Montabaur
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Nr. 43/96
“Wissenswertes”
Hochzeitsreise 1996
Dieses Jahr geht es nach Tunesien 6. Hochzeitsreise im Studio Jörg, Nassau verlost
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Am Michelsmarktsonntag hatten Gisela und Manfred Riege vom Fotostudio Jörg die Monatsgewinner zur Endziehung eingeladen. Kerstin und Harald Heuser (Gewinnerpaar der Hochzeitsreise 1995) erzählten von ihrer aufregenden Reise und somit stieg die Spannung bis endlich »Glücksfee Kerstin« das entscheidende Los aus dem schönen alten Zylinder zog.
Tanja und Andreas Sommerlade aus Nassau/bzw. Miehlen haben gewonnen. Sie werden für eine Woche in die 4-Sterne-Hotel-Anlage »Paradise« nach Tunesien fliegen. Natürlich sind Brautkleid und Hochzeitsanzug wieder im Gepäck, um wunderschöne, romantische Portrait- fotos am Meer oder in alten Gassen machen zu können. Herzlichen Glückwunsch, guten Flüg und viel Spaß bei der Hochzeitsreise 1996!
Langzeitarbeitslose - besser als ihr Ruf
Broschüre gibt Tips für Arbeitgeber
»Langzeitarbeitslose sind häufig besser als ihr Ruf. Vorurteile müssen abgebaut werden.« Das meint das Arbeitsamt Montabaur. Je mehr sich die angespannte Wirtschaftslage auf die Beschäftigung auswirke, desto weniger stimme auch in unserer ländlichen Region die Vorstellung, daß Langzeitarbeitslose weniger qualifiziert sind als andere. Längerfristige Arbeitslosigkeit könne heute jeden Arbeitnehmer treffen. Die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit wird daher als eine der wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft angesehen. Allein kann das Arbeitsamt dabei aber nur wenig erreichen und es ist besonders auf das Verständnis, die Unterstützung und den guten Willen der heimischen Betriebe und Verwaltungen angewiesen. Das Arbeitsamt Montabaur weist zugleich auf eine neue Broschüre zu diesem Thema hin. Sie enthält Entscheidungshilfen für Arbeitgeber und wird herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in Bonn und von der Bundesanstalt für Arbeit. In ihr werden gute Gründe genannt, Langzeitarbeitslose zu beschäftigen. Tatsache sei, daß es noch nie so viele engagierte und qualifizierte Arbeitsuchende unter den Langzeitarbeitslosen gegeben habe wie heute. Die Broschüre »Qualifiziert und engagiert. Zur Einstellung von Langzeitarbeitslosen« wird von den örtlichen Arbeitsämtern im Westerwald- und im Rhein-Lahn-Kreis ausgegeben.
Wünsche gehen in Erfüllung - mit uns
»Wunschdenken« nennt man den Versuch, Dinge so zu sehen, wie man sie gerne hätte - wie sie objektiv aber leider nicht sind. Zum »Wunschdenken« unserer Tage zählt insbesondere auch die Hoffnung vieler Menschen, sich Konsumwünsche zu erfüllen, noch bevor das entsprechende Bargeld oder gar notwendige Kapital zusammengespart ist. Dieses »Nachsparen« mit Sparsamkeit gleichzusetzen, stellt die Tatsachen jedoch auf
den Kopf: Man legt nicht zurück, man erspart nichts, sondern man verschuldet sich. Dies schafft Belastung für die Zukunft, stellt den Verschuldeten unter einen Zwang, der insbesondere bei unsicheren wirtschaftlichen Zukunftsaussichten - individuell oder für die Gesamtwirtschaft - schwerwiegende Folgen haben kann.
Sparen im wahrsten Sinne des Wortes dagegen bringt zusätzliche Freiheitsgrade und erfüllt Wünsche, allerdings nicht sofort. Sparen heißt Konsumverzicht heute, um die Verbrauchsdispositionen von morgen zu erweitern. Es bedeutet Vorsorge für die Zukunft und setzt verantwortungsvolles Planen und Handeln voraus. Es ist kein Zufall, daß eine der Hauptursachen für die Ver- und Überschuldung von Haushalten neben Arbeitslosigkeit und Verlust eines mitverdienenden Partners mangelhafter Umgang mit Geld, fehlende Disziplin im Planen und Handeln ist.
