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Montabaur

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Bauherren-Info-Abende der Volksbank Montabaur-Wallmerod

Einfamilienhaus bleibt Favorit

Fast jeder zehnte deutsche Mieter plant in den nächsten fünf bis zehn Jahren den Bau oder Erwerb von Wohneigentum. Doch wie soll das Haus, die Eigentumswohnung aussehen, was ist den zukünftigen Besitzern wichtig. Antworten auf diese Fragen gibt eine Studie des Emnid-Instituts mit dem Titel »Wohnen 2000«, die die Bausparkasse Schwäbisch Hall in Auftrag gegeben hat. Die Studie hat die Wünsche und Pläne der Deutschen zum Thema Wohnen, Wohneigentumserwerb und Modernisierung sowie die Wohntrends der nächsten J ahre untersucht.

Ergebnis: Das Einfamilienhaus steht nach wie vor auf Platz eins der Wunschliste - 60% der Befragten, die den Erwerb von Wohneigentum planen oder darüber nachgedacht haben, ga­ben an, diese Wohnform zu bevorzugen. 28% dagegen möchten lieber in einer Eigentumswohnung wohnen. Während 26% der Befragten gerne selber bauen möchten, wären 31% auch mit einem gebrauchten Objekt zufrieden, etwa der gleichen Anzahl war es egal, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt. Für 71% derjenigen, die den Erwerb eines Hauses oder einer Ei­gentumswohnung planen, ist der gute Zustand des erworbenen Objektes von vorrangiger Bedeutung. Fast genauso unver­zichtbar jedoch ist für die künftigen Besitzer eine gute Woh- numgebung (69%) und Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkei­ten für den täglichen Bedarf (63%), mit nahegelegenen Erho­lungsflächen (59%) und mit guter Anbindung an den öffentli­chen Personennahverkehr (56%). Fast jeder Zweite (48%) zählt darüber hinaus heute ökologisches, gesundes Wohnen zu den für ihn wichtigsten Aspekten.

Für alle aber, die sich für den Erwerb entscheiden, ist die Finanzierung sehr wichtig. Die meisten erwerben oder bauen nur einmal in ihrem Leben. Somit ist die Finanzierung mit allem was dazu gehört, eine Sache, die nicht alltäglich ist und daher viele Fragen aufwirft.

Damit diese Fragen nicht unbeantwortet bleiben und eine grundlegende Vorinformation schon gewährleistet ist, bietet die Volksbank Montabaur-Wallmerod seit nunmehr fünf Jah­ren Bauherren-Informationsabende an. Im Rahmen dieser In­formationsabende wird anschaulich dargestellt, wie ein Finan­zierungsplan entsteht, welche Mittel, sei es Bankdarlehen, öffentliche Gelder oder Bauspardarlehen zur Verfügung ste­hen und wie sich ein Neubau oder Kauf steuerlich für den Bauherrn auswirkt. Zu diesem Thema erhalten die Teilneh­mer Informationsunterlagen.

Die Abende finden in diesem Jahr an folgenden Terminen statt:

- Montag, 20.11.1995,19.30 Uhr, Bürgerhaus in Wirges

- Dienstag, 28.11.1995, 19.30 Uhr, Sitzungssaal der Ver­bandsgemeinde in Wallmerod

- Mittwoch, 29.11.1995, 19.30 Uhr, Aula der Akademie Deutscher Genossenschaften auf Schloß Montabaur in Montabaur.

Zu diesen Abenden sind alle Interessierten herzlich eingela­den. Die Teilnahme sowie die Tagungsunterlagen sind kosten­los.

Vollbesetzt waren alle drei Bauherren-Info-Abende der Volksbank Montabaur- Wallmerodim vergangenen Jahr. Das Bild zeigt die Veranstaltung in Montabaur.

