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Montabaur

Nr. 45/96

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Einzelfall anhand der besonderen Gesamtumstände beurteilt werden. Die LBS weist darauf hin, daß als Indizien für eine unzulässige. Zweckentfremdung einer Eigentumswohnung in der Rechtsprechung die Anzahl von Tieren (100 Chinchillas, exotische Ziervögel, Hamster und Mäuse), der Zustand der Wohnung - mit Streu bedeckter Boden - und ähnliche konkret feststellbare Tatsachen herangezogen worden sind.

Das Gesetz über das Wohnungseigentum enthält zwar den Grundsatz, daß jeder Wohnungseigentümer mit den ihm gehö­renden Gebäudeteilen nach Belieben verfahren darf, doch gilt dieser Grundsatz nicht uneingeschränkt. Vorrangig ist das Interesse an einem möglichst reibungslosen Zusammenleben. Jeder Wohnungseigentümer ist demnach verpflichtet, von sei­nen Gebäudeteilen nur insoweit Gebrauch zu machen, als dadurch keinem anderen Wohnungseigentümer ein Nachteil entsteht. Und ein solcher Nachteil liegt nach dem Gesetz schon dann vor, wenn ein Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus be­einträchtigt wird (Paragraph 14, Absatz 1, Wohnungseigen- tums-Gesetz).

(Oberlandesgericht Köln, Beschluß vom 26.09.1995, Aktenzei­chen 16 Wx 134/95).

Mainz, 10.10.1996

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Feuerwehreinsatz bei der Volksbank wurde belohnt

Neuhäuseler Wehr erhielt neue Ausrüstungsgegenstände

Gelohnt hat sich der Arbeitseinsatz der Feuerwehr Neuhäusel bei der Neueröffnung der Zweigstelle der Volksbank Monta­baur-Wallmerod in Neuhäusel. Die Frauen und Männer um Wehrleiter Michael Ferdinand sorgten am Tag der offenen Tür bestens für die Bewirtung der vielen Gäste, die gekommen waren, um die neuen Bankräume zu besichtigen.

Als Dank für diesen reibungslosen Einsatz sowie als nachträg­liches Geschenk für das neubezogene Feuerwehrgerätehaus, überreichte Andre DAvis, Zweigstellenleiter der Volksbank in Neuhäusel, einen namhaften Spendenbetrag an Wehrführer Michael Ferdinand. Mit diesem Geld haben die Floriansjünger wichtige zusätzliche Ausrüstungsgegenstände angeschafft, die die vielen Einsätze der Feuerwehr erleichtern und helfen, Menschenleben zu retten.

Von links nach rechts: Ralf Kühnes, stellvertr. Wehrführer, Zweigstellenleiter Andre DAvis, Wehrführer Michael Ferdinand und Winfried Kaufindnn, 1. Vorsitzender.

#1111

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Technik hilft auch beim Sparen

Nur die wenigsten Menschen sind in der Lage, absehbare oder überraschende finanzielle Anforderungen aus dem laufenden Einkommen abzudecken. Wenn keine Chance auf eine Erb­schaft besteht und man sich auch nicht auf die Unsicherheit eines möglichen Lottogewinns verlassen will, dann ist eigenes Handeln gefragt. Je mehr Zeit und Kreativität man auf die eigene finanzielle Vorsorge verwendet, desto leichter erreicht man sein Ziel.

Hierbei ist guter Rat nicht teuer und das Geheimnis, wie ein kleines Vermögen entsteht, längst keines mehr: Man muß nur regelmäßig etwas zurücklegen. Dafür halten die Sparkassen probate Hilfsmittel bereit. Mit einem Spardauerauftrag läßt sich beispielsweise monatlich ein fester Betrag vom Girokonto auf das Sparbuch problemlos umbuchen. Die Sparrate wird auf

diese Weise zu einem Fixposten wie etwa Miete, Telefon oder Versicherung und nicht zu einem Zufallsprodukt. Etwas raffi­nierter ist das Plus-Sparen, weil man sich dabei nicht von vornherein auf eine bestimmte Summe festlegen muß. Hier wird z.B. das Guthaben umgebucht, das kurz vor der neuen Gehaltszahlung noch auf dem Girokonto steht. Und um es noch angenehmer zu machen, kann man dabei Mindest- oder auch Höchstbeträge vereinbaren oder auch festlegen, daß ein be­stimmtes Mindestguthaben auf dem Konto nicht unterschrit­ten werden darf. Dank Datenverarbeitung funktioniert das Ganze pünktlich, problemlos und kostenfrei, und man ist über­rascht, welcher Betrag sich auf diese Weise am Jahresende angesammelt hat ohne spürbare Abstriche bei den Ver­brauchsgewohnheiten.

