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Montabaur

Tips und Anregungen zum Selberbasteln und -modellieren mit nach Hause genommen werden.

Für iölkloristische Unterhaltung sorgt wieder die Tanzgruppe Ransbach-Baumbach unter der Leitung von Ria Apfel.

Der Puppenmarkt ist von 11.00 bis 17.30 Uhr geöffnet.

5. Berglauf der Sektion Koblenz am 21.10.1995 in Nassau

Die Sektion Koblenz im Deutschen Alpenverein führt 1995 in Nassau ihren fünften Berglauf durch. Der Lauf ist vereinsof­fen, unabhängig von der Mitgliedschaft im Deutschen Alpen­verein. Eingeladen sind alle Langlaufbegeisterten, alle Wald­läufer lind Waldgeister, allfiKnnditinnswundenind Klp.tterfr Fl­aks sowie alle Profi- und Hobbyjogger.

Termin: Samstag, 21.10.1995, Startgeld: 5,-DM; Start: 15.00 Uhr, Nassau, Kaltbachtal Nr. 38; Ziel: Sportplatz in Winden. Die Laufstrecke führt durch das Kaltbachtal und windet sich dann im schönen »Naturpark Nassau« auf romantischen Wald­wegen dem Ziel in Winden entgegen. Die Streckenlänge be­trägt 6.000 m, die Höhendifferenz 315 m. Für alle Klassensie­ger/innen stehen wieder Pokale und zahlreiche Sach- und Ehrenpreise zur Verfügung, das Startgeld wird hier mit ein­fließen.

Die Schirmherrschaft des Laufes hat wieder Bürgermeister Manfred Linscheid aus Winden, der auch Hausmacherspezia­litäten zur Verfügung stellt, übernommen. Nach dem Lauf besteht Duschmöglichkeit.

Meldungen bis 15.10.1995 an: Fritz Wiederhold, Kaltbachtal 38, 56377 Nassau, Tel.: 02604/4121 oder 02603/9700.

HUK-Coburg Versicherungsgruppe:

Neue Kinderversicherung schließt Marktlücke

Mit einem neuen Produkt kommt die HUK-Coburg Versi­cherungsgruppe jetzt auf den Markt. Die HUK-Kinderversi- cherung bietet Versicherungsschutz für den Fall, daß ein Kind eine schwerwiegende Behinderung als Folge einer Krankheit oder eines Unfalls zurückbehält.

Damit geht die HUK-Kinderversicherung weit über bisher bekannte Angebote hinaus: Denn aus der klassischen Künder- Unfallversicherung wird nur darin eine Kapitalzahlung gelei­stet, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit des versicherten Kindes infolge eines Unfalls dauernd beeinträch­tigt bleibt. Erfährt das Kund das gleiche Schicksal durch eine schwere Erkrankung, ging es bisher leer aus. Dabei ist das Risiko, im Kindesalter eine schwerwiegende Behinderung als Folge einer Krankheit zurückzubehalten, um ein Mehrfaches höher als die Gefahr, durch einen Unfall schwerbehindert zu werden.

Diese Angebotslücke schließt die HUK-Kindetversicherung zum größten Teil. Sie erbringt, wenn eine Verletzung oder Erkrankung zu einer irreparablen Gesundheitssehäaigung von mindestens 25 Prozent führt, eine Kapitalzahlung, deren Höhe sich nach der vereinbarten Versicherungssumme und dom Grad dor Dauorschädigung richtot. Ab oinom Invaliditäts- grad von 90 Prozent wird die Leistung verdoppelt. Die Höchstversicherungssumme beträgt 300.000 DM; bei einer Invalidität von 100 Prozent würden dann 600.000 DM ausge­zahlt.

In die HUK-Kinderversicherung können Kinder ab dem voll­endeten ersten bis zur Vollendung des vierzehnten Lebensjah­res aufgenommen werden. Die Versicherung endet spätestens mit Ablauf des Versicherungsjahres, in dem das Kind das achtzehnte Lebensjahr vollendet. Zur Vermeidung von Härte­fällen ist eine Nachhaftungsfrist vorgesehen. Danach besteht Versicherungsschutz auch dann, wenn das Kind zwar die Er­krankung öder Verletzung während der Vertragslaufzeit erlit­ten hat, der Dauerschaden aber erst innerhalb von zwei Jahren nach Vertragsende eintritt und festgestellt wird.

Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Dauerschäden z. B. als Folge von Alkohol- oder Drogenmißbrauch, AIDS, daneben auch geistige und seelische Erkrankungen - es sei denn, diese wurden durch eine himorganische Schädigung verursacht, die das Kind krankheits- oder verletzungsbedingt erlitten hat. Daneben gelten die Ausschlüsse analog zur Un­fallversicherung (z. B. Kriegsereignisse als Schadenursache). Die HUK-Kinderversicherung kostet 1,20 DM pro 1:000 DM Versicherungssumme. Bei 100.000 DM Versicherungssumme ist somit ein Jahresbeitrag von 120 DM fällig.

Typische Krankheitsverläufe mit bleibenden Schäden:

Besonders in Zeiten des stärksten Wachstums tritt bei Kin­dern das Osteosarkom auf, ein Tumor des Stütz- und Bewe­

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gungsapparats. Dieser Knochentumor dringt auch in die Weichteile etwa des Oberschenkels vör. Das Kind kann dann oft nur überleben, wenn das betroffene Bein amputiert wird. Eine Stirnhöhlenvereiterung oder ein anderer Infektionsherd kaum bei Kleinkindern zu einer Meningitis (Hirnhautentzün­dung) führen, wenn die Therapie nicht rechtzeitig eingeleitet wird. Als Dauerschäden können neurologische Ausfallerschei­nungen wie z. B. Lähmungserscheinungen verbleiben. Es be­steht auch die Gefahr, daß es als Folge zu einer Epilepsie oder einer geistigen Behinderung kommen kann.

Auch Kinder und Jugendliche können an rheumatoider Arthri­tis erkranken. Von dieser chronischen Erkrankung werden Finger-, Fuß- und auch Wirbelgelenke befallen. Das betroffene Kind ist in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, die Muskulalur bildet sich zurück, Knorpel werden zerstört und Gelenke versteifen. Als Dauerschaden kann eine Körperbehin­derung auftreten, z. B. eine schwere Gehbehinderung.

Eine der schlimmsten Erkrankungen, die Kinder gerade im frühen Schulalter betreffen können, ist ein Krebs des Zentral­nervensystems. Zwar kann in vielen Fällen ein solcher Hirn­tumor mit Chemo- und Strahlentherapie oder auch durch operative Eingriffe erfolgreich bekämpft werden. Als Spätfol­gen der Erkrankung und der notwendigen Behandlungen kön­nen aber Gehstörungen, Lähmungserscheinungen sowie Ge­dächtnis- oder Konzentrationsstörungen als Dauerschäden auftreten.

Treffen der Sarkoidose-Kranken

Das nächste Treffen des Gesprächskreises für Sarkoidose- Kranke und ihrer Angehörigen findet am 14.10.1995 um 14.00 Uhr in der AOK-Hauptgeschäftsstelle, Karlstraße 18, in Alten­kirchen, statt. Alle Betroffenen werden gebeten sich zu mel­den. Auskunft erteilt Liselotte Heck, Neitersen, Tel.: 02681/3175 oder AOK, die Gesundheitskasse, Betzdorf, Tel.: 02741/9203-0.

Die süßen Teufelehen

Das nächste Treffen von »Die süßen Teufelehen« (Typ I Diabe­tiker und Pumpenträger) findet am 12.10.1995 um 19.30 Uhr statt. Bei weiteren Informationen könnt Ihr mich anrufen: Angela Müller, Tel.: 02602/90970 ab 19.00 Uhr.

Rheuma-Liga öAG Montabaur informiert

Am Mittwoch, dem 18. Oktober, findet im AOK-Gebäude, Tiergartenstraße 5-7 in Montabaur, eine Vortragsveranstal­tung statt. Beginn: 17.00 Uhr, Eintritt frei. Dr. Karl Schmidt spricht zum Thema: Moderne Behandlungen bei chronischer Polyarthritis. Hierzu ladet die Rheuma-Liga öAG Montabaur alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie alle Mitglie­der und Betroffene recht herzlich ein.

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