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Nr. 6/96

weniger als noch vor fünf Jahren. Das ist ein weiterer Grund, so das Arbeitsamt, in der jetzt wirtschaftlich schwierigen Zeit auch an die Schwerbehinderten zu denken. Unter dem Motto »Der rechte Mann auf den richtigen Platz« kann es vielerorts durchaus möglich sein, einen Herzkranken, einen Wirbelsäu­lengeschädigten, oder einen Zuckerkranken zu beschäftigen. 239 schwerbehinderte Bewerber im Westerwaldkreis und 153 im Rhein-Lahn-Kreis suchen zur Zeit eine Anstellung.

Wenn in der heimischen Region anstelle der geforderten sechs Prozent nur 4,2 Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehin­derten besetzt sind, so ist auch das nach der Meinung des Arbeitsamtes Montabaur kein gutes Zeichen. Hier könne nur eindringlich an die heimischen Betriebe und Verwaltungen appelliert werden, bei der nächsten Einstellung auch an die Schwerbehinderten zu denken. Neben den privaten Arbeitge­bern mit einer Beschäftigungsqubte von nur 3,9 Prozent im Durchschnitt, sind auch die öffentlichen Arbeitgeber aufgeru­fen. Auch im öffentlichen Dienst wird - so das Arbeitsamt - nicht immer die nach dem Gesetz geforderte Beschäftigtenquo- te von sechs Prozent erfüllt. Gleichzeitig weist das Arbeitsamt Montabaur darauf hin, daß es zahlreiche finanzielle und tech­nische Hilfen gibt, um die Einstellung von Schwerbehinderten zu fordern.

Diabetiker-Selbsthilfegruppe

Dembach/Wirges

Witterungsbedingt fällt das Treffen der Diabetiker-Selbsthil­fegruppe Dernbach/Wirges im Februar aus. Bei weiteren In­formationen: Friedei Günther, Tel.: 02602/7164

Die süßen Teufelchen

Das nächste Treffen von »Die süßen Teufelchen« (Typ I Diabe­tiker und Pumpenträger) findet am 10.02.1996, um 19.30 Uhr im Bistro »Scala am Markt« in Montabaur statt. Bei weiteren Informationen könnt Ihr mich anrufen: Angela Müller, Tel.: 02602/90970, ab 20.00 Uhr.

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Kunde der Raiffeisenbank eG Unterwesterwald gewann 10.000,-- DM

beim Gewinnsparen

Beim Gewinnsparen gewann Manfred Schmidt aus Eitelbom mit seinem Los 10.000,- DM. In einer kleinen Feierstunde gratulierte Dieter Pfaff, Zweigstellenleiter der Raiffeisenbank eG Unterwesterwald in Eitelborn, Herrn Schmidt und übergab ihm einen Scheck.

Sozialgericht Koblenz

Am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag ist beim Sozialge­richt Koblenz ein Bereitschaftsdienst jeweils von 09.00 bis 12.00 Uhr eingerichtet.

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Erdgas liegt weiter voll im Trend

1995 war für die Gasversorgung im Westerwald ein außeror­dentlich erfolgreiches Jahr. .

Der Jahresgasabsatz erreichte einen Wert jenseits der 2-Mil- liarden-Grenze. Mit einem Gasverkauf von insgesamt 2,1 Mil­liarden Kilowattstunden wurde der Voijahreswert um 7,3 % übertroffen.

Annähernd 23.000 Haushalte in 61 Städten und Gemeinden im Westerwald sowie im Kreis Neuwied werden zwischenzeit­lich von der Gasversorgung Westerwald mit der umweltscho­nenden Energie Erdgas beliefert. Zum Jahreswechsel waren es gut 2.300 mehr als zwölf Monate zuvor.

Ermöglicht wurde dies nicht zuletzt durch die Erweiterung des Versorgungsnetzes um 45 km. Damit wuchsen die vorhande­nen Leitungssysteme auf 960 km.

In den nächsten Monaten geht der Rohmetzausbau weiter. In vielen Einzelbaustellen, die sich über das ganze Versorgungs­gebiet verteilen, werden die Gasrohre an die vielen neuen Kunden vorgestreckt.

Investiert wurden im letzten Jahr über 10 Mio. DM. Für das Jahr 1996 ist ein Investitionsvolumen von 9,4 Mio. DM vorge­sehen, unter anderem für den Anschluß der Gemeinden Gör- geshausen, Untershausen, Emmerichenhain und Oberahr. Zum 01.01.1996 wurden die Gaspreise zum dritten Mal inner­halb von vier Jahren gesenkt. Die Geschäftsführung der Gas­versorgung Westerwald blickt deshalb weiterhin optimistisch in die Zukunft. Alle Trends zeigen, daß das Erdgas im Wester­wald als attraktive und moderne Heizenergie weiter an Bedeu­tung gewinnt. Über 80 Prozent aller Neubauten werden mit einer Gasheizung ausgestattet.

Diakonisches Werk

Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Kranker

Das Treffen am 08.02.1996 findet nicht statt.

Die Treffen finden immer am 1. Donnerstag im Monat statt, so im März am 07.03.1996.

Weitere Auskunft erteilt: Diakonisches Werk, Außenstelle Montabaur, Tel.: 02602/4282, Petra Lind.

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