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Montabaur

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Nr. 45/95

Wassergeld und laufende Abwasserentgelte für das IV. Quartal sind fällig

Die Verbandsgemeindewerke machen darauf aufmerksam, daß am 15. November 1995 die Abschläge für Wassergeld und laufende Abwasserentgelte zu zahlen sind.

Wir bitten höflich, die Abnehmer, die sich noch nicht für das Bankeinzugsverfahren entscheiden konnten, die fälligen Ab­schläge zu überweisen.

Bei Bankabbuchern wird die vierte Rate in den nächsten Tagen durch Lastschriftverfahren eingezogen.

56410 Montabaur, 10.11.1995 Verbandsgemeindewerke Montabaur

Herrmann, kaufm. Werkleiter

Die Verwaltung informiert

Öffnungszeiten der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

jeweils vormittags von sowie donnerstags von

Telefonisch erreichen Sie uns zu den o. g. Öffnungszeiten sowie

montags- bis donnerstagsnachmittags von.14.00 b

16.00 bis 18.00 Uhr

Stellenaussphreibung

Der Kindergartenzweckverband Gackenbach/Horbach sucht zum 01.08.1996

eine Anerkennungspraktikantin im Beruf der Erzieherin oder einen Anerkennungspraktikanten im Beruf des Erziehers.

Bei dem Kindergarten handelt es sich um eine zweigrup­pige Einrichtung in kommunaler Trägerschaft. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild) werden bis 1. Dezember 1995 erbe­ten an den Verbandsvorsteher des Kindergartenzweckver­bandes, Ulrich Weidenfeiler, Halfterweg 16, 56412 Gackenbach.

Telefonische Rückfragen sind möglich bei der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur (Telefon 02602/126.169 oder 126.131).

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahxnen »ICE-Bahnhof Montabaur«

Unterzeichnung des Entwicklungsvertrages am 30.10.1995

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken setzte für die Stadt Monta­baur im Rahmen eines Pressegespräches mit der Fa. Bau- Grund formell seine Unterschrift unter den Entwicklungsver­trag zur Realisierung der städtebaulichen Entwicklungs­maßnahme »ICE-Bahnhof Montabaur«. Dieser Vertrag verbin­det die Stadt Montabaur und die Deutsche Bau- und Grund­stücks-Aktiengesellschaft - BauGrund - als ihren Treuhänder in dieser wichtigen Entwicklungsaufgabe.

Für BauGrund Unterzeichnete Vorstandsmitglied Dr. Josef F. Meyer und Direktor Thomas Hegel den Vertrag. Dr. Meyer unterstrich die »besondere Herausforderung«, die die städte­bauliche Entwicklungsmaßnahme »ICE-Bahnhof Montabaur« für BauGrund darstellt. Er legte die Aufgaben eines Entwick­lungsträgers dar und hob hervor, daß BauGrund im Bereich Mittelrhein/Westerwald mit einem Schwerpunkt städtebauli­cher Aufgaben tätig ist. Die Entwicklungsmaßnahme »ICE- Bahnhof Montabaur« sei mit ihrer zukunftsgerichteten Per­spektive und der Berücksichtigung ökologischer Belange eine Herausforderung, für die BauGrund ihre gesammelten Erfah­rungen sowie ihre Kompetenz für innovative, konzeptionelle Leistungen und deren Umsetzung einbringen werde.

Tatsächlich war der formelle Akt der Vertragsunterzeichnung am Montag nur eine Bestätigung der Arbeit, welche BauGrund zusammen mit der Verwaltung bereits seit Anfang des Jahres in der Umsetzung der Entwicklungsmaßnahme leistet. Des­halb konnte auf zahlreiche Aktivitäten verwiesen werden, die in der Zwischenzeit begonnen oder sogar schon abgeschlossen wurden.

