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Moderne Gasheiztechnik senkt Umweltbelastung deutlich
Beim Thema Umwelt hat Erdgas die Nase vom
Die Modernisierung einer technisch veralteten, viel zu groß ausgelegten Heizungsanlage durch den Einbau eines modernen Heizkessels entlastet die Umwelt, weil sich der Energieverbrauch und der Schadstoffausstoß dadurch wirkungsvoll vermindern lassen. Dieser Zusammenhang ist unumstritten. Doch wie sieht es dabei mit den verschiedenen Brennstoffen aus?
Manchmal wird behauptet, in puncto Umweltverträglich-- keit gebe es keine gravierenden Unterschiede zwischen Öl- und Erdgasheizung, da beide gleichermaßen geringe Schadstoffemissionen vorweisen könnten. Diese Aussage ist jedoch falsch. Im Blick auf die umweit- und klimaschonende Verwendbarkeit nimmt Erdgas eine Vorzugsstellung unter den fossilen Energieträgern ein; es ist eindeutig umweltverträglicher als Heizöl. Das haben neutrale Institutionen wie das Umweltbundesamt und die vom Deutschen Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission »Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre« mehrfach bestätigt. Schadstoffbildende Bestandteile wie z. B. Schwefel sind im Erdgas praktisch nicht enthalten. Deshalb sind die Abgase von Erdgasfeuerungen nahezu frei von Schwefeldioxid, das sich mit Wasser zu aggressiver Säure verbinden kann und zu den Bestandteilen des »sauren Regens« gerechnet wird.
Auch die Stickstoffoxidemissionen sind bei Erdgasfeuerungen gering. Die umweltbelastenden Stickstoffoxide (NOx) entstehen bei jedem Verbrennungsprozeß. Erdgas bietet jedoch von allen fossilen Brennstoffen die besten Voraussetzungen für eine NOx-arme Verbrennung.
Erdgas bildet durch seinen vergleichsweise geringen Kohlenstoffanteil 25 Prozent weniger Kohlendioxid als Heizöl und 40 bis 50 Prozent weniger als Kohle. Selbst unter Anrechnung der Methanemissionen beim Erdgastransport bleiben die Umweltvorteile dieser Energie auch im Blick auf den Treibhauseffekt bestehen.
Nicht ohne Grund wird die Erdgasheizung auch im Westerwald immer beliebter. Allein im vergangenen Jahr haben sich über 80 Prozent aller Bauherren im Westerwald für die Erdgasheizung entschieden.
Der Anteil der erdgasbeheizten Wohnungen im Westerwald erhöhte sich dadurch von 35 auf annähernd 38 %.
Auch bei der Heizungsmodernisierung hat Erdgas seinen Marktanteil kontinuierlich vergrößert. Es gibt viele Hausbesitzer, die ihre Heizung von Öl auf Erdgas umstellen. Fälle, in denen Gasheizer auf Öl umstellen, sind dagegen selten. Auch die Ölwirtschaft geht in ihren Prognosen davon aus, daß die Gasheizung ihre Position in den nächsten Jahren noch weiter zu Lasten der Ölheizung ausbauen wird.
Die Broschüre »Gemeinsam für die Umwelt« kann kostenlos unter der Tel.-Nr.: 02624/9101-16 bei der Gasversorgung Westerwald abgerufen werden.
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