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Montabaur

Die Bedenken und Anregungen der Unteren Landespflegebe­hörde werden teilweise berücksichtigt (Abstimmungsergebnis: einstimmig). Der vorgeschlagene Ausgleich in Form einer ge­drosselten Abführung des Oberflächenwassers in den Stadt- bach entspricht dem von den Verbandsgemeindewerken erar­beiteten Entwässerungskonzept.

Die Anregung der Anwohner des Gewerbegebietes »Horresser Berg«, einen Spazierweg durch das künftige Baugebiet »Christches Weiher« als Verbindung zum Schwimmbad und zum Wald einzuplanen, wird berücksichtigt (Abstimmungser­gebnis: 19 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen).

Bedenken und Anregungen eines Einwohners von Montabaur, die überbaubaren Flächen im östlichen Mehrfamilienhausbe­reich parallel zur geplanten Straße bzw. zum Fußweg gering­fügig zu erweitern, werden berücksichtigt (Abstimmungser­gebnis: 20 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme).

Aufstellung des Bebauungsplanes »Verlängerte Südstraße«, Montabaur-Elgendorf

Jeweils einstimmig faßte der Stadtrat den Zustimmungs- und erneuten Offenlegungsbeschluß zum Entwurf des Bebauungs­planes »Verlängerte Südstraße«.

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die Stadt Montabaur im Stadtteil Eigendorf ein weiteres Wohngebiet schaffen. Die bisher vorhandenen Baugebiete sind fast voll­ständig bebaut.

Um der erheblichen Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken gerecht zu werden und auch finanziell schlechter gestellten Familien eine Chance einzuräumen, Wohneigentum zu erwer­ben, war es notwendig und sinnvoll, das Plangebiet zumindest ansatzweise einer verdichteten Bebauung zuzuführen. Zu die­sem Zweck wurde etwa die Hälfte der vorgesehenen Bauflä­chen für Einfamilienhäuser und der verbleibende Rest für eine Bebauung mit Hausgruppen bzw. Reihenhäusern vorgesehen. Damit sich das Neubaugebiet in die vorhandene, eher dörfliche Struktur von Eigendorf einfügt, wurden Vorschriften bezüg­lich Geschossigkeit, Anzahl der Wohneinheiten, Firsthöhe usw. getroffen.

Bedenken und Anregungen der Eheleute Höher, die Grund­stücksparzelle 204 komplett vom Plangebiet abzutrennen, werden berücksichtigt (Abstimmungsergebnis: einstimmig).

Die Bedenken und Anregungen der Eheleute Breitzke und Hartmann werden teilweise berücksichtigt (Abstimmungser­gebnis: einstimmig), indem das Plangebiet um die Restflächen der Parzellen 187 und 188 erweitert wird. Die vorgesehene Aufteilung in Hausgruppen und Einzelhäuser sowie die Aus­weisung der Grünfläche bleibt in vollem Umfang bestehen.

Ebenfalls einstimmig beschloß der Stadtrat, die Bedenken und Anregungen des Herrn Görg, Hillscheid, zurückzuweisen. Die Bebauung der zum größten Teil in der Grünfläche liegenden Grundstücke 211/2 und 208 wird nicht zugelassen.

Die vorgetragenen Anregungen der KEVAG Koblenz werden weitestgehend berücksichtigt. Der Eintragung einer für die Versorgung des Gebietes notwendigen Trafostation mit einer entsprechenden Leitungstrasse wird zugestimmt.

Das Staatl. Amt für Wasser- und Abfall Wirtschaft Montabaur sowie die Bezirksregierung Koblenz haben auf das Vorhanden­sein einer Altlast im Plangebiet hingewiesen. Den Bedenken und Anregungen der beiden Behörden wird damit Rechnung getragen, daß die zur Bebauung vorgesehene Fläche, auf der sich Altlasten befinden, dem Grünbereich zugeschlagen wird.

Die Bedenken und Anregungen der Unteren und Oberen Lan­despflegebehörde werden insoweit berücksichtigt, daß die bis­her 30 m breite Vernetzung mit dem Offenland auf 40 m erweitert wird, ein Reihenhaus sowie eine Hausgruppe entfällt und die entsprechenden Flächen als öffentliches Grün ausge­wiesen werden.

Erhebung von Vorausleistungen auf den zu erwartenden Erschließungsbeitrag für das Teilstück »Auf der Trift« (von Haydnstraße entlang der Parzellen 181,182,185,186/1 und 187) in Eigendorf

Der Stadtrat beschloß einstimmig die Erhebung von Voraus­leistungen auf den zu erwartenden Erschließungsbeitrag für das o. g. Teilstück »Auf der Trift«.

Der Vorausleistungsbescheid wird für Fahrbahn und Straßen­entwässerung sowie Bürgersteige und Beleuchtung mit je 10,- DM pro m 2 beitragspflichtiger Grundstücksfläche festgelegt. Die Endabrechnung erfolgt nach Fertigstellung der Bau­maßnahme.

.Nr. 28/96

Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen

Mit 21 Ja-Stimmen und 1 Enthaltung wählte der Stadtrat die in der Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen aufgeführten Personen.

Einwohnerfragestunde

Die.Vorsitzende des Hundesportvereins und weitere Vereins­mitglieder informierten den Stadtrat über eine Unterschrif­tensammlung iiiü angrenzenden Baugebiet gegen den Betrieb des Hundesportplatzes. Sie luden den Stadtrat ein, die Anlage des Hundesportvereins zu besichtigen und baten, einer Ver­längerung der baurechtlichen Genehmigung positiv gegen­überzustehen. |

Neue Grundschule in Nentershausen eingeweiht

Am Freitag, dem 5. Juli 1996, übergab Architekt Reichwein, Elz, den Schlüssel für den Neubau der Grundschule Nen­tershausen an Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, der ihn an den Schulleiter jder neuen Schule, Rektor Wiechert, weit er gab. In seiner Begrüßungsrede betonte Bürgermeister Dr. Possel- Dölken, daß die Verbandsgemeinde Montabaur mit diesem Schulneubau jetzt die selbst gesteckten Ziele hinsichtlich der Unterrichtsversorgung der Grund- und Hauptschulen im Ver­bandsgemeindebereich verwirklicht hat. Seit der Übernahme der Schul träger schaft für die Grund- und Hauptschulen habe man daraufhingearbeitet, die wohnortnahe Unterrichtung der Grund- und Hauptschüler in Schulen überschaubarer Größen­ordnung sicherzustellen.

Ortsbürgermeister Greiser, Nentershausen (rechts), übergibt den Wappenteller der Ortsgemeinde Nentershausen an den Schulleiter, Rektor Wiechert

Architekt Horst Reichwein überreicht Bürgermeister Dr. Possel-Dölken den Schlüssel der neuen Grundschule

Bewußt habe man es vermieden, große zentrale Schulen zu errichten. Nachivielen Jahren der provisorischen Unterbrin­gung von Schulklassen in zu kleinen Klassenräumen, der Auslagerung in mehreren Schulgebäuden und dem Verzicht auf notwendige Fach- und Funktionsräume könnten nun die Grundschüler der Ortsgemeinden Görgeshausen, Heilber­scheid, Nentershausen, Niedererbach und Nomborn ihre neue Schule in Nentershausen in Besitz nehmen. Auf 1.629,57 qm Nutzfläche verteilten sich insgesamt 12 Klassenräume, ein Mehrzweckraunj, ein Bücherei- und Lehrmittelzentrum und die Verwaltungsjräume. Der 1800 qm große Pausenhof und die