Montabaur
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Nr. 8/96
Semorennachmittag der Verbandsgemeinde Montabaur am 7. Februar 1996
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Am Mittwoch, 7. Februar 1996, war es wieder einmal soweit.
700 fröhliche Senioren aus der Verbandsgemeinde Montabaur feierten im Haus Mons Tabor Fastnacht.
Dieser Seniorennachmittag, der mm schon zum dritten Mal in der Fastnachtszeit stattgefimden hat, war auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung. Sie hat wieder bewiesen, daß Senioren für Senioren ein frohes Programm gestalten können.
Auch die jährlich wachsende Teilnehmerzahl ist in erster Linie ein Verdienst der Senioren, die mit ihrem selbst gestalteten Programm durchaus einer vereinseigenen Kappensitzung Paroli bieten können. Davon konnte sich auch der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Montabaur, Reusch, überzeugen.
Wie auch schon in den letzten Jahren führte Frau Jung aus Oberelbert glänzend durch das abwechslungsreiche Programm. Neben zahlreichen Büttenreden und Vorträgen der Senioren waren sicherlich der Showtanz des Tanz-Sport-Club’s Nentershausen sowie der Einmarsch und Tanz der Kadetten der Schloßgarde Mons Tabor die Höhepunkte dieses Tages.
Wir hoffen, daß auch im nächsten Jahr diese Veranstaltung wieder regen Anklang findet.
“Erwachsenenbildung”
»A slight ache«
by Harold Pinter Die VHS Montabaur bietet am
Montag, 18. Marz 1996,19.30 Uhr, in der Aula der J oseph-Kehrein-Schule,
Montabaur
ein englischsprachiges Theaterstück an.
Zum Inhalt: Edward und Flora, ein bürgerliches Ehepaarp unzufrieden mit ihrem Leben, streiten schon beim Frühstück ,, darüber, ob eine Wespe sticht oder beißt. Edward, der über einen leichten Schmerz im Auge (a slight ache) klagt, beobach
tet etwas beunruhigt einen Mann, der vor seinem Haus Streichhölzer verkaufen will, obwohl nur wenige Leute die ruhige Straße passieren. Um Näheres über diese mysteriöse Person zu erfahren, bittet Edward den Mann in sein Haus. Hier muß er jedoch feststellen, daß der Mann kein Wort spricht.
Seine Angst vor der mysteriösen Gestalt wächst, es ist auch die Angst vor allem Unbekannten. Seine Augenschmerzen werden stärker, und er stürzt sich mehr und mehr in eine hysterische Panik. Er sieht in dem Fremden den Tod.
Seine Frau Flora jedoch wird durch den Fremden an ihre Jugendzeit und an eine frühere Begegnung erinnert. Sie fühlt sich von dem Streichholzverkäufer angezogen. Edwards Augenleiden führt schließlich zur völligen Erblindung.

