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Montabaur

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Nr. 6/96

Evangelisches Pfarramt Holzappel

Mittwoch, 07.02., 14.30 Uhr Frauenhilfe in Scheidt Donnerstag, 08.02., 14.30 Uhr Frauenhilfe in Horhausen ab 15.30 Uhr Flöten

20.00 Uhr ökumenischer Arbeitskreis (Hübingen)

Samstag, 10.02., 17.00 Uhr Flöten Sonntag, 11.02., 10.00 Uhr Gottesdienst 11.00 Uhr Kindergottesdienst

Dienstag, 13.02., 09.00 Uhr Mutter-und-Kind-Treff (Gemein­dehaus Holzappel)

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Wissenswertes ;

Caritasverband für den Bezirk Westerwald e.V. fuhrt Tschemobyl-Hilfetransport durch

Im März' 1996 (10. Kalenderwoche - vermutlich 8. oder 9. März) führt der Caritasverband für den Bezirk Westerwald e.V., 56410 Montabaur einen Hilfstransport nach Weißrußland in das radioaktiv verstrahlte Gomel-Gebiet durch. Aus dieser Gegend kommen die Kinder, die seit 1992 - jedes Jahr - einen Ferienaufenthalt in unserem schönen Westerwaldkreis durch­führen.

Die bisherigen Gasteltem haben die Möglichkeit Pakete für die Familien »ihrer« Kinder dem Transport mitzugeben, da das Ziel die Region Tschetschersk ist, in der »unsere« Kinder mit ihren Familien leben. Es wäre schön, wenn sich weitere Fami­lien finden, die Pakete packen und dem Transport mitgeben, damit auch Familien, deren Künder bisher noch keinen Ferien­aufenthalt bei uns erleben konnten, etwas erhalten.

Neben diesen Hilfen für »unsere« Familien sollen weiter zwei Krankenhäuser, eine Kindertagesstätte, zwei Schulen sowie das Schilddrüsenzentrum in Gomel mit Hilfsgütern versorgt werden.

Die politische und ökonomische Lage in Weißrußland ist, wie bekannt, sehr instabil, die Lebenshaltungskosten extrem hoch. Viele Menschen haben zu wenig Geld, um ihren Lebensunter­halt bestreiten zu können. Die weißrussischen Betreuer »un­serer« Kinder sowie Menschen die in Tschetschersk waren bestätigen diesen Eindruck der miserablen Lebensverhältnis­se und der Not der Menschen.

wir bitten- alle, die helfen können und helfen wollen, unseren Transport,. den Transport der Westerwälder Bevölkerung, durch Sach- und Geldspenden zu unterstützen.

Annahme der Pakete: Freitag, 01.03.1996,15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag, 02.03.1996, 09.00 bis 12.00 Uhr. Annahmeort: Fa. Selbach, über die B 255 Richtung Staudt, Industriegebiet Feincheswiese, neben Bäckerei Burggraf. Insbesondere werden benötigt: Babynahrung, Säfte, Vit­amine, Medikamente, Büromaterialien, Papier, Schul­bedarf, Spielsachen und gut erhaltene Kleidung für Kin­der und Erwachsene.

Wer sich über Spendenmöglichkeiten genauer Informieren möchte, wende sich an: Caritasverband Westerwald, 56410 Montabaur, Philipp-Gehling-Straße 4, gerne auch telefonisch unter der Rufnummer 02602/1606-14, Rosemarie Holzenthal. Auf Wunsch senden wir eine Liste der Spendenmöglichkeiten zu.

Ganz besonders möchten wir, wegen des Schulbedarfs und der Medikamente, Schulen, Arztpraxen, Apotheken und Initiativ­gruppen ansprechen und um Hilfe bitten.

Wichtig sind auch Geldspenden mit denen wir gezielt (eine Ärztin die selbst vor wenigen Wochen in diesem Gebiet war berät uns in diesen Angelegenheiten) Medikamente und ande­re Hilfsmittel zu günstigen Konditionen besorgen können. Wer für den Transport finanzielle Hilfe leisten kann, überweise bitte seine Spende auf unser Konto bei der Kreissparkasse Westerwald in Montabaur, BLZ 570 510 01, Kto.Nr. 500 983. Wir geben die Zusicherung, daß alle Spenden - ob es nun Sach- oder Geldspenden sind - unmittelbar betroffenen Familien und den o. g. Institutionen zugeführt werden. Für diese Zusi­cherung stehen auch unsere weißrussischen Partner im Go­mel-Gebiet.

Ein technischer Hinweis für Spender:

In das Feld »Verwendungszweck« neben dem Stichwort »Tschernobyl« die genaue Anschrift eintragen, damit wir eine Spendenquittung ausstellen können.

