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Montabaur

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Nr. 20/96

Außerdem hat das Bürgerbüro die Funk­tion einer zentralen Informationsstelle. So soll den Besuchern das bisher oftmals notwendige Durchfragen bis zur zuständi­gen Stelle erspart werden.

Das Bürgerbüro befindet sich an gleicher Stelle wie das ehemalige Einwohnermel­deamt im Rathausneubau. Die Räume wurden erweitert und umgestaltet. Besu­cher können dort nun in angenehmer At­mosphäre ihre Anliegen erledigen, ohne von einem Arbeitsplatz zum anderen wechseln zu müssen. Kinder können sich in einer Spielecke beschäftigen. Besonders bürgerfreundlich sind auch die neuen Öffnungszeiten. Das Bürgerbüro ist durchgehend geöffnet von montags bis mittwochs, jeweils von 08.00 bis 16.00 Uhr, donnerstags bis 18.00 Uhr und frei­tags bis 12.00 Uhr.

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300 Bauplätze in drei Jahren erschlossen

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Aus Anlaß der Erschließung des 300. Bauplatzes in der Verbandsgemeinde Montabaur innerhalb von drei Jahren trafen sich auf Einladung des I. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Heinz Reusch (3. von links), Vertreter des Werksausschusses des Verbandsgemeindewerkes sowie Ortsbürgermeister Siegfried Hoffmann (2. von rechts) aus Hübingen und Mitglieder des Ortsgemeinderates im Neubaugebiet »Oberm Gör gengarten «..

300 Bauplätze hat die Verbandsgemeinde Montabaur in den vergangenen drei Jahren erschlossen, auch 28 Bauplätze im neuen Baugebiet in der Ortsgemeinde Hübingen »Oberm Görgengarten«. Dies war Anlaß einer kleinen Feier, zu der der I. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Heinz Reusch, Vertreter des Werksausschusses der Verbandsgemeinde Montabaur und die Vertreter der Ortsgemeinde Hübingen ins neue Baugebiet eingeladen hatte.

Die Ausweisung und Erschließung dieser großen Zahl von Bauplätzen war von drei Zielen, so Heinz Reusch, bestimmt. Jungen Familien soll preiswertes Bauland zur Verfügung gestellt werden können und auch ein von außen erkennbarer Zuzug abgedeckt werden. Daneben sei es das Ziel, die Entwicklung aller Gemeinden in der Verbandsgemeinde Montabaur durch die Ausweisung von Wohnbauflächen zu fordern.

Die Ausweisung einer solch großen Zahl von Bauplätzen in zwei oder drei großen Baugebieten sei wesentlich kostengünstiger. Im Hinblick auf die Entwicklung und den Bedarf in den einzelnen Ortsgemeinden habe man sich aber für die Ausweisung in mehreren Ortsgemeinden zur Bedarfsdeckung entschieden. Dies zeige sich im besonderen im Baugebiet »Oberm Görgengarten« in Hübingen. Auch aus ökologischen Gründen habe man bier eine Trennkanalisation gewählt. Sie führe dazu, daß die Kosten der Entwässerung pro Grundstück um 130 % höher seien als bei einer Mischkanalisation. Pro Bauplatz seien dadurch in