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Montabaur

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Nr. 28/96

2. vor Ablauf eines Jahres die Aufsichtsbehörde den Beschluß beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens­oder Formvorschriften gegenüber der Verbandsgemeinde­verwaltung, Konrad-Adenauer-Platz, Montabaur, schrift­lich unter Bezeichnung des Sachverhaltes, der die Verlet­zung begründen soll, geltend macht.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend ge­macht, so kann auch nach Ablauf der genannten Jahresfrist jedermann diese Verletzung geltend machen.

56412 Nombom, 1. Juli 1996 (S.) Brach, Ortsbürgermeister

Zeltkirmes in Nombom vom 12. bis 15. Juli 1996

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

traditionell feiert an diesem Wochenende unsere Gemeinde das Kirchweihfest. Somit stehen diese Tage ganz im Zeichen der Freude und Geselligkeit. Kirmesburschen und Vereinsring haben alle Vorbereitungen getroffen. Der Kirmesplatz wird wie in den vergangenen Jahren von dem Schaustellerunter­nehmen gestaltet. Alle Bürger der Gemeinde sind zur Mitge­staltung und insbesondere zum Mitfeiern herzlich eingeladen. Ihnen allen wünsche ich an den Kirmestagen Stunden der Freude und Geselligkeit. Den Kirmesgästen entbiete ich ein herzliches Willkommen und wünsche Ihnen ebenfalls vergnüg­te Stunden in Nomborn.

Am Kirmesmontag, dem 15. Juli 1996, findet um 10.00 Uhr am Backesplatz die Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde zwischen der 7. Kompanie des Instandsetzungsbatallion 310 und der Gemeinde Nomborn statt. Dieser Termin wurde be­wußt auf Kirmes, einem Höhepunkt im Jahr der Gemeinde, gelegt, um die Bedeutung dieser Patenschaft entsprechend zu würdigen. Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie, liebe Mitbür­gerinnen und Mitbürger, recht herzlich ein. Im Anschluß ist im Festzelt der traditionelle Frühschoppen.

Hinweis: In dieser Ausgabe des Wochenblattes ist eine Infor­mation zu der Patenschaft beigefügt.

Walter Brach, Ortsbürgermeister

Niederelbert

ELBERTGEMEINDEN

Sparsame Niederelberter Gemeindevertreter

Bürgermeisterin Eulberg aus Boden hat in einem Buch, in dem die Beschlüsse der Gemeinde Boden niedergeschrieben wur­den, eine Zeitungsnotiz aus dem Jahre .1931 gefunden, die ich den Niederelberter Mitbürgerinnen und Mitbürgern nicht vor­enthalten möchte. Der Kollegin Eulberg danke ich sehr herz­lich für den freundlichen Hinweis.

jSteberelfcert, 12. Jfflär?. (JSatijatjtmtutoert)

3n ber am 9. JSlär? 1931 stattgetunbenen g>it?ung ber «gemefnöebertretung fjabetr bie tfämtlicfjen «Semetnbegelb- etnpfättger freitotllig bie «Erklärung abgegeben, 10% tJjrer JBejügt abjutreten, um ju ermöglichen, bah ber J|aus(- baltaplan 1931 / 32 ausgeglichen toirb. ©iese Anregung tourbe burch ben ^Bürgermeister, Rechner unb jilitglieber bes «Sememberates gegeben. JBieSem nachahmenstoerten ^Beispiele sinh ferner alle ^emeinbekörperschafismitglieber gefolgt, inbem sie ebenfalls erklärt haben, solange sie in ^ollberbienst sinb, 10% ihres «Einkommens ber (Semeinbe jur Verfügung 3 u stellen, bis eine ^Besserung in ben Ver­hältnissen eintritt unb bie «Semeinbe nicht mehr bie ®Hohltahrtsertoerblosen ?ur ^Betreuung hat. &uf biese üüäeise benkt man bie borhanbene Wirtschaftskrise, bie unsere ®emeinbe besonbers hart tritt, ?u übertoinben.

