Montabaur
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Nr. 10/96
die sich am diesjährigen Schüler-Musik-Wettbewerb beteiligen. Über 4.000 Schülerinnen und Schüler gehen in den Sparten Orchester, Bands/Big Bands, Chöre, gemischte Ensembles, instrumentale Ensembles und szenische Ensembles an den Start. Nach 10 Vorausscheidungs-Konzerten, die im März stattfinden, und drei Zwischenausscheidungen (19., 20. und 21.04.) werden am 16.06.1996 in der Mainzer Rheingoldhalle schließlich die Landessieger ausgezeichnet.
Schirmherr des Wettbewerbes, der wieder vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung, der LBS und dem Verband der deutschen Schulmusiker (vds) veranstaltet wird, ist Ministerpräsident Kurt Beck.
Der Schüler-Musik-Wettbewerb wendet sich an Musikgruppen, wie sie in unseren Schulen in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen zu finden sind. So treffen fünf Sonderschulen, 14 Grundschulen, 17 Hauptschulen, 24 Realschulen und 66 Gymnasien aufeinander und werden versuchen, die mit Fachleuten und Eltern- und Schulvertretem besetzte Jury zu überzeugen.
Die größten Gruppen kommen mit jeweils 80 Aktiven vom Bischöflichen Williges-Gymnasium und der Maria-Ward- Schule aus Mainz, von der Rothenfeldschule Waldmohr und der Grundschule Wiesbach.
Der jüngste »Künstler« beteiligt sich bei den gemischten Ensembles, besucht die Grundschule Saulheim, und ist ganze 6 Jahre alt.
Bei den Orchestern stellt mit 70 Musikern das Kurfiirst-Ru- precht-Gymnasium, Landau, die größte gemeldete Gruppe. Das Repertoire ist so abwechslungsreich wie die Geschichte der Musik. Zu hören sein werden u. a. Wolfgang Amadeus Mozart mit dem kleinen Konzert in C-Dur (Peter-Jorres-Gym- nasium Bad Neuenahr-Ahrweiler) und »Michelle« von John Lennon und Paul Mc. Cartney (Gymnasium an der Bergstraße, Kaiserslautern).
Die Trierer Band des Auguste-Viktoria-Gymnasiums stellt »All about the Blues« von Carl Strommen vor. Das Carl-Bosch- Gymnasium in Ludwigshafen tritt mit 20 Spielern an und wird u.a. mit »My Funny Valentine« Zuschauer und Jury zu begeistern versuchen, das Koblenzer Eichendorff-Gymnasium verfolgt mit dem Medle »Kool in the Gang« das gleiche Ziel.
In der Sparte Chöre treten u.a. das Hugo-Ball-Gymnasium Pirmasens, die Westend-Realschule Worms, und das bereits mit vielen Ehrungen ausgezeichnete Private Gymnasium Marienstatt unter der Leitung von Norbert Buhrmann auf. »Selbstgestricktes« gibt es bei den gemischten Ensembles von der Pestalozzi-Schule in Speyer zu sehen und zu hören, ebenso wie den Kanon »Der Tag fängt an...«, den die Grundschule Zell vorstellt.
Bei den instrumentalen Ensembles werden nicht nur Querflöten und Klarinetten eingesetzt, sondern ebenso Oboen, Pauken, Flügelhömer, E-Gitarren, Blockflöten, Tenorhömer und viele weitere Instrumente. So spielt die 4. Klasse der Frankenthaler Robert-Schumann-Schule einen Auszug aus den »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi. Daß in dieser Sparte nicht nur klassische Stücke berücksichtigt werden, zeigt die Hauptschule Hahnstätten: »Ice in the Sunshine« und »Summer-Drea- ming« aus der Fernsehwerbung sind die Lieblingsstücke dieses Ensembles.
Gespannt kann man wieder auf die Grundschule Wiesbach sein, die schon mehrmals als Landessieger in der Sparte der szenischen Ensembles ihr Können zeigte. »Das Fest der Frische« von W. D. Stückmann, arrangiert von Rudolf Hertel, wird ganz sicher auch ein Fest für alle Besucher.
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Kreissparkasse fördert neues Schulsport-Angebot
- Anschaffung von 16 Mountainbikes für die Heimich-Roth-Schule Montabaur gesponsert -
Die Kooperation zwischen Sportverein und Schule macht es möglich: Jungen und Mädchen der Montabaurer Heinrich- Roth-Schule können ab sofort in einer Arbeitsgemeinschaft den Radsport Mountainbiking ausüben.