Dazu gehören die Untersuchung der Gesamtfläche auf ihre historischen Nutzungen, die Orientierung über die geologi­schen Gegebenheiten zur Bebauung vorgesehenen Flächen, eine Untersuchung über eine günstige Anbindung des künfti­gen ICE-Bahnhofs an den öffentlichen Personennahverkehr sowie erste Ankaufsverhandlungen mit Grundstückseigentü­mern.

Erste Teilbebauungspläne zur Umsetzung der Ziele der städ­tebaulichen Neuordnung werden für Anfang des nächsten Jahres erwartet. Dann soll auch der städtebauliche Rahmen­plan in seiner zweiten Stufe Auskunft über die gewünschte Gesamtentwicklung des Gebietes geben.

Als besondere planerische Herausforderung stellt sich der Umstand, daß die Entwicklungsmaßnahme mit zwei paralle­len Planungsvorhaben (Neubaustreckenplan der Deutschen Bahn AG und Straßenplanung des Landesamt für Straßenbau und Verkehr) zeitlich und inhaltlich abgestimmt werden muß.

Die gesamte Laufzeit des Vorhabens wird auf mehr als 13 Jahre veranschlagt. In diesem Zeitraum sollen 52 ha Fläche zwischen dem neuen ICE-Bahnhof, der im Jahre 2000/2001 in Betrieb gehen soll und die Stadt Montabaur zu einem hoch­wertigen Dienstleistungs-, Wohn- und Gewerbestandort ent­wickeln, soll einer neuen baulichen Nutzung zugeführt wer­den. Der neue Standort liegt lediglich 30 Minuten ICE-Fahr- zeit vom Hauptbahnhof Köln und dem Frankfurter Haupt­bahnhof entfernt. Gleichzeitig verfügt er über einen direkten neuen Autobahnanschluß an die A 3. Somit ergeben sich so­wohl für Firmen aus der Region Mittelrhein/Westerwald als auch für aussiedlungswillige Unternehmen aus den Ballungs­räumen im Gebiet ICE-Bahnhof Montabaur hervorragende Entwicklungspotentiale. /

Durch Fassadenwettbewerb wird das Stadtbild nachhaltig verbessert

Engagierte Bürgerinnen und Bürger erhielten Preise für gelungene Fassadengestalteng

»Mit dem Fassadenwettbewerb wollen wir die privaten Initia­tiven unserer Bürgerinnen und Bürger fordern und besondere Leistungen hervorheben«, so Bürgermeister Dr. Possel-Döl­ken, der zur »Siegerehrung« des diesjährigen Fassadenwetthe- werbes der Stadt Montabaur in den Sitzungssaal des Rathau­ses eingeladen hatte.

Lediglich 3 Bauherren hatten sich mit ihren neugestalteten Fassaden in diesem Jahr den kritischen Augen der Bewer­tungskommission unterzogen.

Für die bewerteten Objekte gab es eine Urkunde und ein Geldgeschenk der Stadt Montabaur.

Zwei Preisträger kamen aus den Stadtteilen:

Guido Fuchs aus Montabaur-Horressen sowie Andre Malfoy aus Montabaur-Elgendorf erhielten den zweiten bzw. dritten Preis.

Der erste Preis erging an die Mieter des Anwesens Steinweg 2, die neben der bereits durchgefühten Freilegung des Fach­werkes durch den Eigentümer das gesamte Erscheinungsbild des Objektes nachhaltig zuguhsten des Stadtbildes verbessert haben.

Den zweiten Preis konnte Guido Fuchs aus Montabaur-Hor­ressen für die Renovierung und Gestaltung des Hauses We­sterwaldstraße 35 in Empfang nehmen.

Den dritten Preis vergab die Jury an Andre Malfoy, Köppel- straße 16, Montabaur-Elgendorf, für umfangreiche Verbesse­rung an der Hausfassade.

Der Fassadenwettbewerb besteht bereits seit 15 Jahren und soll auch 1996 fortgesetzt werden. Bewertet und prämiiert werden ausschließlich die Freilegung und Herrichtung von altem Fachwerk und die Renovierung von Fassaden an Altbau­ten. Neubauten in massiver Bauart sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.