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Künstler-Aschermittwochs-Gottesdienst

Der Gottesdienst findet dieses Mal am 21. Februar 1996, um 20.00 Uhr, in der katholischen Christ-Königs-Kirche in We­sterburg statt.

Arbeitsamt nachmittags zu

Das Arbeitsamt Montabaur und seine Dienststellen im We­sterwald- und im Rhein-Lahn-Kreis sind am Donnerstag, dem 15. Februar und am Dienstag, dem 20. Februar (Fastnachts­dienstag) für Besucher ab 12.00 Uhr geschlossen. Telefonische Anfragen sind aber möglich.

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Günstiger Wind fürs Bausparen

LBS-Tagung in Germersheim

In Vertretung von Germersheims Bürgermeister Benno Heiter hieß Beigeordnete Birgit Hahnemann in der Stadthalle 260 Kundenberaterinnen und -berater der Landes-Bausparkasse (LBS) willkommen. Sie waren Gäste der Veranstaltung unter dem Motto »Mit neuem Schwung ins Jahr 1996«. Sie gab ihrer Freude darüber Ausdruck, daß dieses für den Wohnungsbau wichtige Institut (2.000 mitfinanzierte Wohnungen und 18.000 Bausparer im Kreis) Germersheim als Ort für die Zusammen- i kunft gewählt habe. Im weiteren machte sie die Gäste mit der gastgebenden Stadt bekannt.

Erfreulich, führte die Beigeordnete weiter aus, sei die hohe Wohneigentumsquote im Kreis von über 60 Prozent. Das zeige, wie populär das individuelle Heim hier schon sei. Dennoch würden vom jetzt verbesserten Bausparen wesentliche und notwendige Impulse auf Wohnungsbau und Modernisierung ausgehen.

LBS-Chef Werner Arnolds begrüßte die Außendienstler und , hob das gute Umfeld für das Bausparen hervor. Da sei zum einen die neue Bausparforderung mit den fast verdoppelten Einkommensgrenzen und den um 25 Prozent erhöhten Woh­nungsbauprämien. Er schätzte, daß in Rheinland-Pfalz etwa 240.000 Haushalte zusätzlich in den Genuß der staatlichen Hilfen kämen.

Zum anderen biete die neue Eigenheimzulage einer Familie ? mit zwei Kindern eine über acht Jahre verteilte Barzuwen­dung des Staates von insgesamt DM 64.000. Vor allem die . sogenannten Schwellenhaushalte mit mittleren Einkommen erhielten jetzt einen von Anfang an fest kalkulierbaren Zu- schuß.

Arnolds und Vertriebschef Jürgen Henke nahmen dann die Ehrung der erfolgreichsten Damen und Herren vor. Die Lor­beeren, so Arnolds, erhielten sie für ihre besonderen Verdien­ste, die sie sich beim Beraten erworben hätten. Die 420.000 LBS-Kunden seien heute kritischer denn je und erwarteten eine solide Rundumversorgung.

Zufriedene Bausparer, die schnell und unkompliziert zu den eigenen vier Wänden kommen, sind der Landes-Bausparkasse 1 ein besonderes Anliegen. Deshalb will sie ihre Berater noch [ besser machen. Sie gewann dafür den namhaften Unterneh­mensberater Ruedy Baarfuss vom Management Zentrum St. . Gallen als Gastredner. Er gab den versammelten Damen und j. Herren wichtige Hinweise und Hilfen mit auf den Weg. '

Behinderten jetzt eine Emstellungschance - geben ;

Ausgleichsabgabe vermeiden

»Man denkt bei Einstellungen von Personal oftmals nicht . daran, daß auch behinderte Arbeitnehmer in Betracht kom­men könnten.« Dieser einfache Grund wird von Betrieben vielfach genannt, ist aber nach Meinung des Arbeitsamtes Montabaur sicher nicht allein dafür ausschlaggebend, daß über 200 Betriebe im Westerwald- und im Rhein-Lahn-Kreis i gegenwärtig keinen einzigen Schwerbehinderten beschäfti- ; gen, obwohl sie dazu verpflichtet sind. »Ein beklagenswerter ] Zustand«, schreibt das Arbeitsamt Montabaur und weist dar- 1 auf hin, daß nach dem Schwerbehindertengesetz Arbeitgeber mit mehr als 16 Arbeitnehmern zur Einstellung von Schwer­behinderten verpflichtet sind. Werden zu wenige oder gar ; ; keine Schwerbehinderten beschäftigt, so ist eine Aus- i

gleichsabgabe fällig. __

Nach der letzten Auswertung des Arbeitsamtes Montabaur / waren im Oktober 1994 in deh beiden Landkreisen insgesamt 1796 Arbeitsplätze mit körperlich, geistig oder seelisch Behin- £ derten besetzt. Das waren fast 200 Behindertenarbeitsplätze

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