Für die Ausbildung der Kinder oder andere Zwecke, die einen größeren Betrag erfordern, bieten die Sparkassen unterschied­liche Sparprogramme an. Ihr Vorteil liegt in der attraktiven Verzinsung und der Prämie, die am Ende der Vertragslaufzeit zusätzlich gezahlt wird. Laufzeit und monatliche Sparrate lassen sich daher individuell auf das eigene Einkommen und das änvisierte Ziel abstimmen.

Risikofreudige mit Spaß am Spiel nutzen das PS-Sparen. Mit einem Dauerlos bildet man eine Sparrücklage und kann - möglicherweise - bei den Monatsauslosungen bis zu 100.000 DM gewinnen.

Die Beispiele zeigen: Wer sich nur nach Lust und Laune um seine finanzielle Vorsorge kümmert, wird seine Sparvorstel­lungen nur schwer oder unzureichend verwirklichen können. Moderne Spartechniken lassen dagegen, auch noch so kleine Beträge über die Zeit zu einer größeren Rücklage wachsen, bequem und kostengünstig, mit Garantie sozusagen. Die Spar­kasse hilft bei ihrer richtigen Wahl.

Die Schornstemfegerumung des Westerwaldkreises informiert:

Neue Heizvingsgrenzwerte

Waldsterben und Klimaveränderungen sollen durch die Ände­rung der Umweltvorschriften für Heizungen (Kleinfeuerungs­anlagenverordnung) noch wirksamer vermindert werden.

Ab 01.01.1998 werden die Grenzwerte für neu errichtete Hei­zungen mit 1 % verschärft.

Die Abgasverluste für Heizungen dürfen höchstens in:

- Wohnungen, Einfamilienhäusern (4 bis 25 kW).11 %

- in kleinen Mehrfamilienhäusern (25 bis 50 kW).10 %

- in größeren Mehrfamilienhäusern (ab 50 kW).9 %

betragen.

Für alte Feuerungen bleiben die bisher geltenden Grenzwerte bestehen, aber sie müssen nach einer Übergangsfrist auch die neuen Werte einhalten. Die Frist wird durch eine Einstufqngs- messung des Schornsteinfegers bestimmt.

Bei alten Heizungen bis 10 kW, die bei der Schomsteinfegermes- sung:

- den Grenzwert einhalten, oder nur um 1 % überschreiten,

' gelten die Anforderungen erst ab dem Jahre 2004,

- wird der Wert bei schlechten Heizungen üm 2 % überschrit­ten, gilt das Jahr 2002, ;j

- die sehr schlechten Anlagen, die 3 % oder mehr über den ! neuen Werten liegen, haben eine Frist bis zum Jahr 2001.

- In den neuen Bundesländern gilt für Heizungen, die bis zum 03.10.1990 errichtet wurden, das Jahr 2004 als Zeit­punkt zur Einhaltung der neuen Grenzwerte.

Die eingeräumten Fristen sollen den Heizungsbesitzern die Gelegenheit geben, die Heizungen an den neuen Umweltstan­dard anzupassen.

Verbessern lassen sich Feuerungen durch Einstellung, War­tung und Austausch.

Der Schornsteinfeger kann hierbei die Heizungsbesitzer über die notwendigen und sinnvollen Maßnahmen fachmännisch beraten.

Gefahr bei Nebel

Fuß vom Gas

Je kälter und feuchter die Tage werden, desto häufiger kommt Nebel auf. Nebel ist nichts anderes als kondensiertes Wasser. Er entsteht bevorzugt dort, wo die Luft viel: Feuchtigkeit aufnehmen kann: An Flüssen oder großen Wiesen- und Wald­gebieten. Kühlt sich die feuchte Luft ab, ist es soweit: Die Autofahrer müssen mit plötzlich auftretfender Waschküche rechnen.

Ist eine Nebelbank in Sicht, sollten Autofahrer sofort abbrem­sen. In Sekundenschnelle kann sich die Sicht auf »Null« redu-