhalten demzufolge einen Zuschuß in Höhe von acht bzw. zehn Monatsmieten, was ebenfalls rund 750,- DM bedeutet.

Bereits installierte Systeme können, falls es die Technik zu­läßt, mit »Chipkarten-Lesem« aufgerüstet werden. Hierfür werden die Kosten ebenfalls seitens der Banken übernommen. Eine Bedingung jedoch knüpfen die »Volksbanker« an ihr Angebot: Der Händler muß auch Kunde bei der Volksbank sein. Bevor sich ein Händler entscheidet, erhält er von Spezia­listen der Volksbanken eine kostenlose Zahlungsverkehrsana­lyse, um das für ihn passende System auszuwählen.

Alles in allem dürfte das neue Zahlungssystem den Zahlungs­verkehr an Deutschlands Händlerkassen revolutionieren und den althergebrachten Spruch »Bargeld lacht« künftig umwan­deln in »Geldkarte lacht«.

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Orthographie oder Orthografie?

Broschüre zur neuen Rechtschreibreform jetzt bei Ihrer Volksbank

»Das lxl der deutschen Rechtschreibung«, so heißt die neue Broschüre, die ab sofort für 5,- DM in allen Geschäftsstellen der Volksbank Montabaur-Wallmerod erhältlich ist. Der in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Deutsche Sprache entwickelte neue »MiniBlock« enthält die neuen Rechtschrei­bregeln, die am 1. August 2005 Allgemeingültigkeit erlangen werden. Doch bereits in der Übergangsphase, in der die Schü­ler in den Schulen mit den Regeln der neuen Orthographie bekanntgemacht werden, bietet dieses kompakte Nachschla­gewerk einen schnellen Überblick und veranschaulicht die neuen Schreibweisen. Also, ein ideales Nachschlagewerk ei­nen schnellen Überblick und veranschaulicht die neuen Schreibweisen. Also, ein ideales Nachschlagewerk für alle, die sich mit der neuen Rechtschreibreform beschäftigen wollen bzw. müssen. Holen Sie sich Ihre Broschüre zu neuen Recht­schreibereform in einer der sieben Geschäftsstellen der Volks­bank Montabaur-Wallmerod.

Weihnachtsbaumverkauf

Am Samstag, dem 21.12.1996, findet in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Weihnachtsbaumverkauf in der Gärtne­rei der Werkstatt für Behinderte Montabaur in Niederel­bert statt, Telefon: 02602/2007. Auch an allen anderen Wochentagen sind wir von 08.30 bis 17.00 Uhr zu errei­chen.

Weihnachtskonzert

Das Peter-Altmeier-Musikgymnasium Montabaur, einziges Musikgymnasium des Landes Rheinland-Pfalz, lädt zum Weihnachtskonzert am 19.12.1996 um 20.00 Uhr in das Haus Mons Tabor, Montabaur, ein.

In dem öffentlichen Konzert präsentiert die Schule seine ver­schiedenen Ensembles und Solisten, die den Zuhörern den hohen musikalischen Stand des Musikgymnasiums zeigen. Chor, Kammerorchester, die zwei preisgekrönten Kinder- und Jugendchöre, das erfolgreiche Blechbläserensemble, Kammer­musikensembles, das große Sinfonieorchester des Gymnasi­ums spielen und singen bekannte Werke der klassischen Kon­zertliteratur. Zum Abschluß wird das Sinfonieorchester zu­sammen mit der Schulbigband ein Medley internationaler Weihnachtsmelodien vortragen.

Das etwa 70minütige Programm wird in Zusammenarbeit des Musikgymnasiums mit der Stadt Montabaur aufgeführt. Die Bewohner aus Stadt und Land sind zu dem Konzert herzlich eingeladen. Karten an der Abendkasse oder im Sekretariat der Schule (Telefon 02602/3601).