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Montabaur

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Nr.11/96

2. Verhandlungsrunde

Die Bundesbahn legt ein ergänztes Konzept vor, aus dem hervorgeht, daß sie die anfallenden Erdmassen auf einem trassennahen Gelände in den Gemarkungen Heilberscheid und Großholbach aufbringen will, um eine Durchfahrt durch die Ortslagen zu vermeiden; in möglichst kurzem Abstand zur Trasse und in ökologisch nicht wertvollen Bereichen.

Diese Form hätten sie im Bereich der Trasse Hannover-Würz­burg ebenfalls angewandt. Bei der Besichtigung der Strecke mit den Ortsbürgermeistern und Mitgliedern des Verbandsgemein­derates seien diese Abschnitte besonders hervorgehoben worden. Die Verwaltung trägt vor, daß uns sehr daran gelegen sei, wenn es zu einer Auffüllung entlang der Autobahn kommen könne, weil hierdurch ein Lärmschutzwall entstehe, der nach den Vorschriften für Autobahnen nicht in Betracht komme. Die Bahn entgegnete hierauf, daß das ein Millionenbetrag wäre und eine solche Zusage nicht erfolgen könne. Man ging mit dem Ergebnis auseinander, daß diese Frage mit den projektplanen­den Ing.-Büros noch einmal geprüft würde.

3. Verhandlungsrunde

Die Bundesbahn erklärt, daß sie aufgrund der Gesamtproble­matik entlang der Strecke zu einer Verbringung der Erdmas­sen entlang der A3 bereit sei, wenn die kommunale Seite den notwendigen Grunderwerb vornehme, die Kosten der Bepflan­zung und die anschließende Unterhaltung übernehme. Wenn wir mit einer solchen Lösung einverstanden wären, möchten wir ihnen die entsprechenden Planunterlagen über einen sol­chen Lärmschutzwall, der für sie eine Erdaushubablagerungs­stätte darstelle, vorlegen.

4. Verhandlungsrunde

Bei der Erstellung der Unterlagen zeigt sich, daß eine Reali­sierung nur möglich ist, wenn das Autobahnamt einverstan­den ist, daß die künftige Umgehungsstraße parallel zur Auto­bahn in gleicher Höhe ohne die üblichen Abstandsflächen nach dem Bundesfernstraßengesetz geführt wird und der vorhande­ne Kiosk aufgegeben wird. In dem Gespräch erklären das Autobahnamt und die Vertreter der Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz, daß sie mit der Parallelführung der Straße einverstanden, daß aber die Entscheidung wegen des Kiosk und des anschließenden Parkplatzes aufgrund der hohen Ko­sten nur mit der Gesellschaft für Nebenbetriebe in Bonn er­reicht werden kann.

5. Verhandlungsrunde

Das Straßenbauamt nimmt eine Überarbeitung der Straßen­pläne für die Umgehung im Abschnitt Richtung Montabaur vor. Gleichzeitig greift es die Anregung auf, die Wegeführung etwas anders vorzunehmen.

6. Verhandlungsrunde

Die Bundesbahn erklärt, daß sie bereit ist, die Erdaushubab­lagerungsstätte (Lärmschutzwall für uns) in das Planfeststel­lungsverfahren aufzunehmen und auch die Kosten für den Grunderwerb und die Bepflanzung zu übernehmen. Des wei­teren wird für den gesamten Abschnitt eine Klassifizierung der Aushubdeponien vorgenommen.

A-Maßnahmen

- diese Maßnahmen sind durch die Deutsche Bundesbahn und der Lückenschluß bei einer Straße bzw. Brücke vom Bund und Land zu finanzieren.

B-Maßnahmen

- diese Maßnahmen sind von der Deutschen Bundesbahn, dem Land mit dem Bund und der Gemeinde zu finanzieren.

C-Maßnahmen

- bei diesen Maßnahmen liefert die Bundesbahn nur den Erdaushub, die Kosten des Grunderwerbs und der Bepflan­zung haben die Kommunen selbst vorzunehmen.

In dieser Runde, die unter Federführung des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums lief, wird erreicht, daß Nentershausen eine A-Maßnahme wird. Dies hat zur Folge, daß die im Bereich der Kreisstraße nach Heilberscheid zu errichtende Lärm­schutzwand mit einem Aufwand von ca. DM 500.000, durch das Land und den Bund übernommen werden. Gleichzeitig ermöglicht diese Einordnung, daß der Lärmschutzwall auch auf Eppenroder Gemarkung bis zur Landesstraße fortgeführt werden kann.

