’ontabaur
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I /Entscheidung verschaffen; diese Entscheidung könne dem | Stadtrat niemand abnehmen.
/Ratsmitglied Bacher (SPD) wies in der mündlichen Antrags- begründung darauf hin, daß nach seinem Dafürhalten die )[ Meinung der Bürgerinnen und Bürger sehr wohl in die Ent- P scheidungsfindung des Stadtrates mit einbezogen werden ( kann. Die Frage, welches Gewicht jedes Ratsmitglied der Bür- | germeinung zumißt, müsse letztlich der Entscheidungsbildung der Mandatsträger selbst überlassen bleiben. Weiterhin | stellt Ratsmitglied Bächer in Frage, ob ein Zuschuß davon abhängig gemacht werden kann, ob zum Beispiel eine geschlossene oder eine nur reihenartige Bebauung erfolgt. Abgestimmtes Sanierungsziel mit dem Land Rheinland-Pfalz war es, auf der öffentlichen Tiefgarage eine Sondergebietsfläche für die Errichtung eines zentral gelegenen Einkaufszentrums zur Belebung des Einzelhandels in der Innenstadt oder eines Kaufhauses/Warenhauses zu ermöglichen.
Zum Ende seiner Ausführungen kündigte er an, daß wenn der Antrag der SPD-Fraktion eine Bürgerbefragung durchzuführen, abgelehnt wird, die Fraktionen der SPD und der Bündnis 90/Grüne diese Umfrage selbst durchfuhren werden. Ratsmitglied Schweizer (FWG) bestätigte, daß nach der Gemeindeordnung eine Bürgerbefragung nicht vorgesehen ist. Deshalb stellt seine Fraktion den Antrag, anstatt der Bürgerbefragung eine Einwohnerversammlung nach § 16 Abs. 1 GemO einzuberufen mit dem Ziel, die Bürger und Einwohner über die verschiedenen Möglichkeiten der Planung - geschlossene Bebauung oder Randbebauung - zu unterrichten, j Ratsmitglied Hebgen (CDU) schloß sich den Ausführungen von ! Bürgermeister Dr. Possel-Dölken an, wonach der Bebauungsplan Altstadt I - Erweiterung mit Änderungsverfahren in einem langjährigen Planfeststellungsverfahren unter mehr- : maliger Öffentlichkeitsbeteiligüng und Vorstellung in Bürgerversammlungen aufgestellt und beschlossen worden ist. Dieser I rechtsverbindliche Bebauungsplan sei Grundlage des Sanierungsverfahrens im Sanierungsgehiet Altstadt I — Erweite- i rung, und unter erheblichem Einsatz öffentlicher Förderungsmittel wurde auf der Grundlage dieser rechtsverbindlichen ] Bauleitplanung mit Zustimmung des Landes eine Bodenord- ' nung betrieben, in der unter Vermeidung von Enteignungsverfahren in langwierigen und oft schwierigen Grundstücksverhandlungen ein Aufkauf und eine Bodenordnung der privaten : Grundstücksflächen mit Entschädigung der aufstehenden Ge- ! bäude erreicht worden sei. Dabei seien der landwirtschaftliche ■ Betrieb Decker ausgelagert, die Wilhelm-Mangels-Straße als i innerörtliche Haupterschließungsstraße mit erheblicher öf- i fentlicher Finanzierungsbeteiligung verlegt und alle restli- ! chen benötigten Grundstücksflächen inzwischen aufgekauft ! worden, so daß im Jahre 1996 der geplante Bau der öffentli- I chen Tiefgarage Süd begonnen und durchgeführt werden könne. Erklärtes Ziel des Stadtrates sei die Rückführung von !. Kaufkraft nach Montabaur.
Ratsmitglied Storm (B90/Grüne) sprach sich für die von der SPD-Fraktion beantragte Bürgerbefragung aus und forderte eine Erweiterung der Befragung dahingehend, daß als dritte Möglichkeit abgefragt werden sollte, ob der Platz überhaupt bebaut werden soll. Nachdem alle Fraktionen zu Wort gekommen waren, stellte der erste Beigeordnete Dr. Hütte ,(CDU) einen Antrag zur Geschäftsordnung auf »Ende der Beratung«. Dieser Antrag wurde vom Stadtrat mit 14 Nein-Stimmen zu 13 Ja-Stimmen abgelehnt.