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Der in der Zeitungsnotiz veröffentliche Beschluß wurde unter Bürgermeister Georg Gerlach gefaßt. Als Gemeindeverordnete nahmen an der Sitzung teil: Anton Frink, Adam Kilian, Niko­laus Meuer, Anton Ferdinand, Anton Trumm, Peter Altmann, Adam Höher, Johann Müller, Johann Bernhard Kilian, Carl Lichtenberg und Adolf Meuer; als Gemeinderatsmitglieder: Johann Roth (Beigeordneter), Jakob Berkessel, Johann Josef Wüst und Max Schwinn.

Willi Bode, Ortsbürgermeister

Niederelberter Dorfspatzen

Anfängerchor

Nach den Sommerferien besteht wieder die Möglichkeit, den Niederelberter Dorfspatzen beizutreten; eingeladen sind alle Mädchen und Jungen, die dann im 2. Schuljahr oder älter sind und gerne mit uns singen möchten. Auch Kinder aus den Nachbarorten sind willkommen:

Erstes Treffen: Dienstag, 3. September, 17.30 bis 18.10 Uhr, im Jugendheim (Pfarrheim an der Kirche).

Nach vier Wochen »Schnupperzeit« können dann die Eltern ihre Kinder verbindlich anmelden. Die Mitgliedschaft im Kin­derchor ist beitragsfrei; die Eltern werden jedoch gebeten, soweit dies noch nicht der Fall ist, dem GV Hoffnung Nieder­elbert als forderndes Mitglied beizutreten (Mindestbeitrag: DM 30,00 jährlich).

Wer sich noch näher informieren möchte oder Fragen bezüg­lich der Eignung seines Kindes hat, wende sich bitte an den Chorleiter der Dorfspatzen, Walter Frink (Römerstraße 3, Tel. 2315), der gerne für ein Gespräch zur Verfügung steht.

S.V. Niederelbert

Abteilung »Alte Herren«

Am 13.07.1996 haben wir ein Auswärtsspiel gegen die AH- Mannschaft von Eschelbach. Spielbeginn: 16.30 Uhr, Abfahrt: 16.00 Uhr.

_ Oberelbert _

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Oberelbert

vom 27.06.1996

Weitere Zusammenarbeit der Ortsgemeinde mit der Klein­kunstbühne Mons Tabor e.V.

Mehrheitlich beschlossen die Ratsmitglieder, im Jahr 1997 wieder eine Kabarettnacht mit der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. zu veranstalten.

Klage gegen die Kreisumlage

Die Ortsgemeinde Niederelbert will gegen die Kreisumlage klagen. Sie fragte bei den übrigen Ortsgemeinden an, ob diese sich der Klage anschließen. Mehrheitlich beschloß der Ge­meinderat, sich nicht an der Klage der Ortsgemeinde Nieder­elbert gegen die Kreisumlage zu beteiligen.

Haushaltsüberschreitungen genehmigt bzw. zur Kenntnis genommen

Dem Ortsgemeinderat lagen zwei Auflistungen über im Haus­haltsjahr 1995 eingetretene Haushaltsüberschreitungen so­wie außerplanmäßige Ausgaben vor.

Die erste Auflistung wies erhebliche über- und außerplan­mäßige Haushaltsausgaben bei insgesamt 6 Haushaltsstellen in Höhe eines Gesamtbetrages von 28.373 DM aus. Bei diesen Mehrausgaben handelt es sich einmal um den Betrag von 5.490,83 DM für die Gewerbesteuerumlage. Die Gewerbe­steuerumlage richtet sich nach dem Ist-Aufkommen der Ge­werbesteuer. Desweiteren fielen Mehrausgaben in Höhe von 2.649,73 DM an Aufwendungen für die Heimatfeste, 587,13 DM an Sachausgaben für kulturelle Angelegenheiten, 597,88 DM für die Unterhaltung der öffentlichen Anlagen sowie 3.518,55 DM an sächlichem Aufwand für Umlegungen an. Außerplanmäßig mußten 15.528,88 DM für Zuweisungen an die Ortsgemeinde Welschneudorf bereitgestellt werden. Nach der endgültigen Abrechnung des Bauvorhabens Kindergarten Welschneudorf hatte die Ortsgemeinde Oberelbert noch einen Betrag von 15.528,88 DM an die Ortsgemeinde Welschneudorf zu erstatten. Zusätzlich ausgeführte Arbeiten führten zu Mehrkosten. Da dies bei Aufstellung des Haushaltsplanes nicht bekannt war, kam es zu dieser außerplanmäßigen Aus-

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