Sparen trägt außerdem Früchte. Was früher zinslos im Sparstrumpf steckte, wird heute von Kreditinstituten, Versicherungen und anderen Kapitalsammelstellen Unternehmen als Kredit zur Verfügung gestellt und bringt Erträge in Form von Zinsen, Dividenden und Gewinnausschüttungen. Die Auswahl der Anlagen hängt von den Wünschen und Zielen des Sparers ab: Vor dem Hintergrund der zunehmenden Unsicherheiten über die mittelfristige Entwicklung der staatlichen Altersversorgungssysteme ist die private Vorsorge dabei in den Vordergrund gerückt. Die SparkassenFinanzgruppe bietet dafür maßgeschneiderte Produkte mit kompetenter Beratung. Sparziel können beispielsweise aber auch die Urlaubsreise, die Stereoanlage oder das Auto sein ebenso wie die Wohnungseinrichtung oder die eigenen vier Wände.
Allen Zielen gemeinsam ist: Sie sind nur zu erreichen, wenn das laufende Einkommen nicht voll ausgegeben wird. Anders herum: Wer spart, kann sich morgen mehr Wünsche erfüllen, als es sein laufendes Einkommen dann gestattet.
Staat und Notenbank können in dreifacher Weise zur Ersparnisbildung beitragen, die für eine spannungsfreie Finanzierung von Investitionen Voraussetzung ist: durch eine Wirtschaftspolitik, die vor allem mehr Freiräume für nachhaltiges Wachstum auf Wohlstand schafft. Denn nur ein regelmäßiges Einkommen erlaubt einen individuellen Sparprozeß. Durch eine Finanzpolitik, die dem Sparer nicht durch übermäßige Steuern und Abgaben die materiellen Grundlagen nimmt, und durch ein Verschuldungsverhalten, das dem Normalbürger nicht den moralischen Boden fürs Sparen entzieht. Und schließlich durch eine Stabilitätspolitik, die die notwendigen Vertrauensgrundlagen für das Sparen erhält. Geldwertstabilität muß eine Konstante deutscher Standortpolitik sein. Die Garantie für eine mittelfristige Stabilität des Geldwertes ist in besonderer Weise auch für die Europäische Währungsunion nötig. Hier darf es nicht zu faulen Kompromissen kommen, die die Verwirklichung als Stabilitätsgemeinschaft gefährden.
Termine der Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins e.V.
für Monat November 1996
Wanderprogramm:
Sonntag: 03.11.1996, 24 km, 6 Std., 500m Steigung
Wanderweg: St. Goarshausen - Patersberg - Niederwall
menach - Bogel - Nochern - St. Goarshausen Abfahrt: ab 09.00 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrge
meinschaft
Einkehr: noch unbekannt
Wanderführer: R. Lubecki, Tel.: 0261/52697
Dienstag, 05.11.1996, Dia-Vortrag, 19.30 Uhr im Haus Harchheimer Höhe »Rund um den Königssee« Dienstag, 12.11.1996, Info-Abend, ab 19.00 Uhr Koblenzer Hütte, Kolonnenweg 7, Koblenz-E-stein Donnerstag, 14.11.1996, 7 km, 2 Std., keine Steigung Wanderweg: Pfaffendorf/Seifenbaehstr. - Leonpfad/Rhein
- Horchheim, Niederlahnstein
Abfahrt: ab 13.40 Uhr Zentralplatz/Görgenstraße mit
Kevag-Bus — Linie 6/6a Einkehr: Maximilians-Brauwiesen
Wanderführer: Dr. E. Reich, Tel.: 0261/73787 Sonntag, 17.11.1996, 25 km, 6 Std., 100 m Steigung W anderweg: Parkplatz Dierdorf - Woldert—Hilgert- Den
dert, Freirachdorf - Maroth - Parkplatz Dierdorf
Abfahrt: ab 09.00 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrge
meinschaft
Einkehr: noch unbekannt
Wanderführer: M. u. B. Vey, Tel.: 02631/72859