Im Anschluß hieran stellte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken den Antrag der SPD-Fraktion auf eine Bürgerbefragung zur Abstimmung.
Vor Abstimmungsbeginn wurde der Antrag von Ratsmitglied Stendebach (SPD) dahingehend erweitert, daß der Vorschlag der FWG-Fraktion, eine Einwohnerversammlung durchzufüh- ren, mit in den SPD-Antrag aufgenommen wird. Somit wäre vor der Bürgerbefragung eine Einwohnerversammlung zwecks Unterrichtung der Einwohner und Bürger durchzuführen. Durch Ratsmitglied Schweizer (FWG) wurde vor der Abstimmung eine Unterbrechung der Sitzung beantragt. Diesem Antrag wurde einvernehmlich zugestimmt.
Im Anschluß an die wiederaufgenommene Sitzung wurde über den erweiterten Antrag der SPD-Fraktion abgestimmt, erst eine Einwohnerversammlung einzuberufen und im Anschluß hieran die Bürgerbefragung durchzuführen. Der Antrag wurde mit 17 Nein-Stimmen und 10 Ja-Stimmen von den Mitgliedern des Stadtrates abgelehnt.
Ebenfalls abgelehnt wurde der Antrag der FWG-Fraktion, nur eine Einwohnerversammlung nach § 16 Abs. 1 der Gemeindeordnung durchzuführen (15 Nein-Stimmen, 12 Ja-Stim- men).
Nr. 5/96
ICE-Bahnhof Montabaur; hier: Scliienengestützter ÖPNV - Antrag der Fraktion B90/Grüne vom 06.12.1995
Den Vorwurf der Fraktion B90/Grüne — gerichtet an Bürgermeister Dr. Possel-Dölken - sich nicht genügend für den Erhalt der Bahnlinien im Westerwaldkreis einzusetzen, wies dieser energisch zurück.
Nach eigenen Aussagen bekräftigte der Vorsitzende, dieses genau in den vergangenen 10 Jahren ständig und wiederholt getan zu haben. Er persönlich habe von Anfang an herausgestellt, daß der IGE-Bahnhof Montabaur mit der Verknüpfung der Femverkehrsstrecke und den schienengebundenen Nahverkehrsstrecken dem ÖPNV im Schienenpersonennahver- kehr eine neue große Entwicklungschance bietet. Auf diesem Wege habe er auch mit Erfolg in verschiedenen Gremien in den vergangenen Jahren verhindern können, daß die Pläne der Bundesbahn und der Deutschen Bahn AG zur Reduzierung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke Siershahn-Staffel und zur Einstellung der Schienenstrecke Siershahn-Engers bereits realisiert wurden.
“Erwachsenenbildung”
Studienflugreise
nach
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vom 1. bis 8. April 1996
Volkshochschule der Verbandsgemeinde
Montabaur
Agios Nikolaos txBunda
Kloster Knossos»
Arkadi Gortys
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SbBH • Hochebene
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Einige Plätze sind noch frei!
Information und Buchung bei der VHS der Verbandsgemeinde Montabaur, Tel.: 02602/126105.
Semesterbegiun bei der VHS Montabaur
am 5. Februar 1996!
Auszüge aus dem Programm:
2 Psychologie 02201 Psychologie I
Besseres Kennenlemen der eigenen Persönlichkeit und Wahrnehmung der Möglichkeiten zur Weiterentwicklung mit Elementen der Transaktionsanalyse Beginn: Donnerstag, 8. Februar 1996,18.30 Uhr
Dauer: 6 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Marie-Luise Römer
Gebühren: 35,- DM 03101 Literaturkurs
Nach Absprache und auch häuslicher Vorbereitung werden repräsentative Werke gelesen und gemeinsam besprochen. Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
Beginn: Dienstag, 13. Februar 1996,19.30 Uhr
Dauer: ganzjährig, mit Ausnahme der Schulferien, jeden
2. Dienstag im Monat
Ort: (zu erfragen bei der Geschäftsstelle)
Leitung: Helmut Schlotter
Gebühren: 45,- DM 05602 Schnupperkurs
Beginn: Dienstag, 6. Februar 1996,19.15 Uhr
Dauer: 15 Abende
Ort: Hauptschule Montabaur
Leitung: Bernd Schneider
Gebühren: 80,- DM

