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Montabaur

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Nr. 7/96

Thomas Denker, Leiter der Kundenabteilung der Kreisspar­kasse, begrüßte die Gäste und die Referentin im Veranstal­tungsraum der Kreissparkasse und wünschte den Damen ei­nen informativen Nachmittag.

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Siegerehrung Planspiel Börse der Kreissparkasse Westerwald

83 Gruppen beim Planspiel -Preise für2.000Mark vergeben

Die Jungbörsianer sind nach zehn Wochen heißer Spekulatio­nen am Ziel. Das Planspiel Börse der Sparkassenorganisation ist abgeschlossen. Im Bereich der Kreissparkasse Westerwald nahmen 77 Schülergruppen der Sekundarstufe 2 sowie sechs Gruppen außer Konkurrenz-Auszubildende und Azubi-Grup­pen größerer Westerwälder Firmen - teil.

Die Gruppen hatten sich originelle Namen zugelegt. Die Band­breite reichte von »Glücksrittern« und »Finanzbolzen« bis zu »Wallstreet-Team« und »Mark und Pfennig«. Ein großer Teil der »Börsianer in spe« und ihre Lehrer waren zur Abschlußver­anstaltung in die Cafeteria der Kreissparkasse Bad Marien­berg gekommen. Karl-Heinz Imand, der Beauftragte für Öf­fentlichkeitsarbeit der Sparkasse, wertete das lokale Planspiel als wertvollen Beitrag zur Wirtschaftserziehung junger Men­schen. Der Hauptabteilungsleiter »Wertpapiere« der Kreis­sparkasse, Martin Steup, und die Wertpapierberaterin Christa Wüst nahmen die Siegerehrung vor. Vergeben wurden Preise im Gesamtwert von 2.000 DM.

Den ersten Preis nahm Viktoria Wenzelmann für die Gruppe »Vicy und die kleinen Schwestern« vom Konrad-Adenauer- Gymnasium in Westerburg entgegen. Sie hatte es auf einen Depotwert von 106.013 Mark gebracht und erhielt einen Gut­schein über 500 Mark. Den zweiten Preis in Höhe von DM 300,- nahm für die Gruppe »Future 2000« Stefan Kielholtz von der Berufsbildenden Schule in Montabaur entgegen. Christian Kohlhaas aus Limbach bekam als Leiter der Gruppe »ERC- Börse« den dritten Preis in Höhe von 200 Mark. Weitere Geldpreise gab es bis zum 15. Platz.

30 Teilnehmer können sich auf eine Fahrt zur Börse nach Frankfurt freuen. Sie haben am 15.05. Gelegenheit, das Bör­sengeschehen »live« zu erleben.

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Politischer Aschermittwoch in Montabaur

Der Kreisverband CDU Westerwald und der Ortsverband der CDU Montabaur laden alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein zum politischen Aschermittwoch in Montabaur

mit Friedhelm Ost, MdB, am 21. Februar 1996, um 19.30 Uhr, in das Haus »Mons Tabor«, Montabaur. Friedhelm Ost gehört der Spitzenmannschaft der CDU Rheinland-Pfalz für die be­vorstehenden Landtagswahlen als Experte für Arbeit und Wirtschaft an.

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Altengerechtes Wohnen in Rheinland-Pfalz

Um- und Anbaumaßnahmen im Wohneigentumsbestand

Die Häuslebauer der 60er und 70er Jahre bekommen Schwie­rigkeiten, im Alter in den eigenen vier Wänden zu leben. Die wenigsten Eigenheime dieser Zeit sind altengerecht eingerich­tet. Sie werden damit zunehmend zur Belastung für die Eigen­tümer, vor allem, wenn sie nach Wegzug der Kinder oder Tod des Partners allein leben. Dieses Problem analysiert eine Studie zum altengerechten Wohnen in Rheinland-Pfalz im Auftrag des Finanzministeriums und der Landes-Bausparkas- se: »Im Jahr 2010 wird die Mehrzahl der 65- bis 75jährigen in Einfamilienhäusern wohnen, die nicht altengerecht ausgestat­tet sind.«

In der knapp 60seitigen Untersuchung stellen Forscher des Bonner empirica-Institutes an den Beispielen von Wohngebie­ten in Landau und in Mainz dar, wie altengerecht Wohnungen derzeit sind und wie bestehende Eigenheime umgebaut wer­den können. Ferner werden die wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten ausgelotet, die sich aus der forcierten Umstruk­turierung bestehender Eigenheimsiedlungen ergeben könn­ten.

Altengerechtes Wohnen

Mindestanforderungen für den Umbau des Eigenheims

LJEB&v

4 Schaffung separater Wohneinheiten mit mindestens einer altengerechten (barrierefreien) Wohnung;

4 Barrierefreier Zugang der Wohnung und der äußeren Erschließungsbereiche;

4 Schaffung separater Freiräume für die getrennten Wohneinheiten, Terrasse oder Loggia in der Erdgeschoßwohnung, Baikone im Obergeschoß;

^ Nutzungsorientierte Anordnung der Räume

(sozialräumliche Nutzungsverflechtung, Kommunikations­und Beobachtungsmöglichkeiten);

*4 Separate Erschließung der getrennten Wohneinheiten

4 Separater Wohn- und Schlafbereich, eventuell Nutzung als kombinierter Raum im Krankheitsfall;

4 Mindestgrößen von Eingangsbereich (ca. 1,50 qm Bewe­gungsraum), Küche (ca. 8 qm) und Badezimmer (ca. 6 qm);

4 Altengerechte Ausstattung der Wohnräume (ggfs, behindertengerechte Nachrüstbarkeit).

Quelle: empirica, Ministerium der Finanzen 1995

LBS

Die Wissenschaftler plädieren dafür, neue altengerechte Woh­nungen in Baulücken bestehender Einfamilienhaus-Siedlun­gen zu bauen. Solche »Nachverdichtungen« dienten einerseits der besseren Ausnutzung des knappen Baulandes. Anderer­seits würden dadurch junge Familien in ansonsten überalter­ten Wohnsiedlungen eine Chance bekommen, größere freiwer­dende Häuser zu erwerben. Die ehemaligen Eigentümer könn­ten unmittelbar in der gewohnten Umgebung eine neue Bleibe finden.

Aber auch für den Umbau der bestehenden Wohnungen sieht die Studie ein beträchtliches Potential: »Vor allem die heute 50 J bis 60jährigen zeigen Investitionsbereitschaft. Dabei geht es vorrangig darum, eine separate Wohneinheit für die eigenen Kinder oder für andere Haushalte zu schaffen.« In den unter-