7. Verhandlungsrunde

Der Verlegung des Kiosk und des Parkplatzes durch die Tank- und Rast-AG, Bonn, wird zugestimmt.

8. Verhandlungsrunde

Aufgrund der bereits vor 2 Jahren der Deutschen Bundesbahn geäußerten Erwartung, daß nicht nur ein Ausgleich der Flä­chen im Wald 1:1 sondern in sehr viel größerem Umfang und vor allen Dingen, daß diese Ausweisung weitgehend in der

Gemarkung Nentershausen erfolgt, wird die vom Landschafts­planungsbüro Cochet erarbeitete Konzeption, die mit den Lan­despflegebehörden abgestimmt war, noch einmal überarbeitet und nach entsprechenden Gesprächen mit den Landwirten weit­gehend im Bereich der Gemeinde Nentershausen angeordnet. Für den Eingriff in den Buchenbestand im Eichendickenschied wird eine Aufforstung im Verhältnis 1:5 vorgenommen. (6,92 ha Verlust - ca. 35 ha Aufforstung)

9. Verhandlungsrunde

Die Straßenverwaltung Koblenz mit dem Straßenbauamt Diez erklären, daß sie die weitergehenden Planungskosten für die Umgehung Nentershausen übernehmen und beauftragen ein Büro mit der abschließenden Planung.

Zusammenfassung

Aus dieser Darstellung geht hervor, daß im Zusammenhang mit der ICE-Trasse die Gemeinde Nentershausen ganz außer­ordentlich profitiert. Maßnahmen, auf die man Jahrzehnte gewartet hat, werden jetzt außerhalb eines Rechtsanspruches verwirklicht. Die Deutsche Bahn AG hat im Sinne einer Ak­zeptanz für die neue ICE-Linie erhebliche Zugeständnisse gemacht.

Änderung der

Bürgermeistersprechstunden

Wegen anderweitiger Verpflichtungen muß ich, die Sprechzei­ten in der Woche vom 18.03. bis 23.03.1996 auf Dienstag, den 19.03.1996, vorverlegen.

Ich bitte um Beachtung.

Hans-Jürgen Greiser, Ortsbürgermeister

DRK-Ortsverein Nentershausen

Kurs »Krankenpflege in der Familie«

Der DRK-Ortsverein Nentershausen führt ab 27. März 1996, 20.00 Uhr, im Rotkreuzdepot (Feuerwehrhaus) einen Kurs für »Krankenpflege in der Familie« durch. Der Kurs beträgt 6 Doppelstunden. Unkostenbeitrag 130, DM, wird von den Krankenkassen zurückerstattet.

Sie erlernen den Umgang mit Medikamenten und Anwendung anderer Hilfsmittel. Grundbegriffe der Hygiene, Informatio­nen über Krankheiten usw.

Anmeldung bis 17. März 1996 bei Walter Müller, Rheinstraße 16, Tel.-Nr. 1329.

Die nächste Kleidersammlung des Roten Kreuzes findet am Samstag, dem 23. März 1996, statt. Die Kleidersäcke werden von den Helferinnen und Helfern bis 18.03.1996 ausgetragen. Unser nächster Blutspendetermin findet am Donnerstag, 18. April 1996, von 16.30 bis 20.30 Uhr, in der Hauptschule Nentershausen statt. Eingeladen sind alle Mitbürger von 18 bis 65 Jahren.

Freiwillige Feuerwehr Nentershausen

Die nächste Übung findet am Sonntag, dem 17.03.1996, um 09.30 Uhr, statt.

Jahreshauptversammlung des TC87 Nentershausen

Am Freitag, 15.03.1996, findet unsere diesjährige Jahres­hauptversammlung im Gasthaus Ohly statt. Beginn: 20.00 Uhr.

Schi-Club Nentershausen

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Frei­tag, dem 22.03.1996, um 20.00 Uhr, in der Gaststätte »Ohly« Nentershausen statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder recht herzlich ein.

Tagesordnung: 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Bekanntgabe der Tagesordnung, 2. Bericht der Schriftführerin über das abgelaufene Geschäftsjahr, 3. Bericht des Kassierers und Entlastung, 4. Bericht der Kassenprüfer, 5. Entlastung des Vorstandes, 6. Festlegung d. Maßnahmen für das kommen­de Geschäftsjahr, 7. Verschiedenes!

Wir bitten unbedingt um zahlreiches Erscheinen.

Alte Herren Nentershausen

Unser erstes.Spiel nach der Winterpause findet am Freitag, 15.03.1996, um 19.00 Uhr, gegen unsere Sportkameraden vom