Nr. 46/95

Volksbank-Spende für Hilfstransport nach Rußland

Deutsch-Russischer Freundschaftskreis organisierte er­neut eine Fahrt

Viele fleißige Helfer hat der Deutsch-Russische Freundschaftskreis in Eitelbom, wenn es um die Transporte von lebenswichtigen Sachen nach Rußland geht. Andre DAvis von der Volksbank Montabaur-Wallmerod (links im Bild) wünscht den Helfern bei der Abfahrt nach Rußland alles Gute und übergab die Spende an Herrn Josef Knopp, die zur Finanzierung des Transportes diente.

Unter der Federführung von Dr. Flüteotte und Josef Knopp aus Eitelborn organisiert der Deutsch Russische Freund­schaftskreis e. V. Eitelbom seit Jahren Hilfstransporte nach Rußland.

Der Freundschaftskreis beschafft aus alten Bundeswehrbe­ständen oder sonstigen Quellen notwendige Sachen und über­nimmt die Organisation der Transporte nach Rußland, die oft über Strecken von mehr als 2.000 km gehen. Da nicht immer die Möglichkeit besteht, über hiesige Transportunternehmen diese Dinge kostengünstig zu transportieren, müssen hin und wieder LKWs angemietet und bezahlt werden. Hierfür benö­tigt der Freundschaftskreis finanzielle Unterstützung.

Der jüngste Transport in die Nähe von Kiew wurde maßgeblich \ durch eine Spende der Volksbank Montabaur-Wallmerod er­möglicht. Medizinische Geräte, Sanitätsmaterial und vor al­lem Kleidung und Schuhe waren der Inhalt der Ladung, die Ende Oktober ihre Reise nach Rußland angetreten hat. Die Verteilung wird vor Ort durch organisierte Frauengruppen vorgenommen.

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Fördermittel der Naspa-Stiftung im Geschäftsbereich Westerwaldkreis der Naspa f

Am 2.11.1995 überreichten Landrat Peter Paul Weinert, Mit- f glied des Kuratoriums und stellvertretender Vorsitzender des f Vorstandes der Naspa-Stiftung »Initiative und Leistung« so- | wie Jens Fischer, Vorstandsmitglied der Nassauischen Spar- f, kasse, mehrere Spendenschecks im Gesamtwert von DM | 77.500. Die Beträge stammen aus den Fördermitteln der Stif- -i tung. Sie wurden im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde | Wallmerod an die Repräsentanten von Vereinen, kirchlichen, % sozialen und kulturellen Einrichtungen übergeben. Von der ( Naspa waren außerdem die Geschäftsbereichsleiter Klaus I Mies und Rubald Schmidt anwesend. f

Je DM 10.000 erhielten der Kreisfeuerwehrverband Wester­wald e.V. für den Erwerb von Gerätschaften, das kath. Pfarr­amt Holler für eine Pfeifenorgel und der Kulturforderverein Verbandsgemeinde Wallmerod e.V. für die Anschaffung einer Bühne.

Fördermittel in Höhe von je DM 5.000 konnten der SC Rans- bach-Baumbach 1994 e.V. zur Unterstützung der Jugendar­beit, die Ortsgemeinde Hillscheid für den Erhalt des Li­mesturms Hillscheid und die Ortsgemeinde Bilkheim für die Anschaffung von Spielplatzgeräten in Empfang nehmen. Je­weils DM 4.000 gingen an den Sportbund Rheinland Sport­kreis WWK, Montabaur, für den Bau einer Beachvolleyballan­lage und an den Verein »Wäller Rock-Initiative«, Montabaur, für die Durchführung eines Konzertes. Mit DM 2.000 wurde eine Konzertreise der Chorgemeinschaft »Schneider-Chöre«, Höhr-Grenzhausen, unterstützt. Ebenfalls 2.000 Mark erhielt das Jugend- und Kulturzentrum »Zweite Heimat«, Höhr- Grenzhausen, für die Durchführung eines Open-air-Konzertes für Jugendliche.