Das Projekt hat die Hauptschule und die Radsportgemeinschaft (RSG) Montabaur mit Hilfe des Sportkreises Westerwald, des Sportbundes Rheinland, der Stadt Montabaur sowie der Kreissparkasse Westerwald verwirklicht. Zusätzlich wurden 16 Mountainbikes und die passende Kleidung von den Sponsoren finanziert. Betreut wird die Gruppe von Sportlehrer Stefan Kölsch und dem RSG-Trainer Kolja Rüffin.
Rektor Gerhard Eiser betonte, er habe die Idee der RSG spontan gutgeheißen. »Oft wird darüber geklagt, was die Jugend tut, oder nicht tut. Die Erwachsenen müssen sich aber auch etwas einfallen lassen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung«, meinte er. Mit der Erlebnissportart Mountainbiking sei nun ein Angebot gemacht, das von 16 Schülern im Alter zwischen 13 und 15 Jahren begeistert aufgenommen wurde.
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Heinz-Peter Rüffin von der RSG Montabaur erläuterte, daß sein Verein in Zukunft mit den Dachverbänden bemüht sei, den Radsport in die Schulen zu bringen. Neben der aktiven Freizeitgestaltung für Jugendliche sei auch die Talentsichtung ein Ziel. Durch eine schulische Arbeitsgemeinschaft könnten die Eltern außerdem beobachten, ob das Interesse ihrer Kinder an dieser Sportart dauerhaft ist. Mountainbikes seien nämlich zu teuer, um sie lediglich »auf Verdacht« anzuschaffen.
Für Schüler, die über die AG hinaus Interesse haben, hat die RSG ebenfalls gesorgt: Während des Projektes sind die jungen Radsportler automatisch und kostenlos Mitglieder der Radsportgemeinschaft und können an deren Übungsstunden teilnehmen.
Ralph Schubert von der Kreissparkasse - er hatte einen Scheck über DM 5.000,00 für den RSG-Vorsitzenden Peter Jurkschat mitgebracht - begrüßte besonders, daß die Mountainbiker der Heinrich-Roth-Schule auch in diszipliniertem und naturschonendem Verhalten unterwiesen werden sollen.
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Apotheken-Information
Lebensqualität der Diabetiker verbessern Fachseminar in Neuhäusel
Ende Februar informierten Bernd Winterhoff, Diabetologe der Hoechst AG und Susanne Nöchel, Diätassistentin aus Altenkirchen im Thüringer Hof in Neuhäusel über Diabetes und gaben Emährungstips.
Apotheker Christoph Sturm hatte junge und alte Diabetiker aus der Augst eingeladen. Winterhoff führte aus, daß durch die moderne Selbstkontrolle und die neuen Methoden des Insulinspritzens, zum einen die Lebensqualität der Diabetiker verbessert werden kann, zum anderen die Spätfolge-Schäden verringert werden können. Allein die durch die Zuckerkrankheit bedingten Amputationen und Nieren-Dialysen kosten uns alle jährlich etwa 6 Milliarden Mark. Winterhoff wies darauf hin, daß der halbjährliche Besuch beim Augenarzt und die regelmäßige Inspektion der Füße für Diabetiker, gleich ob sie Insulin spritzen oder mit Tabletten behandelt werden; enorm wichtig sind. Er bot weitere regelmäßige Schulungen an.
Im zweiten Teil des Seminars gab Nöchel Ernährungstips. Das zählen der »BEs« ist nach wie vor wichtig, wichtig ist aber auch Übergewicht abzubauen. Sie empfahl eine ausgewogene Mischkost mit viel Ballaststoffen, Vollkornprodukte und täglich mindestens zwei Liter, am besten Mineralwasser, zu trinken. Gegen die sparsame Verwendung von normaler Butter und Ölen ist nichts zu sagen. Jeder sollte öfters, 5 bis 6 mal, täglich essen, körperlich aktiv bleiben und auf jeden Fall Erholungspausen einplanen.
Zum Schluß freuten sich alle auf den gemischten Salat mit Obst, 1 BE, den Frau Nöchel mitgebracht hatte. Sturm bedankte sich für die rege Diskussion und kündigte weitere Veranstaltungen an.

