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Montabaur

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Nr. 43/96

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Über 1.000 Besucher am Tag der offenen Tür im Fitneß-Park

Der Tag der offenen Tür im Fitneß-Park Ruppach-Goldhausen am letzten Sonntag fand regen Zuspruch. Mehr als 1.000 Interessenten waren überrascht vom breiten Angebot des Fit­neß-Parks. Es hat sich mittlerweile herumgesproehen, daß im Fitneß-Park im Familien-Fitneß-Center jede Altersgruppe vertreten ist. Deshalb war es auch nicht erstaunlich, daß neben Jugendlichen auch Familien und Senioren anzutreffen waren. Starken Zuspruch fand der neu gestaltete Saunabereich: Sau­na, Dampfbad, Erlebnisduschen, Kneipp- und Schwallduschen auf über 200 qm, in der Form wohl einmalig in Montabaur und Umgebung.

Faszination ging ebenfalls von dem modernen Geräteparcours für Kraft und Kreislauf aus. Kleine Wettkämpfe an Ruderge­räten, Laufband oder Fahrrad-Ergometer brachten die Besu­cher ordentlich ins Schwitzen. Bei Kaffee und Kuchen konnte der Kalorienverlust schnell wieder ausgeglichen werden. Interesse fand neben den üblichen Gymnastik- und Aerobic- Angeboten das Rehabilitationsprogramm des Fitneß-Parks, insbesondere bei Rücken- und Muskelbeschwerden, Verspan­nungen und Gelenkproblemen. »Wir wollen ein Gesundheit­spark werden: gesund werden und gesund bleiben«, so der technische Leiter Karl-Ludwig Michels. Gegenwärtig absolvie­ren drei Schwerbehinderte im Fitneß-Park ein Spezialpro­gramm zur Muskelstärkung und Erhöhung von Beweglichkeit und Koordination. Für Sportler mit Sportverletzungen werden gezielte Regenerationsprogramme erstellt. Die Praxis für phy­sikalische Therapie von Alex Heyden im Fitneß-Park ergänzt das Rehabilitationsprogramm.

Reges Interesse zeigte sich aber auch bei den Spezialprogram­men, wie z. B. Fitneß- und Diätprogramm, Yoga oder Selbst­verteidigung für Frauen. Der Kurs »Selbstverteidigung für Frauen« wurde im Rahmen eiries Spezialprojektes von der Polizei entwickelt und steht ab Herbst im Programm des Fitneß-Parks.

Die Besucher nahmen viele Eindrücke und gute Vorsätze vom Tag der offenen Tür mit nach Hause. Einige Besucher nahmen noch mehr mit: Sie waren'.glückliche Gewinner der Tombola. Der Bürgermeister von Ruppach-Goldhausen, Gerold Spren­ger, betätigte sich als »Glücksfee« und verloste Motorroller, Mountainbike, Inline-Skates und weitere attraktive Preise.

Arbeitskreis SPD und Kirche

Der Arbeitskreis SPD und Kirche wird sich am Dienstag, dem 29. Oktober 1996, um 20.00 Uhr, im »pfarrer-ninck-häus« (Evangelisches Gemeindehaus) in Westerburg mit der Frage­stellung der gemeinsamen Verantwortung von Politik und Kirche im Hinblick auf die immer weiter wachsende Zahl von Arbeitslosen bzw. die steigende Zahl von Sozialhilfeempfän­gern beschäftigen. Daneben soll auch versucht werden, ggf. Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, was sicher aufgrund der weiteren angekündigten Sparmaßnahmen nicht leicht sein dürfte.

Als Referenten und Gesprächspartner für diesen Abend konn­ten Dr. Walter Sohn, Leiter des Amtes für Arbeit, Wirtschaft und Soziales der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau aus Frankfurt, sowie Dr. Richard Auernheimer, Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit aus Mainz, gewonnen werden. Zu diesem sicher interessanten Thema sind alle Inter­essierten herzlich eingeladen.

6. kreativer Puppenmarkt am 27.10. in der Stadthalle Ransbach-Baumbach

MH

Nach den schönen Erfolgen in den vergangenen Jahren findet am Sonntag, 27.10., in Ransbach-Baumbach, bereits der 6. kreative Puppenmarkt statt. Die gesamte Stadthalle verwandelt sich an diesem Tag wieder in eine riesige Puppenstube.

Über 50 Puppen- und Bärenmacherinnen haben ihr Kom­men zugesagt, darunter Spitzenkünstler ihres Fachs. Vor den Augen des Publikums werden sie ihr vielseitiges Kön­nen demonstrieren und vorführen, wie eine Puppe bzw. ein Teddybär entsteht.

Gezeigt wird die Herstellung der unterschiedlichsten Pup­penarten. So werden Künstlerpuppen aus Porzellan, Ton, Papiermachee, Cernit und andere Materialien zu sehen sein. Ferner Marionetten, Puppen zum Spielen und Lieb­haben, Teddybären, Reproduktionen antiker und neuzeit­licher Puppen, Puppenkleidung, Puppenmöbel und vieles mehr. Alle Puppen und Teddies wurden von den Ausstel­lern in liebevoller Arbeit selbst gefertigt.

Die ausgestellten Puppen, Teddies und Zubehör können natürlich auch gekauft werden. Doch daneben sollen wie­der viele wertvdlle Tips und Anregungen zum Seiberba­steln und -modellieren mit nach Hause genommen werden. Für folkloristische Unterhaltung sorgt wieder die Tanz­gruppe Ransbach-Baumbach unter der Leitung von Maria Apfel. Der Puppenmarkt ist von 11.00 bis 17.30 Uhr geöff­net.

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Die HUK-Coburg-Krankenversicherung informiert

Privat oder gesetzlich krankenversichem

Die Frage nach der Finanzierbarkeit des staatlichen Gesund­heitssystems beschäftigt Politiker und Öffentlichkeit derzeit wieder intensiv. Die jüngst verabschiedeten Sparbeschlüsse beinhalteten weitere Leistungskürzungen. Die HUK-Coburg- Krankenversicherung macht darauf aufmerksam, daß Arbeit­nehmer, deren Bruttojahreseinkommen die Krankenversi­cherungs-Pflichtgrenze übersteigt, wählen können, ob sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) freiwillig oder in der Privaten Krankenversicherung (PKV) versichert sein wollen.

Die Krankenversicherungs-Pflichtgrenze liegt 1996 in den al­ten Bundesländern bei 72.000 DM und in den neuen bei 61.200 DM. Zum Jahresverdienst zählen auch Gratifikationen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, zusätzliche Monatsgehälter und Vermögenswirksame Leistungen. Der Arbeitgeber betei­ligt sich am Beitrag für die Krankenversicherung zur Hälfte - jedoch maximal bis zu 50 % des durchschnittlichen GKV- Höchstsatzes.